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29.01.2010

Daniel Bruehl in Castro's Daughter DETAILS!

Der in Spanien geborene Daniel Brühl (Lila Lila, Inglourious Basterds) wird in dem Film Castro's Daughter unter der Regie von Bobby Moresco mitspielen, und wir wollten gerne Einzelheiten wissen.

Uns interessiert ja, welche Rolle Daniel Brühl genau spielen soll, oder nicht? Vopfilm hat deshalb keine Kosten und Mühen gescheut und an der Quelle persönlich nachgefragt. Hier exklusiv die Details!

In dem auf wahren Ereignissen beruhenden historischen Drama Castro's Daughter geht's um Fidel Castros Tochter Alina Fernández (die eventuell von Paz Vega gespielt wird, sicher ist das noch nicht, soll ich sagen, ganz wichtig, ähem) aus seiner Affäre mit Natalia Revuelta und ihr aufregendes Leben in Kuba. Der kritischen Alina gelang in 1993 nach mehreren Versuchen endlich die gefährliche Flucht. Sie ließ sich später in den USA nieder.

Daniel Brühl spielt Eduardo, den Alina schon als Kind kennenlernt und mit dem sie lange befreundet ist. Auch Eduardo flieht später in die USA.

Castro's Daughter wird in Puerto Rico gedreht. Drehbeginn soll "gegen Ende des Frühlings" sein. Sicher mit dabei: Mia Maestro (Poseidon. TV: Alias). Noch nicht sicher, aber es wird verhandelt mit Jordi Mollà (Che 2 - Guerilla).

Das Drehbuch schrieb Moresco (co-Autor von LA Crash) zusammen mit Nilo Cruz. Für Cruz, der 2003 für sein Stück Anna in the Tropics mit einem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde und bisher im Theater zuhause war, ist das sein erstes Drehbuch. Wir drücken die Däumchen.

Die Memoiren von Alina Fernández wurden bereits veröffentlicht, die deutsche Übersetzung hier: Ich, Alina. Mein Leben als Fidel Castros Tochter

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23.07.2008

Lila Lila wird verfilmt mit Daniel Bruehl

Daniel Brühl hat Lila, Lila schon für die Hörbuch-Version gesprochen und derzeit steht er für die Film-Adaption des Romans vor der Kamera - in der Hauptrolle des David. Mit dabei sind Hannah Herzsprung und Henry Hübchen. Gerüchten zufolge soll auch Ulrich Voß zum Cast gehören.

Wenn Martin Suter einen neuen Roman herausbringt, dann kommt der bei mir automatisch auf die Leseliste. Seit Small World (2000) ist das so. Lila, Lila hörte sich besonders spannend an und ich wurde nicht enttäuscht - obwohl ich sagen muss, dass mich das Ende nicht begeisterte, was zum Teil an der Figur der Marie lag, die ein kleiner Schwachpunkt in der Geschichte ist. Zum Roman hier lang: Lila, Lila

Worum geht's also? In Martin Suters Roman läuft das so:

David (also dann Daniel Brühl) arbeitet als Kellner. Er hat ein Auge auf Marie (Hannah Herzsprung) geworfen, die allerdings immer mit einer Gruppe Pseudo-Intellektueller in's Restaurant kommt, die gerne die Luft bewegen und über Literatur reden. David hat kaum Möglichkeiten, sich überhaupt bemerkbar zu machen. Als er es tut, wird er gleich lächerlich gemacht.

Durch Zufall findet er ein Manuskript, das er für ziemlich gut hält. Das ist sein "in". David bemerkt so nebenbei, dass er auch Autor sei. Bald liest Marie "sein" Werk, findet es toll, reicht es ohne sein Wissen bei einem Verlag ein, der es auch noch herausbringen will. David ist in der Zwickmühle. Nachdem er davon überzeugt ist, dass der Autor nicht mehr lebt, stimmt er der Veröffentlichung zu. Plötzlich ist alles anders - Marie himmelt ihn an, er hat Geld, wird berühmt.

Doch bei einer Buchsignierstunde taucht plötzlich ein (recht heruntergekommener) Mann namens Jackie (Henry Hübchen) auf, der behauptet, der Autor zu sein und natürlich sein Stück vom Kuchen abhaben will. Er erpresst David.

Ich würde mir allerdings wünschen, dass das Ende etwas anders abläuft bzw. die Rolle der Marie etwas umgeschrieben wird. Das Drehbuch schrieb Alex Buresch (Bumm!, Rose). Dies ist seine erste Literaturadaption. Regie führt Alain Gsponer, mit dem Buresch schon bei Tiki + Tiger, Rose und Bumm! zusammengearbeitet hat.

Die Rolle des David sollte Daniel Brühl Gelegenheit geben zu zeigen, was er drauf hat, da Suter seinen Protagonisten durch alle möglichen Gefühlsbäder zieht. Auch Henry Hübchen bekommt einiges zu tun.

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