Underworld 3: Aufstand der Lykaner ist die Prequel zu den vorhergehenden zwei Underworld Filmen. Aufstand der Lykaner beschäftigt sich also mit der Entstehungsgeschichte der Fehde zwischen den aristokratischen Vampiren (den Death Dealers) und den Lykanern (Werwölfe).
Hauptdarstellerin ist diesmal nicht Kate Beckinsale (Underworld 1 + 2, demnächst: Whiteout), sondern die fabulöse Rhona Mitra (Doomsday, demnächst: The Boy in the Box, The Truth About Men) in der Rolle als Sonja, Tochter des Vampirkönigs Viktor.
In Underworld 1 erzählte Lucian (Michael Sheen, Blood Diamond, derzeit Frost/Nixon) von der Romeo-&-Julia-mäßigen Liebesgeschichte zwischen ihm, dem Lykaner, und der Vampirin Sonja. Der rassistische Viktor wollte auf keinen Fall zulassen, dass sich Lykaner und Vampire zusammentun und eine gemischte Rasse entsteht. Viktor sah lieber zu, wie seine Tochter Sonja bei lebendigem Leibe verbrannt wurde. Letztlich musste es Viktor ja noch erleben, dass sein Albtraum eines Mischlings tatsächlich wahr wurde, als sich Selene (Kate Beckinsale) in Michael Corvin verliebte und diesen biss, um ihm am Leben zu erhalten - obwohl er bereits von einem Werwolf gebissen worden wahr. Leider ist logischer weise Michael Corvin in Underworld 3: Aufstand der Lykaner auch nicht dabei - also kein Scott Speedman. Autsch....
Rhona Mitra anstatt Kate Beckinsale ist okay, Bill Nighy ist dabei, aber kein Scott Speedman oder ähnliche Hotness? Echt jetzt? Michael Sheen mag ja ein guter Schauspieler sein, aber ähem, nun ja, das ist nur eine der Eigenschaften, die wir vom Cast hier erwarten. Hotness ist die andere, wie doch eigentlich jeder wissen sollte. Besteht die angenommene Zielgruppe nur aus guys oder wie?
Wenn man die beiden Trailer ansieht, dann fällt die Synchronisation unweigerlich unangenehm auf. Wir wollen hoffen, dass Viktor (Bill Nighy, derzeit auch in Operation Walküre zu sehen) im Film einen anderen Synchronsprecher bekommt, denn der aus dem deutschen Trailer ist ja grauenhaft.
Underworld 3: Aufstand der Lykaner -- Genre: Horror/Thriller/Fantasy -- deutscher Kinostart: 26.02.2009 -- FSK: ab 16 Jahren
Underworld 3: Aufstand der Lykaner - deutscher Trailer (1:49)
Underworld 3: Aufstand der Lykaner - Original Kinotrailer engl. (2:23)
Einer unserer liebsten Action-Helden, His Hotness Jason Statham, kommt nach Death Raceund Transporter 3 endlich 'mal wieder hinter dem Lenkrad hervor für richtige Action (und Comedy) in Crank 2: High Voltage. (Update: Zum englischsprachigen Trailer hat sich jetzt ein witziger deutscher Teaser-Trailer gesellt, siehe unten. Update 2: Jetzt gibt's auch den langen Trailer in deutsch.)
Der Crank 2 Trailer zeigt jede Menge Chicks in Shorts und Männer mit so gar nicht phallisch in Szene gesetzten Pistolen, während Hitman Chev Chelios (Jason Statham) mit seiner Reibeisenstimme seinen Unmut raunt. Es kommt ihm doch etwas ungelegen, dass man sich einfach so an seinem Körper bedient hat, seine Pumpe entnommen.
Nach dieser kleinen Unannehmlichkeit und ausgestattet mit einem Kunstherz, heftet sich Chelios an die Fersen eines chinesischen Mafioso - er will sein Herz wiederhaben. Nun ja, kann man verstehen, denn dieser gelbe Kasten kommt nicht sexy...
Drehbuch und Regie wieder Mark Neveldine & Brian Taylor, wie auch beim ersten Crank.
Mit dabei: Amy Smart (Mirrors) und leider auch Bai Ling.
