Bei Sequels steht immer die Frage im Raum, ob die Fortsetzung so gut ist wie der erste Film und bei Kung Fu Panda 2 war das nicht anders. Entwarnung: Kung Fu Panda 2 ist vielleicht sogar noch besser für Eltern als sein Vorgänger Kung Fu Panda, da sie den Kindern mit diesem Film über das Thema Patchwork-Familien sprechen können und darüber, dass man immer glücklich sein kann, wenn man nur will und sein Glück nicht von anderen Menschen oder "den Umständen" abhängig macht.
In Kung Fu Panda 2 arbeitet Po an seinem inneren Frieden. Natürlich ist dafür wieder Meister Shifu zur Stelle, der ihm eine Übung zeigt, für die der innere Frieden die Grundvoraussetzung ist: Shifu lässt einen Wassertropfen auf seinem Arm entlanggleiten, ohne dass der Tropfen zerplatzt.
Das ist eine wunderbare und sehr gängige Metapher. Wer ausgeglichen und glücklich ist, an dem
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25.06.2011
Kung Fu Panda 2 Kritik + Trailer deutsch
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20.06.2010
Toy Story 3 - deutscher Trailer + Infos
Toy Story 3 geht der Frage nach, was eigentlich aus den Toys wird, wenn die Kinder erwachsen werden. Andy bereitet sich darauf vor, das Elternhaus zu verlassen und Richtung College zu ziehen. Seine Toys will er zwar aufheben, doch landen sie durch einen unglücklichen Zufall auf dem Müll.
Cowboy Woody kann gerade noch eingreifen und das Schlimmste verhindern, die Figuren landen statt auf dem Müll in einem Kindergarten. Haben die Toys im Kindergarten, mit denen jeden Tag gespielt wird, ein besseres Leben als die Toys, die nur einem Kind gehören? Wer hätte gedacht, dass Barbie ihren Ken im Kindergarten kennengelernt hat? Und das Traumhaus besitzt er auch schon! :)
Dass Toy Story 3 auch in 3D zu sehen sein wird, versteht sich zwar inzwischen von selbst, aber die Toys erklären das so witzig, dass ich das Video unter dem deutschen Kinotrailer auch eingestellt habe.
Toy Story 3 -- deutscher Kinostart: 29.07.2010 -- Länge: 103 Minuten -- FSK: ohne Altersbeschränkung
Toy Story 3 Trailer deutsch
Toy Story 3 - in 3D! ;)
Cowboy Woody kann gerade noch eingreifen und das Schlimmste verhindern, die Figuren landen statt auf dem Müll in einem Kindergarten. Haben die Toys im Kindergarten, mit denen jeden Tag gespielt wird, ein besseres Leben als die Toys, die nur einem Kind gehören? Wer hätte gedacht, dass Barbie ihren Ken im Kindergarten kennengelernt hat? Und das Traumhaus besitzt er auch schon! :)
Dass Toy Story 3 auch in 3D zu sehen sein wird, versteht sich zwar inzwischen von selbst, aber die Toys erklären das so witzig, dass ich das Video unter dem deutschen Kinotrailer auch eingestellt habe.
Toy Story 3 -- deutscher Kinostart: 29.07.2010 -- Länge: 103 Minuten -- FSK: ohne Altersbeschränkung
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02.04.2009
Monsters vs. Aliens Kritik

Monsters vs. Aliens? Wow. Ich hatte lediglich einen witzigen Animationsfilm mit lustigen Figuren erwartet, die von 50er Jahre B-Movie Monstern* inspiriert wurden. Monsters vs. Aliens ist clever, offeriert witzige Polit-Satire (die Szenen mit dem Präsidenten sind einfach genial) für die Erwachenen und präsentiert dabei auch noch die interessante weibliche Hauptfigur Susan Murphy, deren Entwicklung extrem smart geschrieben ist (super für Mädchen). Susan Murphy alias Gigantika wird im Verlaufe der Story erwachsen und unabhängig. Ja, sie erarbeitet sich ein Selbstbewußtsein. Monsters vs. Aliens ist ein feministischer Film, kaum zu glauben. Kein Wunder, dass die überwiegend männlichen Kritiker sich nicht überschlugen, sondern den Film im Mittelfeld ansiedelten. Gigantika ist unsere neue Super-Heldin und wir erwarten, Sequels mit ihr und ihren witzigen Helfern zu sehen. [Nebenbei bemerkt: Monsters vs. Aliens ist in 3-D, man kann es sich in rund 50 Kinos also auch in 3-D ansehen!]
Susan Murphy ist enttäuscht, als ihr Verlobter Derek Dietl, ein Wetter-Ansager, ihr erklärt, dass sie ihre Flitterwochen nicht in Paris, sondern in Fresno verbringen werden. Doch sie lässt sich nichts anmerken, denn schließlich hat Derek einen neuen Job in Fresno in Aussicht und sie will ja seiner Karriere nicht im Wege stehen. Dann wird sie von einem Meteoriten getroffen.
Susan steht schon vor dem Traualtar, als sie plötzlich wächst und wächst bis sie so groß ist, dass ihr die Menschen klein wie Barbie-Puppen vorkommen.
Sofort wird sie von der Regierung zum Monster - und damit zur Geheimsache - erklärt und weggesperrt. Ihr neuer Name: Gigantika. In der Monster-Verwahranstalt befinden sich bereits 4 gefangene Monster: Der verrückte Wissenschaftler Prof. Dr. Kakerlake ("Die Fliege" läßt grüßen), der neonblaue, unzerstörbare und gallertartige B.O.B., die Amphibie Fisch-Affe-Mann Kombination Missing Link und die riesiege mutierte Made mit der Tropfnase, Insektosaurus.
Wie der brillante Dr. Kakerlake erklärt, handelt es sich bei Gigantika um eine Rarität: Ein weibliches Monster. Yeah!
