Wer den Film Oben bisher nur aus der TV-Werbung kennt oder nur den online-Trailer gesehen hat, der kann sich gar nicht richtig vorstellen, wie beeindruckend der Film im Kino tatsächlich ist. Die erste halbe Stunde oder so ist einfach genial und schon für sich genommen den Eintrittspreis wert. (NB: Ich habe den Film nicht in 3-D gesehen, kann also nichts über die Effekte sagen.) Oben ist ein Film, der außergewöhnlich viel zu bieten hat - atemberaubende Bilder, viel Humor, aber auch viel Gefühl - und dürfte besonders Erwachsene ansprechen.
Am Anfang wird uns in 10 - 15 Minuten die Lebensgeschichte von Carl Fredricksen gezeigt. Oder besser gesagt, die Liebesgeschichte von Carl und seiner verstorbenen Frau Ellie. Die beiden lernen sich schon im Kindesalter kennen, träumen von Weltreisen, von Abenteuern und später dann auch von Kindern. Keinen ihrer Träume können sie verwirklichen. Trotzdem haben sie viel Freude in ihrem kleinen Haus, vor dem auch jetzt noch die inzwischen uralte Mailbox mit Ellies Handabdruck steht.
Klar, dass Carl von dem blinden Passagier nicht gerade begeistert ist, wollte er doch der Welt bzw. der hässlichen, nervenden Gegenwart entfliehen. Der alte Mann braucht zwar eine Gehhilfe und ein Hörgerät, aber er hat's noch faustdick hinter den Ohren. Die Manöver, die er sich einfallen lässt, damit die Zeit mit Russell erträglicher wird, sind clever und witzig. Zusammen lernen sie den farbenprächtigen und äußerst seltenen Riesenvogel Kevin kennen, der nicht fliegen kann, und den liebesbedürftigen Golden Retriever Dug, der von den anderen Hunden gehänselt und gemobbt wird....
Ich konnte der ganzen konstruiert anmutenden Muntz-Story bis auf einige witzige Momente wenig abgewinnen und wünschte die dämlichen Hunde (außer natürlich Dug) einen Moment lang sogar zum Teufel, möglichst samt demjenigen, der auf ihnen bestanden hat.
Disney/Pixars Oben-- Genre: Animationsfilm -- deutscher Kinostart: 17.09.09 -- Länge: 96 Minuten -- FSK: keine Altersbeschränkung Drehbuch: Bob Peterson (Findet Nemo) und Pete Docter Regie: Pete Docter (Die Monster AG) mit Bob Peterson als Ko-Regisseur
Danke für die tolle Kritik. Wir selber hatten noch nicht die Gelegenheit, den Film im Kino anzusehen, aber unsere Tochter war heute die erste der Familie. Sie war begeistert von dem Film und wird ihn gerne mit uns nochmals ansehen, wenn er auf DVD erschienen ist.
1 Kommentar:
Danke für die tolle Kritik. Wir selber hatten noch nicht die Gelegenheit, den Film im Kino anzusehen, aber unsere Tochter war heute die erste der Familie. Sie war begeistert von dem Film und wird ihn gerne mit uns nochmals ansehen, wenn er auf DVD erschienen ist.
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