Crank 2: High Voltage -- Genre: Action -- deutscher Kinostart: voraussichtlich 16.04.2009
Crank 2: High Voltage deutscher Trailer (2:04)
Crank 2: High Voltage -- deutscher Teaser-Trailer (0:30)
Crank 2: High Voltage - Original Kino-Trailer engl. (2:31)
Update: Zwölf Runden ist zwar offiziell am 28.05.09 in den deutschen Kinos gestartet, allerdings nur in gaaaaaanz wenigen Kinos! Anscheinend in noch weniger Kinos als My Bloody Valentine 3-D, das in < style="font-weight: bold;">DVD liegt auch noch nicht vor, also bin ich überfragt..... Vielleicht ein Testlauf mit anschließender Erweiterung, falls sich genug Interessierte in den paar Kinos einfinden? (29.05.09) Update: 12 Rounds trägt jetzt den offiziellen deutschen Titel 12 Runden.
Für Detective Danny Fisher (John Cena,The Marine) wird der Albtraum eines jeden Polizisten zur Wirklichkeit: Der verrückte Mörder Miles Jackson (Aidan Gillen, TV: The Wire) hat es auf ihn abgesehen, er will Revanche.
Jackson hat Fishers Freundin Molly (Ashley Scott, Operation Kingdom, TV: Jericho) entführt und verlangt nun von Fisher, dass der sich auf ein Spiel einlässt. Ein gefährliches "Spiel", das 12 Runden haben wird, also 12 Rounds. Nur wenn Fisher die 12 Runden erfolgreich hinter sich bringt, wird er Molly lebend wiedersehen.
Das Drehbuch hat Neuling Daniel Kunka geschrieben, man darf also gespannt sein.
12 Runden -- Genre: Thriller -- deutscher Kinostart: voraussichtlich 03.09.2009 vorgezogen, jetzt 28.05.2009 -- FSK: ab 16 Jahren
Drehbuch: Daniel Kunka Regie: Renny Harlin (Der Pakt, demnächst: DVD Cleaner - sein Geschäft ist der Tod)
12 Runden Cast: Detective Danny Fisher - John Cena Molly - Ashley Scott Miles Jackson - Aidan Gillen Special Agent George Aiken - Steve Harris (Quarantäne, demnächst: Bone Deep)
Bolt - Ein Hund für alle Fälle ist ein Animationsfilm für ältere Kinder und Erwachsene. Der knuffige und starrsinnige Hund Bolt, die zynische Straßenkatze Mittens und der fette Fan-Hamster Dino sind durchaus sehenswert. Bolt verbindet Herz, Witz und Verstand wunderbar mit Action- und Slapstick-Einlagen (siehe auch den Ausschnitt unten, Video 1 über dem Bolt-Trailer). Die smarte Entwicklung der Freundschaft zwischen dem selbstbewussten Hund und der ungeliebten "schwarzen Katze" haben sich Dan Fogelman (Cars, Die Gebrüder Weihnachtsmann) und Chris Williams (Mulan) ausgedacht. Williams hat zusammen mit dem Newcomer Byron Howard auch Regie geführt.
[Nebenbei: Bolt - Ein Hund für alle Fälle wurde gerade mit einer Oscar-Nominierung als Bester Animationsfilm bedacht. Bericht: Oscar Nominierungen, Nominierungen für 2 Golden Globes hatte er schon. Bericht. Die Filmbewertungsstelle hält Bolt für "wertvoll", eine Untertreibung, die diesem Film nicht gerecht wird. ]
Das Mädchen Penny rettet einen ober-süßen verspielten Welpen aus dem Tierheim und nennt ihn Bolt. Schon diese erste Szene ist toll gemacht. Die Aufmerksamkeit des kleinen Bolt flitzt von A nach B nach C innerhalb weniger Sekunden, sein eigener Schweif ist für ihn genauso interessant wie sein Spielzeug, eine Stoff-Möhre. Er ist ein aufgeweckter kleiner Bursche und so knuddelig, dass man ihn am liebsten von der Leinwand holen und mit nach Hause nehmen will. Die Filmemacher haben auch an viele Details gedacht, so liegen in der Welpen-Abteilung Zeitungen auf dem Boden, weil die Kleinen ja noch nicht stubenrein sind.