Kurz darauf landet ein UFO auf amerikanischem Boden, das zugleich ein Roboter ist. Im Inneren befindet sich der vieräugige Alien-Führer Gallaxhar und sein Klonen-Heer. Gallaxhar ist so gar nicht erbaut davon, dass er den "oberlahmen Planeten Erde, diesen Schlammball" besuchen muss. Aber es nützt nichts, denn das Element, hinter dem er her ist, befindet sich nun einmal hier.
Präsident Hathaway will in friedliche Verhandlungen mit Gallaxhar treten. Er hebt die Hand zum vulkanischen Gruß, dann spielt er einen bekannten Pop-Titel auf dem Keyboard an und tanzt dazu. Er streckt die Hand aus - doch das kommt nicht gut an. Dann ist eben rohe Gewalt angesagt. Der Roboter wird beschossen und wir sehen auf einer Missile den Schriftzug "E.T. go home". Doch der Roboter scheint unkaputtbar zu sein.
Bei der Krisensitzung wird gebrainstormed, was zu tun ist: Wir brauchen Top-Wissenschaftler, ruft in Indien an! Wir verlegen die USA einfach auf einen sicheren Planeten! Geben wir dem Alien doch eine Green Card und ermuntern ihn dann, stolz darauf zu sein, dass er jetzt Amerikaner ist! Überlegen wir einfach: Was würde Oprah tun? Prez Hathaway lässt noch einen Satz los, den wir uns gut in der Sammlung der Bushisms vorstellen könnten: "Ich werde nicht als der Präsident in die Geschichte eingehen, der im Amt war, als die Welt unterging!" General Monger hat die Lösung: Wir lassen einfach die Monster los, sollen die sich drum kümmern...
Das erste Zusammentreffen des Prez mit dem Alien (die ausgestreckte Hand) und auch die Krisensitzung erinnert auf witzige Art an Der Tag, an dem die Erde stillstand.
Anfänglich hat Gigantika nur einen Wunsch: Sie möchte ihr altes Leben wiederhaben, will wieder klein sein, "normal" sein, ihren Derek heiraten und mit ihm dahin gehen, wo es für seine Karriere gut ist. Sie hat enorme Schwierigkeiten, sich daran zu gewöhnen, jetzt groß zu sein, Kraft und Macht zu haben. Im Verlauf von Monsters vs. Aliens wird Gigantika dann zur Superheldin und irgendwann geht ihr auf: Hey, das ist cool! Ich kann jetzt ganz alleine richtig coole Sachen machen! Auch als sie vorübergehend ohne Superkräfte und auf Normalgröße geschrumpft dasteht, kann sie aus dieser Erfahrung schöpfen und sich mutig allen Gefahren stellen. Sie besteht dann sogar darauf, Gigantika genannt zu werden. Was für eine tolle Verwandlung!
Schön gemacht ist auch, dass Gigantika von den männlichen Monstern ermuntert und unterstützt wird. Es ist Teamwork angesagt und jeder hilft nach seinen Fähigkeiten aus. Dadurch wird aus den ausgestoßenen Monstern eine coole Clique, eine Familie. So soll's doch auch sein.
Das Monsters vs. Aliens Game gibt's in 2 verschiedenen Altersfreigabe-Ausführungen:
FSK ab 12 Jahren: Playstation 2
FSK ab 6 Jahren: Nintendo DS
Monsters vs. Aliens Game Trailer (engl.): von Activision
Auch die Musik von Monsters vs. Aliens hat witziges zu bieten, es wird das Thema von Star Trek und James Bond kurz angespielt und das sind nur die, die ich erkannt habe - vermutlich nur ein Bruchteil dessen, über das sich Hardcore-Fans amüsieren werden. Die Filmmusik wurde von Henry Jackman komponiert, der schon an dem Score von The Dark Knight, Hancock, Kung Fu Panda und 8 Blickwinkel mitgearbeitet hat. Soundtrack-Link: Monsters Vs. Aliens
*) Da ich mich in der Geschichte der B-Movie Monster nicht auskenne, habe ich hier lediglich "Die Fliege" (Dr. Kakerlake) sofort erkannt, denn den Film habe ich in beiden Versionen gesehen. Attack of the 50-Foot Woman, auf der die Figur Gigantika beruht, kenne ich nur vom Hörensagen. Creature from the Black Lagoon - Der Schrecken des Amazonas (Missing Link), The Blob - Schrecken ohne Namen (B.O.B.) und Mosura - Mothra bedroht die Welt (Insektosaurus) sagen mir gar nichts. Wie man sieht, kann man an dem Film auch Spass haben, wenn man die Inspirationen nicht kennt... In dem hier eingebunden Video sagen die Regisseure Letterman und Vernon ein bisschen 'was zum Film.
Monsters vs. Aliens -- Genre: Anitmationsfilm/Spoof/Satire -- deutscher Kinostart: 02.04.2009 -- FSK: ab 6 Jahren
Drehbuch: Maya Forbes & Wallace Wolodarsky (beide: The Rocker), Jonathan Aibel & Glenn Berger (beide: Kung Fu Panda) und Rob Letterman (Shark Tale - Kleine Haie, große Fische)
Regie: Rob Letterman und Conrad Vernon
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17.03.2009
Despereaux - Der kleine Mäuseheld Kritik

Der britisch-amerikanische Animationsfilm Despereaux - Der kleine Mäuseheld basiert auf dem von mir nicht gelesenen Kinderroman mit dem treffenden Titel Despereaux: Von einem der auszog das Fürchten zu verlernen
Der wunderschön gezeichnete Despereaux - Der kleine Mäuseheld erzählt ein oberflächlich gesehen einfaches Märchen (und eine Prinzessin kommt auch darin vor, oops), präsentiert aber vielfältige Interpretationsmöglichkeiten und jede Menge Gesprächsstoff für Eltern und Kinder. Despereaux ist kein grellbunter Film, kein modernes Märchen mit oberknuffigen Figuren (außer der liebenswerten kleinen Maus selbst) und viel Humor, sondern erzählt seine Geschichte(n) eher in der Tradition der Gebrüder Grimm.
Die Themen der Autorin Kate DiCamillo sind zeitlos relevant. Sie macht ein gutes Argument für die Förderung von Zivilcourage, Kreativität und Individualität - solange diese nicht zum Schaden der Menschheit führen sollen - und zeigt, dass bei der Bildung von Charakterstärke gute Vorbilder und Liebe von Vorteil, für manchen sogar unerlässlich sind. Das gelingt vornehmlich durch das Nebeneinanderstellen zweier sich ursprünglich sehr ähnlichen mutigen Figuren - Despereaux und Roscuro - die dann sehr unterschiedliche Wege einschlagen... Gezeigt wird auch, welche Auswirkungen ein Mangel an Toleranz und Verständnis haben kann, besonders wenn gepaart mit Impulsivität. Handelt es sich bei dem intoleranten und impulsiven Menschen um einen Machthaber, dann haben seine Untertanen bald nichts mehr zu lachen....
Der winzige Mäuserich Desperaux und die Ratte Roscuro haben eins gemeinsam: Sie sind unangepasste Außenseiter. In der Mäuseschule versucht man vergeblich, Despereauxs Abenteuerlust, Mut und Individualität den Garaus zu machen. Despereaux lässt sich nicht verbiegen. Er lässt sich keine Angst einjagen. Wenn gefragt wird: Was bist Du - Maus oder Mann? Guckt er eher verwirrt, als mit Inbrunst Maus! zu antworten, wie's von ihm verlangt wird. Er will sich kein Label aufdrücken lassen. Wir sind alle gleichwertige Lebewesen, so seine Ansicht. Feindbilder? Überflüssig! Höchstens als Gentleman-Maus darf man ihn bezeichnen.
Roscuro will nicht in der Dunkelheit verborgen leben, sondern sich die Welt bei Tageslicht ansehen. Bei einer Exkursion in den königlichen Palast fällt er in den Suppenteller der Prinzessin, die vor Schreck stirbt. Das Königshaus reagiert völlig überzogen mit unangemessener Härte auf den Unfall: Es gibt ab sofort keine Suppe mehr, Ratten werden verbannt und bald leidet das gesamte Königreich Dor unter den Veränderungen. Die Lebensfreude ist dahin. Roscuro landet im Kerker, im dunklen Untergrund, der seine eigene Gesellschaft Ausgestoßener beherbergt. Der Untergrund bietet einen guten Nährboden für Gewalt, Hass und Menschenverachtung.
Desperaux seinerseits wagt sich auch in den Königspalast und lernt die Prinzessin kennen (die Schwester der Verstorbenen). Er hat Glück, denn Mäuse sind lange nicht so gefürchtet und verhasst wie Ratten. Die Prinzessin hört der kleinen Maus zu und umgekehrt.
Despereaux mausert sich zum Vermittler, zum Botschafter zwischen den Menschen und den Nagern. Als auch Despereaux im Untergrund landet und mit Roscuro Bekanntschaft macht, wird sein Charakter auf die Probe gestellt. Er überredet Roscuro dazu, sich zu entschuldigen. Doch die Prinzessin reagiert unerwartet ablehnend - was Roscuro verbittert in die Arme der dunklen Mächte treibt.
Schön gemacht: Auch die Menschen kommen nicht ohne Hilfe aus. Der gutmütige Despereaux, der nie seinen Glauben an die Menschheit verliert, wird zum Helden. Mit gutem Beispiel voran. So wird auch gezeigt, dass jeder seinen Platz hat, dass alle gebraucht werden, auch wenn ihr Nutzen nicht offensichtlich ist oder sie als Plage angesehen werden. Wie wir in Bee Movie gesehen haben, dass es ohne Bienen nicht geht....
Despereaux - Der kleine Mäuseheld wartet noch mit einer dritten Außenseiterfigur auf: Einer nicht sonderlich schönen jungen Frau, die als Magd im Palast landet. Von Neid auf die Prinzessin zerfressen, macht sie Bekanntschaft mit ihrer dunklen Seite und hat ihr nichts entgegenzusetzen. Wir erfahren, dass auch sie ursprünglich eine Ausgestoßene war, die in ihrem Leben vornehmlich eins kennenlernte: harte Arbeit auf dem Bauernhof. Ohne Liebe, Familie und Anerkennung aufgewachsen, sucht sie nach einem Ersatz und bringt sich in Schwierigkeiten.
Die Erzählstruktur von Despereaux ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Der Film stellt seine Helden nicht, wie wir das heute gewohnt sind und deshalb erwarten, gleichzeitig vor, sondern einen nach dem anderen. Erwachsene Zuschauer fragen sich vielleicht, weshalb wir zuerst die Backstory der Ratte Roscuro sehen -- soll's hier nicht um 'ne Maus namens Despereaux gehen? - doch macht diese Erzählstruktur natürlich Sinn im Kontext der Geschichte. Muss man diese kleine Abweichung von der Norm heute schon als Mut zur Individualität bezeichnen? Die Filmbewertungsstelle befand Despereaux - Der kleine Mäuseheld als "wertvoll". Ich würde ihm ein "besonders wertvoll" geben.
Despereaux - Der kleine Mäuseheld ist toll gezeichnet. Es bietet jede Menge für's Auge, zeigt Liebe zum Detail und dem Einfallsreichtum der Autorin. Das ist einer der Filme, die man sich auch auf DVD anschaffen und mehr als einmal ansehen kann. Es ist sogar ratsam, den Film mehrmals anzusehen, denn es gibt immer wieder etwas zu entdecken, was man vorher übersehen hat.