5 Jahre später... Bolt ist jetzt ein Superheld mit vielen Superpowers, Star seiner eigenen, nach ihm benannten TV-Serie, der seinen Menschen Penny aus gefährlichen Situationen rettet. Wir sehen einen Ausschnitt aus seiner Serie, seine Superkräfte in Action sozusagen, u. a. den "Turbo-Beller". Das ist auch wichtig, denn später müssen wir uns an diese erinnern...
Natürlich ist das nur seine Rolle in einer Fernsehserie, aber das soll er gar nicht wissen. Genau wie damals in der Truman Show, so hält man auch Bolt in dem Glauben, dass die Serie Realität ist. Es ist seine Realität, denn er darf das Gelände nicht verlassen. Penny macht sich deswegen Sorgen und will ihn zumindest über's Wochenende mit nach Hause nehmen, doch das wird ihr nicht gestattet.
Es gibt interessante Szenen, in denen der Regisseur erklärt, dass jede Szene nur einmal gedreht wird und auch ausdrücklich sagt, dass Bolt keine Ahnung davon hat und haben darf, dass er gefilmt wird. Reality und Fiktion kommen so angeblich auf ideale Weise zusammen und etwas ganz außergewöhnliches wird geschaffen. Diese Szenen, in denen wir den Regisseur, einen Schauspieler-Agenten und auch eine Angestellte des Senders sehen, sind unglaublich witzig und toll gemacht - allerdings schwer verständlich für kleinere Kinder, denen man erst einmal die Zusammenhänge erklären muss. Den Humor mögen sie in diesen Momenten nicht nachvollziehen können, aber vielleicht reicht ja allein das zuschauen, die Mimik und Gestik der witzigen Figuren.
Auf dem Studio-Gelände gibt's auch zwei Katzen, die den Durchblick haben. Sie machen sich über Bolt lustig und reizen ihn bis auf's Blut, er springt ihnen hinterher, wird ohnmächtig und landet in einem Karton, der von Los Angeles nach New York City transportiert wird. Auf den Straßen New Yorks lernt er nach und nach, dass keine seiner Superkräfte funktionieren... Er will nur noch eins: zurück nach Hollywood, zurück zu Penny, die er vor dem Grünäugigen Mann retten muss.
Drei New Yorker Tauben (später lernen wir ihre Angelino-Gegenstücke kennen) verweisen Bolt an die tyrannische Straßenkatze Mittens, die ihm weiterhelfen soll.
Schön gemacht: Im Laufe der Story lernen wir die extrem unterhaltsame Mittens besser kennen. Uns wird klar, dass Hunde es leichter haben als Katzen, die auf der Beliebtheitsskala selbst hinter fetten Hamstern angesiedelt zu sein scheinen. Mittens lässt durchblicken, dass sie ein schweres Schicksal hinter sich hat. Deshalb ist sie wohl so gnadenlos und zynisch. Sie bringt dem verwöhnten Sonntagskind Bolt ein paar Bettel-Tricks bei und freut sich schon, jetzt in ihm eine Familie gefunden zu haben. Rührend, wie Mittens ihm ein Heim schafft, wie sie wieder Hoffnung gefasst hat und bereit ist, eine Freundschaft zuzulassen. Doch Bolt ist unnachgiebig: Hollywood ist sein Ziel. Er will nicht glauben, dass Penny ihm nur etwas vorgespielt hat, wie Mittens sagt.
Auf ihrem Weg treffen Mittens und Bolt auf Dino den fetten Hamster, der sich vorzugsweise in einer Acrylkugel fortbewegt. Dino ist ein großer Fan der Bolt-Serie und schwärmt davon, was zu lustigen Situationen führt. Er tut sich mit Mittens und Bolt zusammen und mit vereinten Kräften schaffen sie den Weg nach Hollywood.