Bruno Bettelheim hätte vermutlich sehr viel Freude an Despereaux - Der kleine Mäuseheld. (Lesetipp für Eltern: Bruno Bettelheim darüber, was und wie Kinder von Märchen lernen - Kinder brauchen Märchen
Sprecher der Originalversion: Erzählerin (Sigourney Weaver, Baby Mama, demnächst: Avatar), Despereaux (Matthew Broderick), Roscuro (Dustin Hoffman, demnächst: Liebe auf den zweiten Blick), Prinzessin (Emma Watson, demnächst: Harry Potter und der Halbblutprinz), Magd (Tracy Ullman).
Despereaux - Der kleine Mäuseheld -- Genre: Animationsfilm/Kinderfilm -- deutscher Kinostart: 19.03.2009 -- FSK: ab 6 Jahren
Drehbuch: Gary Ross (Seabiscuit, Pleasantville), basierend auf dem Kinderroman Despereaux: Von einem der auszog das Fürchten zu verlernen
Regie: Sam Fell (Flutsch und weg) und Robert Stevenhagen (Erslingswerk)
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07.02.2009
Coraline - Trailer + Infos
Der Animationsfilm Coraline basiert auf dem Märchenbuch von Neil Gaiman - Coraline: Gefangen hinter dem Spiegel
. In sein Märchen hat Neil Gaiman auch eine gute Portion Grusel gepackt, ein Element, das ja in traditionellen Kindermärchen auch zu finden war.
Die kleine Coraline entdeckt hinter dem Spiegel eine Parallelwelt - eine Welt, die ähnlich ist, aber viel besser zu sein scheint. Ihre Eltern sind dort liebenswerter, schenken ihr mehr Aufmerksamkeit, usw. Doch gibt es auch Unterschiede. So haben die Menschen dort alle seltsame Knopfaugen, wie Stofftiere....
Als Coraline wieder nach Hause will, muss sie feststellen, dass das gar nicht so einfach ist...
Coraline --- Genre: Animationsfilm/Kinderfilm -- deutscher Kinostart: 25.06.2009 wieder vorgezogen, jetzt 28.05.2009 wieder verschoben, jetzt 30.07.2009 von wegen, jetzt 13.08.2009 -- FSK: ab 6 Jahren
Drehbuch: Henry Selick, basierend auf dem Roman von Neil Gaiman
Regie: Henry Selick (Monkeybone)
Coraline - deutscher Kinotrailer (2:15)
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Die kleine Coraline entdeckt hinter dem Spiegel eine Parallelwelt - eine Welt, die ähnlich ist, aber viel besser zu sein scheint. Ihre Eltern sind dort liebenswerter, schenken ihr mehr Aufmerksamkeit, usw. Doch gibt es auch Unterschiede. So haben die Menschen dort alle seltsame Knopfaugen, wie Stofftiere....
Als Coraline wieder nach Hause will, muss sie feststellen, dass das gar nicht so einfach ist...
Coraline --- Genre: Animationsfilm/Kinderfilm -- deutscher Kinostart:
Drehbuch: Henry Selick, basierend auf dem Roman von Neil Gaiman
Regie: Henry Selick (Monkeybone)
Coraline - deutscher Kinotrailer (2:15)
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05.02.2009
Das Hundehotel Kritik + Trailer

Das Hundehotel ist ein Film für die ganz kleinen Zuschauer, die sich ausschütten vor Lachen über die Faxen der Hunde in diesem phantasievollen Kinderfilm. Das Hundehotel basiert auf dem Kinderbuch Hotel for Dogs
Die 16-jährige Andi (Emma Roberts, Wild Child) und ihr 11-jähriger Bruder Bruce (Jake T. Austin) haben ihre Eltern verloren und leben derzeit bei den -zigsten Pflegeeltern, Lois (Lisa Kudrow, PS I Love You) und Carl (mit Langhaar-Perücke: Kevin Dillon, TV: Entourage. Kino: Poseidon). Dort möchten sie eigentlich gerne weg, denn u. a. dulden die Eltern keine Tiere - weshalb Andi und Bruce ihren Hund Friday versteckt halten.
Lois und Carl leben in ihren eigenen Welt und träumen trotz mäßigen Talents von einer großen Musikkarriere. Die Kinder leben relativ unbehelligt ihr eigenes Leben. Die Eltern scheinen nur am Geld für die Pflegekinder interessiert und sehen den Deal so: wir geben euch ein Dach über'm Kopf und zweimal täglich was zu essen, ihr stört unser Leben nicht weiter. (Wer Lisa Kudrow zusieht und vor allem beim Singen zuhört, der wird sich unweigerlich an ihre Phoebe aus der TV-Serie Friends erinnern....)
Andi und Bruce könnten sich jetzt das Schild "Opfer" auf die Stirn kleben und todtraurig sein oder durch Gewalttätigkeiten auffallen, doch das tun sie nicht. Die beiden sind eigentlich recht brave Kinder, die einfach nur die einzige Konstante in ihrem Leben festhalten wollen: Friday.
Allerdings werden die Kinder auffällig, als sie krumme Dinger drehen, um an Geld für Hundefutter zu kommen. Der zuständige Sozialarbeiter Bernie (Don Cheadle, Ocean's 13, demnächst: Iron Man 2) ist verständnisvoll, macht den beiden aber klar, dass er sie unmöglich wieder zusammen an eine andere Pflegefamilie vermitteln kann. Er behandelt die Kinder mit Respekt.
Durch Zufall entdecken Andi und Bruce ein leerstehendes altes Hotel, das fortan zu Fridays Reich wird. Auch das Problem der Futterkosten reduziert sich, als Andi Dave (Johnny Simmons, derzeit auch The Spirit, demnächst: Jennifer's Body) kennenlernt, der in einer Zoohandlung arbeitet. Er schwatzt ihr "vorübergehend" ein paar Streuner auf. Der Grundstock für's Hundehotel ist gelegt, ein neuer Freund und Mithelfer gewonnen.
Da die Kinder nicht rund um die Uhr bei den Hunden sein können, bastelt der erfinderische Bruce jede Menge Apparatschaften, die zum Beispiel für die regelmäßige Fütterung und auch für die Unterhaltung der Tiere sorgen.
Nicht nur streunende Hunde gesellen sich zur Truppe, auch Hundeliebhaberin Heather (Kyla Pratt, demnächst: Caramel) und Mark( Troy Gentile, Drillbit Taylor - Ein Mann für alle Unfälle, Der Glücksbringer) suchen Anschluss und werden herzlich in die Gruppe aufgenommen. Hier gibt es keine Vorurteile, jeder wird aufgenommen. Warum auch sollte man mit Menschen schlechter umgehen als mit Tieren?
Zwar müssen sich die Kinder in Das Hundehotel mit diversen Problemen auseinandersetzen, doch sind diese niemals derart bedrohlich, dass sie (oder die zuschauenden Kinder mit-) leiden müssten. Erwachsene Vorbilder sind im Film fast keine zu entdecken. Positiv vermerken kann man jedoch, dass die Erwachsenen auch keine Monster sind.
Wie gesagt, die Stars des Films sind die Hunde. Mit Tieren zu drehen ist bekanntlich sehr riskant und aufwändig. Da erstaunt es umso mehr, welch fabelhafte und teils komplizierte Hunde-Szenen in dem Film zu sehen sind. Respekt.
Das Hundehotel mag für die Eltern nicht ganz das Kinoerlebnis sein wie derzeit zum Beispiel der andere Hundefilm, Bolt - Ein Hund für alle Fälle, doch mit kleinen Kindern Das Hundehotel anzusehen ist durchaus ein schönes Erlebnis.
Das Hundehotel -- Genre: Komödie/Kinderfilm -- deutscher Kinostart: 05.02.2009 -- FSK: keine Altersbeschränkung
Drehbuch: Jeff Lowell (Nur über ihre Leiche...) und dem Team Robert Schooley & Mark McCorkle (beide: Sky High)
Regie: Thor Freudenthal (Motel, Der Tenor)
Das Hundehotel -- deutscher Kino-Trailer (2:15)
Das Hundehotel Cast:
Andi - Emma Roberts
Bruce - Jake T. Austin
Bernie - Don CheadleDave - Johnny Simmons
Mark - Troy Gentile
Heather - Kyla Pratt
Lois - Lisa Kudrow
Carl - Kevin Dillon
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03.02.2009
Prinzessin Lillifee - Trailer + Infos
Ab 26. März im Kino: Prinzessin Lillifee, ein pastellfarbener Märchenfilm für die ganz Kleinen.
Prinzessin Lillifee lebt im Königreich Rosarien, dem friedlichsten Ort der Welt. Wenn da nur nicht die übermütigen Feen wären, die ihre Zauberkräfte für allerlei Unsinn nutzen.
Als Lillifee dann auch noch ihre magischen Kräfte verliert, wird aus dem bunten Rosarien vorübergehend ein dunkler Ort, den es zu retten gilt.
Prinzessin Lillifee -- Genre: Animationsfilm/Kinderfilm -- deutscher Kinostart: 26.03.2009 -- FSK: keine Altersbeschränkung.
Prinzessin Lillifee Trailer (1:52)
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23.01.2009
Bolt - Ein Hund fuer alle Faelle Kritik + Videos
[Nebenbei: Bolt - Ein Hund für alle Fälle wurde gerade mit einer Oscar-Nominierung als Bester Animationsfilm bedacht. Bericht: Oscar Nominierungen, Nominierungen für 2 Golden Globes hatte er schon. Bericht. Die Filmbewertungsstelle hält Bolt für "wertvoll", eine Untertreibung, die diesem Film nicht gerecht wird. ]
Das Mädchen Penny rettet einen ober-süßen verspielten Welpen aus dem Tierheim und nennt ihn Bolt. Schon diese erste Szene ist toll gemacht. Die Aufmerksamkeit des kleinen Bolt flitzt von A nach B nach C innerhalb weniger Sekunden, sein eigener Schweif ist für ihn genauso interessant wie sein Spielzeug, eine Stoff-Möhre. Er ist ein aufgeweckter kleiner Bursche und so knuddelig, dass man ihn am liebsten von der Leinwand holen und mit nach Hause nehmen will. Die Filmemacher haben auch an viele Details gedacht, so liegen in der Welpen-Abteilung Zeitungen auf dem Boden, weil die Kleinen ja noch nicht stubenrein sind.
5 Jahre später... Bolt ist jetzt ein Superheld mit vielen Superpowers, Star seiner eigenen, nach ihm benannten TV-Serie, der seinen Menschen Penny aus gefährlichen Situationen rettet. Wir sehen einen Ausschnitt aus seiner Serie, seine Superkräfte in Action sozusagen, u. a. den "Turbo-Beller". Das ist auch wichtig, denn später müssen wir uns an diese erinnern...
Natürlich ist das nur seine Rolle in einer Fernsehserie, aber das soll er gar nicht wissen. Genau wie damals in der Truman Show, so hält man auch Bolt in dem Glauben, dass die Serie Realität ist. Es ist seine Realität, denn er darf das Gelände nicht verlassen. Penny macht sich deswegen Sorgen und will ihn zumindest über's Wochenende mit nach Hause nehmen, doch das wird ihr nicht gestattet.
Es gibt interessante Szenen, in denen der Regisseur erklärt, dass jede Szene nur einmal gedreht wird und auch ausdrücklich sagt, dass Bolt keine Ahnung davon hat und haben darf, dass er gefilmt wird. Reality und Fiktion kommen so angeblich auf ideale Weise zusammen und etwas ganz außergewöhnliches wird geschaffen. Diese Szenen, in denen wir den Regisseur, einen Schauspieler-Agenten und auch eine Angestellte des Senders sehen, sind unglaublich witzig und toll gemacht - allerdings schwer verständlich für kleinere Kinder, denen man erst einmal die Zusammenhänge erklären muss. Den Humor mögen sie in diesen Momenten nicht nachvollziehen können, aber vielleicht reicht ja allein das zuschauen, die Mimik und Gestik der witzigen Figuren.