Bolt - Ein Hund für alle Fälle schafft die Kombination aus Herz und Humor, nach der gestrebt wird. Er zeigt, dass wenn jemand geliebt und gut behandelt wird (wie Bolt), dann kann er das auch weitergeben an die weniger glücklichen (Mittens). Wird jemand geliebt wie Bolt und ist selbstsicher, dann können ihn auch ein, zwei schlechte Erfahrungen (mit den Katzen vom TV-Gelände) nicht erschüttern und nicht gleich gegen alle Katzen aufbringen.
Mittens, die ihr schlechter Start in den Zynismus getrieben hat, erlebt jeden Tag wie schlecht die Welt sein kann, kriegt jeden Tag gezeigt, dass man sie verabscheut schon alleine deshalb, weil sie eine Katze ist, noch dazu eine schwarze Katze.
Hat sich Bolt erst einmal des Vertrauens als würdig erwiesen, kann daraus eine Freundschaft entstehen, die für beide Seiten positiv ist. In diesem Fall ist die Freundschaft - zwischen Hund und Katze - ja auch noch eine Freundschaft zwischen verschiedenen Tieren, zwischen angeblichen Feinden.
Der Film gibt uns viel zu sehen (außer unseren 3 Musketieren), legt Wert auf Details und die Action-Szenen wie auch die Slapstick-Szenen sind toll gemacht, wie auch der Ausschnitt unten zeigt. Bolt - Ein Hund für alle Fälle hat meine Erwartungen übertroffen, mir wirklich viel Spaß gemacht.
In Hollywood ist anscheinend die Hunde-Mania ausgebrochen, denn ein Hundefilm jagt den anderen. Nach Bolt kommt zuerst der Kinderfilm Das Hundehotel, danach die in den USA bereits supererfolgreiche Bestseller-Verfilmung Marley & ich, gefolgt von Beverly Hills Chihuahua. Wir haben nichts dagegen, wenn die Filme so sehenswert sind wie Bolt - Ein Hund für alle Fälle aus dem Hause Disney.
Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat stellte meine Geduld auf eine extrem harte Probe, was wenig mit seiner Länge von 121 Minuten per se zu tun hat. Dennoch ist Operation Walküre ein Film, der er erst hinterher so richtig interessant wird, wenn man darüber redet, einem bestimmte Szenen wieder einfallen und man über deren Daseinsberechtigung im Film nachdenkt.
Einige haben gefragt, weshalb man am Anfang von Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat den adelsbetitelten Stauffenberg (Tom Cruise, Tropic Thunder, Von Löwen und Lämmern) in Action sieht, wobei er eine Hand, ein Auge und noch zwei Finger verliert und weshalb dann auch noch seine Rückkehr zur Familie gezeigt wird. Das wäre doch unnötig, so der Einwurf, und alles habe mit der Story an sich, dem Attentat, wenig zu tun. Gar keine schlechte Frage.
Zum einen zeigt uns die Verwundung Stauffenbergs, dass unser Protagonist für's Vaterland den Kopf hingehalten hat und nicht nur Schreibtischtäter war. Zum anderen zeigt es auch, dass er Mut hat. Mut ist, das wollen wir nicht vergessen, wenn man etwas tut, das einem Angst macht.
Außerdem stellen uns die Szenen am Anfang auch Stauffenbergs Frau Nina (Carice van Houten, Black Book) vor. Van Houten legt viel Gefühl in ihre Performance und diese sagt etwas über den Charakter von Stauffenberg, erzählt von der Angst und dem Mut und dem Willen, endlich zur Tat zu schreiten. Auch ohne Dialog. Besonders in einer kitschig anmutenden Szene mit den Kindern, in der die Freude an ihrem Spiel plötzlich der Erkenntnis weicht, was man den eigenen Kindern mit seiner Untätigkeit antut. Die lernen schon früh, dass Uniformen und Gewalt Bestandteil des Lebens sind.
Während des Films kann man beobachten, dass der berühmt-berüchtigte deutsche Perfektionismus, Über-Planung und starre Hierarchien genau die Dinge sind, die alles aufhalten. Nichts bewegt sich, auch wenn Bewegung das Ziel ist. Erlernte Hilflosigkeit? Angst zu versagen? Cinderella-Komplex, also Angst vor Erfolg? Oh, Gott, wenn's klappt, was machen wir denn dann?