Auf dem Studio-Gelände gibt's auch zwei Katzen, die den Durchblick haben. Sie machen sich über Bolt lustig und reizen ihn bis auf's Blut, er springt ihnen hinterher, wird ohnmächtig und landet in einem Karton, der von Los Angeles nach New York City transportiert wird. Auf den Straßen New Yorks lernt er nach und nach, dass keine seiner Superkräfte funktionieren... Er will nur noch eins: zurück nach Hollywood, zurück zu Penny, die er vor dem Grünäugigen Mann retten muss.
Drei New Yorker Tauben (später lernen wir ihre Angelino-Gegenstücke kennen) verweisen Bolt an die tyrannische Straßenkatze Mittens, die ihm weiterhelfen soll.
Schön gemacht: Im Laufe der Story lernen wir die extrem unterhaltsame Mittens besser kennen. Uns wird klar, dass Hunde es leichter haben als Katzen, die auf der Beliebtheitsskala selbst hinter fetten Hamstern angesiedelt zu sein scheinen. Mittens lässt durchblicken, dass sie ein schweres Schicksal hinter sich hat. Deshalb ist sie wohl so gnadenlos und zynisch. Sie bringt dem verwöhnten Sonntagskind Bolt ein paar Bettel-Tricks bei und freut sich schon, jetzt in ihm eine Familie gefunden zu haben. Rührend, wie Mittens ihm ein Heim schafft, wie sie wieder Hoffnung gefasst hat und bereit ist, eine Freundschaft zuzulassen. Doch Bolt ist unnachgiebig: Hollywood ist sein Ziel. Er will nicht glauben, dass Penny ihm nur etwas vorgespielt hat, wie Mittens sagt.
Auf ihrem Weg treffen Mittens und Bolt auf Dino den fetten Hamster, der sich vorzugsweise in einer Acrylkugel fortbewegt. Dino ist ein großer Fan der Bolt-Serie und schwärmt davon, was zu lustigen Situationen führt. Er tut sich mit Mittens und Bolt zusammen und mit vereinten Kräften schaffen sie den Weg nach Hollywood.
Bolt - Ein Hund für alle Fälle schafft die Kombination aus Herz und Humor, nach der gestrebt wird. Er zeigt, dass wenn jemand geliebt und gut behandelt wird (wie Bolt), dann kann er das auch weitergeben an die weniger glücklichen (Mittens). Wird jemand geliebt wie Bolt und ist selbstsicher, dann können ihn auch ein, zwei schlechte Erfahrungen (mit den Katzen vom TV-Gelände) nicht erschüttern und nicht gleich gegen alle Katzen aufbringen.
Mittens, die ihr schlechter Start in den Zynismus getrieben hat, erlebt jeden Tag wie schlecht die Welt sein kann, kriegt jeden Tag gezeigt, dass man sie verabscheut schon alleine deshalb, weil sie eine Katze ist, noch dazu eine schwarze Katze.
Hat sich Bolt erst einmal des Vertrauens als würdig erwiesen, kann daraus eine Freundschaft entstehen, die für beide Seiten positiv ist. In diesem Fall ist die Freundschaft - zwischen Hund und Katze - ja auch noch eine Freundschaft zwischen verschiedenen Tieren, zwischen angeblichen Feinden.
Der Film gibt uns viel zu sehen (außer unseren 3 Musketieren), legt Wert auf Details und die Action-Szenen wie auch die Slapstick-Szenen sind toll gemacht, wie auch der Ausschnitt unten zeigt. Bolt - Ein Hund für alle Fälle hat meine Erwartungen übertroffen, mir wirklich viel Spaß gemacht.
In Hollywood ist anscheinend die Hunde-Mania ausgebrochen, denn ein Hundefilm jagt den anderen. Nach Bolt kommt zuerst der Kinderfilm Das Hundehotel, danach die in den USA bereits supererfolgreiche Bestseller-Verfilmung Marley & ich, gefolgt von Beverly Hills Chihuahua. Wir haben nichts dagegen, wenn die Filme so sehenswert sind wie Bolt - Ein Hund für alle Fälle aus dem Hause Disney.
Unseren knuffigen Star-Hund gibt's auch zu sehen im BOLT - Ein Hund für alle Fälle: Das Buch zum Film
Die Games sind alle FSK 12, z.B. Bolt - für Nintendo DS
Bolt - Ein Hund für alle Fälle -- Genre: Animation/Kinderfilm -- Deutscher Kinostart: 22.01.09 -- FSK: ab 6 Jahren
Bolt - Szenen-Ausschnitt (3:32)
Bolt - deutscher Trailer (1:42)
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18.01.2009
Das Hundehotel - Kinotrailer + Infos
Update: jetzt online -- Das Hundehotel - Kritik und Trailer
Das Hundehotel basiert auf dem Kinderbuch Hotel for Dogs
von Lois Duncan (Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast), das 1971 veröffentlicht wurde.
Andi (Emma Roberts, Wild Child) und ihr Bruder Bruce (Jake T. Austin) haben ihre Eltern verloren und leben jetzt bei kirren Pflegeeltern, dem Ehepaar Lois (Lisa Kudrow, PS Ich liebe dich) und Carl Scudder (Kevin Dillon, TV: Entourage). Vor denen halten Andi und Bruce ihren Hund Friday versteckt, was nicht fürchterlich kompliziert ist.
Nach einigen Turbulenzen (inkl. Hundefänger) entdecken Andi und Bruce ein leerstehendes altes Hotel. Das funktionieren sie kurzerhand zum Hundehotel um. Zahlende Gäste gibt es keine, aber jede Menge anderer Bewohner: Straßenhunde eben -- ausgesetzte, misshandelte, weggelaufene Hunde. Ihnen allen geben Andi und Bruce ein zuhause.
Was wohl der Sozialarbeiter Bernie (Don Cheadle, Ocean's 13, demnächst: Iron Man 2) dazu sagt?
Das Hundehotel -- Genre: Komödie/Kinderfilm -- deutscher Kinostart: 05.02.2009 -- FSK: keine Altersbeschränkung
Drehbuch: Jeff Lowell (Nur über ihre Leiche...) und dem Team Robert Schooley & Mark McCorkle (beide: Sky High)
Regie: Thor Freudenthal (Motel, Der Tenor)
Das Hundehotel -- deutscher Kino-Trailer (2:15)
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Nach einigen Turbulenzen (inkl. Hundefänger) entdecken Andi und Bruce ein leerstehendes altes Hotel. Das funktionieren sie kurzerhand zum Hundehotel um. Zahlende Gäste gibt es keine, aber jede Menge anderer Bewohner: Straßenhunde eben -- ausgesetzte, misshandelte, weggelaufene Hunde. Ihnen allen geben Andi und Bruce ein zuhause.
Was wohl der Sozialarbeiter Bernie (Don Cheadle, Ocean's 13, demnächst: Iron Man 2) dazu sagt?
Das Hundehotel -- Genre: Komödie/Kinderfilm -- deutscher Kinostart: 05.02.2009 -- FSK: keine Altersbeschränkung
Drehbuch: Jeff Lowell (Nur über ihre Leiche...) und dem Team Robert Schooley & Mark McCorkle (beide: Sky High)
Regie: Thor Freudenthal (Motel, Der Tenor)
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27.12.2008
Despereaux - Der kleine Maeuseheld Trailer + Info
Lange, lange nach Weihnachten kommt ein Märchen für die Kleinen in's Kino: Der britisch-amerikanische Animationsfilm Despereaux - Der kleine Mäuseheld basiert auf dem Kinderroman Despereaux: Von einem der auszog das Fürchten zu verlernen
von Kate DiCamillo.
Im Königreich Dor: Die kleine neugierige Maus mit den großen Segelohren, Despereaux, wird zur Strafe für ihre Neugier in einen labyrinthartigen Kerker gesperrt, wo es schon eine Menge anderer Missetäter gibt. Despereaux ist mutig und neugierig, er liebt Bücher.
Im Kerker freundet sich Despereaux mit der Ratte Roscuro an, die sich so gerne unter Menschen begibt, wofür die schusselige Ratte jetzt einsitzt -- nach einem bedauerlichen Vorfall mit der königlichen Suppe am Suppentag.
Natürlich gibt's in diesem Märchen auch eine Prinzessin....
Despereaux - Der kleine Mäuseheld -- deutscher Kinotrailer (2:01)
Desperaux - Der kleine Mäuseheld -- Genre: Animation/Kinderfilm -- deutscher Kinostart: 19. März 2009 -- FSK: vermutlich keine Altersbeschränkung
Drehbuch: Gary Ross (Seabiscuit, Pleasantville), basierend auf dem Kinderroman Despereaux: Von einem der auszog das Fürchten zu verlernen
von Kate DiCamillo.
Regie: Sam Fell (Flutsch und weg) und Robert Stevenhagen (Erslingswerk)
Im Königreich Dor: Die kleine neugierige Maus mit den großen Segelohren, Despereaux, wird zur Strafe für ihre Neugier in einen labyrinthartigen Kerker gesperrt, wo es schon eine Menge anderer Missetäter gibt. Despereaux ist mutig und neugierig, er liebt Bücher.
Im Kerker freundet sich Despereaux mit der Ratte Roscuro an, die sich so gerne unter Menschen begibt, wofür die schusselige Ratte jetzt einsitzt -- nach einem bedauerlichen Vorfall mit der königlichen Suppe am Suppentag.
Natürlich gibt's in diesem Märchen auch eine Prinzessin....
Despereaux - Der kleine Mäuseheld -- deutscher Kinotrailer (2:01)
Desperaux - Der kleine Mäuseheld -- Genre: Animation/Kinderfilm -- deutscher Kinostart: 19. März 2009 -- FSK: vermutlich keine Altersbeschränkung
Drehbuch: Gary Ross (Seabiscuit, Pleasantville), basierend auf dem Kinderroman Despereaux: Von einem der auszog das Fürchten zu verlernen
Regie: Sam Fell (Flutsch und weg) und Robert Stevenhagen (Erslingswerk)
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25.12.2008
Bedtime Stories Kritik
Eltern, die mit ihren Kindern über die Weihnachtstage in's Kino gehen wollen, werden sich denken: Disney steht für süße Kinderfilme mit altersgerechten Geschichten, Adam Sandler ist lustig, Bedtime Stories hat keine Altersbeschränkung - da kann ja wohl nichts schiefgehen, oder? Schön wär's, doch leider, leider ist Bedtime Stories eine Enttäuschung auf allen Ebenen. Seltsam: Bedtime Stories enthält keinerlei "Mehrwert", also kein Thema, über das man noch mit den Kindern reden könnte. Es waren einige Kinder in der Preview und auch die kicherten nur, als das Meerschweinchen Glubschie in's Bild kam. Ging mir auch so. Doch sonst..... Fehlanzeige.
1974. Marty Bronson (Jonathan Pryce, Ein verlockendes Spiel, demnächst: Echelon Conspiracy) ist Besitzer und Direktor des kleinen Motels Sunny Vista. Sein kleiner Sohn Skeeter hat immer irgendwelche Ideen für das Motel, Tochter Wendy interessierte es nicht. Marty geht mit dem Projekt baden, muss an den neurotischen Nottingham (in diesem Flashback dargestellt von Co-Autor Tim Herlihy, Click, Mr. Deeds) verkaufen, der verspricht, Skeeter später einmal als Hotelleiter zu engagieren.