Diese Frage wurde tatsächlich gestellt.
Operation Walküre, das machen wir dann. Nach Paragraph X Absatz Y tritt die nach Hitlers Ableben in Kraft. Moment, bevor wir das Attentat durchführen, müssen wir erst einmal die Walküre absolut hundertprozentig wasserdicht machen. Ungläubige Blicke, als Hitler anstandslos die Neufassung von Operation Walküre unterschreibt.
Auch das noch, keine Entschuldigung mehr, es muss gehandelt werden? Es grenzte schon an eine Parodie und ich muss zugeben, dass ich mich über die Uniformträger lustig machte. Schließlich saß ich ja im Kino und sah einen Film. Der Film wollte wohl realitätsnah zeigen, was in den Leuten vorgegangen sein kann. Also keine Hollywood-Helden, die sich blind in die gefährlichsten Situationen werfen, sondern Menschen mit Ängsten und Fehlern. Trotzdem drängte sich das Wort "Feiglinge" immer wieder in mein Bewusstsein.
Übrigens: tolle Leistung von Tom Cruise, der nach seinem Attentat vor Angst fast mit den Zähnen klappert. Doch erst da, ultra-spät im Film, kommt endlich Bewegung in die Sache, wird auch ein einziges Mal geflucht, wird einfach gepusht und gehofft, dass alles gut geht. Es wird - völlig untypisch - auch improvisiert, schnelle Entscheidungen getroffen Wenn da nur nicht diejenigen Verbündeten wären, die mit ihren Bedenken und ihrer Behäbigkeit Sand in's eben gerade auf Touren gekommene Mut- und Action-Getriebe werfen. Doch für Stauffenberg ist endlich "jetzt oder nie!" angesagt, er steht unter Strom. Er ist ein Mann mit einem Traum.
Das war, wie gesagt, der letzte Akt, der Höhepunkt. Vorher wünschte ich mir, es würden ein paar der Verbündeten sich ihre Schweizer-Messer greifen, ein paar Leute aus dem Weg räumen und dann den King vom Thron stoßen. Historisch akkurat oder nicht, das war mir zu dem Zeitpunkt auch schon völlig egal. Künstlerische Freiheit und Fiktion, nix wie her damit und erlöse mich von den uniformierten Tätern, die einfach genau das nicht hinkriegen, was doch sonst ihre Spezialität ist - das Töten. Ich war in etwa so frustriert wie ein paar der Möchtegern-Attentäter.
"Führer befiehl, wir folgen Dir!" stand auf einer Wand. Was, wenn keiner befiehlt, der die Macht hat, so schwarz-auf-weiß? Die Lemminge, auch die Höher-Rangigen, sind aufgeschmissen und machen sich fast in's Hemd, haben Angst vor der eigenen Courage. Da beruft man sich doch gerne wieder auf die Hierarchie und das Protokoll, auf seine Vorschriften, denen man ja zu folgen hat. Demnächst in Der Vorleser werden wir hören, dass das nicht die unvorteilhafteste Strategie ist, sein Verhalten angeblich gezwungenermaßen dem Kontext der Zeit angepasst zu haben, sich einfach als unschuldigen Lemming zu bezeichnen, obwohl man aktiv das behindert hat, was nach moralischem Empfinden hätte passieren sollen...
Übrigens: Von Matthias Schweighöfer gab's viel zu wenig zu sehen. Schade.
Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat -- Genre: Drama/Kriegsfilm -- deutscher Kinostart: 22.01.2009 -- FSK: ab 12 Jahren Drehbuch: Christopher McQuarrie (Die üblichen Verdächtigen, The Way of the Gun) & Nathan Alexander Regie: Bryan Singer (Superman Returns)
Operation Walküre Cast: Stauffenberg - Tom Cruise Olbricht - Bill Nighy (demnächst: Underworld - Aufstand der Lykaner) Fromm - Tom Wilkinson (Michael Clayton, demnächst: RockNRolla, Duplicity) Nina von Stauffenberg - Carice van Houten Beck - Terence Stamp (Get Smart, demnächst: Der Ja-Sager) Hitler - David Bamber
Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat -- deutscher Trailer (2:27)