30+ Jahre später -- Skeeter (Adam Sandler, Leg Dich nicht mit Zohan an, Chuck & Larry) arbeitet als Handwerker und Mädchen für alles im jetzt noblen und viel größeren Nottingham Hotel. Als der Nachfolger von Nottingham (Richard Griffiths, demnächst: Harry Potter und der Halbblutprinz) verkündet wird, wartet Skeeter mit angehaltenem Atem darauf, seinen Namen zu hören. Statt dessen wird aber der Schleimer Kendall (völlig überdreht: Guy Pearce, Factory Girl, demnächst: The Hurt Locker) benannt, der eine Beziehung mit Nottinghams Tochter Violet (Teresa Palmer, jetzt auch Restraint - Wenn die Angst zur Falle wird, demnächst: Young Americans) hat. Das hält ihn allerdings, wie es sich für solche Klischee-Figuren gehört, nicht davon ab, mit Aspen (Kaum zu erkennen: Lucy Lawless, TV: Xena, Battlestar Galactica, demnächst: Bitch Slap) zu flirten.
Wendy (Courteney Cox) ist jetzt Leiterin einer Schule, die demnächst geschlossen wird. Als die geschiedene Mutter für ein Vorstellungsgespräch eine Woche verreisen muss, überlässt sie ihre Kinder dem inzwischen entfremdeten Bruder Skeeter und ihrer Freundin Jill (Keri Russell, Der Klang des Herzens, demnächst: Wonder Woman), einer Lehrerin. Jill und Skeeter könnten gegensätzlicher nicht sein, doch wird das Potential für Komik hier nicht ausgeschöpft. Keri Russell hat wieder einmal nicht viel mehr zu tun, als hübsch auszusehen und nett zu sein. Dass sie das hinkriegt haben wir jetzt aber schon zur genüge gesehen. (Selbst als ich sie als Beifahrer auf einem Motorrad sah, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, sie in einer ähnlichen Szene schon einmal gesehen zu haben. Vielleicht fällt's mir ja noch ein, in welchem Film das war.)
Auch Skeeters Nichte Bobbi (Laura Ann Kesling) und Neffe Patrick (Jonathan Morgan Heit) kommen von einem anderen Stern - dem Planeten, auf dem vegetarisch gegessen und ohne TV gelebt wird. Zur Unterhaltung gibt's das Meerschweinchen Glubschi und politisch korrekte Kinderbücher über irgendwelche Öko-Themen. Als Skeeter dann um Gute-Nacht-Geschichten gebeten wird, weigert er sich, aus diesen Büchern vorzulesen und denkt sich lieber selbst ein paar Geschichten aus. Das funktioniert nur teilweise. Die Kinder greifen ein, verändern die Geschichten. In den Bedtime Stories, von denen es nur sehr wenige gibt, ist immer Skeeter der Held, das versteht sich von selbst.
Als die eine oder andere Sache aus der ersten Story wahr wird, versucht er, die nächste Geschichte zu seinen Gunsten zu manipulieren. Dass das nicht klappen kann ist auch klar. Es regnet Kaugummis, wie's damals in Magnolia Frösche regnete - nur diesmal kriegen wir eine einleuchtende Erklärung mitgeliefert. Wieder eine Szene, die auf dem Papier bestimmt lustig war, aber im Kino keine Lacher erzeugen konnte.
Im Hotel gibt's auch noch den Kellner Mickey (fab wie immer: Russell Brand, Penelope, Nie wieder Sex mit der Ex, Die Girls von St. Trinian), der mit Skeeter befreundet ist und ihm mit Rat und Tat aushilft. Leider bekommt er nur sehr wenig Gelegenheit dazu. Schade. Von Russell Brand hätte ich gerne mehr gesehen. Allerdings hätte der Adam Sandler vielleicht ja die Show gestohlen...
Auf dem Papier sah Bedtime Stories vielleicht ganz lustig aus, doch kommen die Einzelteile einfach nicht zusammen. Es ist schwierig, eine Geschichte mit Elementen wie der drohenden Schulschließung zu erzählen, wenn Sandler möglichst in jeder Szene präsent sein, aber Skeeter von der Sache (Schule) nichts wissen soll. Das haut nicht hin. Was die unterentwickelte Liebesgeschichte, in einem Kinderfilm für die ganz Kleinen eh' völlig überflüssig, da sollte? Keine Ahnung. Skeeter interessiert sich nicht wirklich für die Frauen in Bedtime Stories, er tut nur so. Erst Violet, dann plötzlich Jill, alles kommt irgendwie aus dem toten Winkel, nichts funktioniert. Er könnte genausogut einen Namen aus einem Hut ziehen.
Von den tatsächlichen Bedtime Stories hat man das meiste schon im Trailer gesehen. Was nicht zu sehen war ist die penetrante Werbung für eine Luxus-Automarke. Die Kinder werden das nicht verstehen, und die gelangweilten Erwachsenen werden das auch kaum lustig oder unterhaltsam finden.
Alles in allem: Nicht den Eintrittspreis wert, auch nicht das Geld für die DVD. Warten, bis er im TV läuft, dann kann man umschalten, bevor einem die Augen zufallen - und die Gefahr besteht leider.
Hier klicken für> Bedtime Stories Trailer
Bedtime Stories -- Genre: Komödie/Familienfilm -- FSK: Keine Altersbeschränkung -- deutscher Kinostart: 25.12.08
Drehbuch: Matt Lopez (Newcomer, demnächst: Race to Witch Mountain) und Tim Herlihy (Little Nicky, Mr. Deeds)
Regie: Adam Shankman (Hairspray, Im Dutzend billiger 2)
Bedtime Stories Cast:
Skeeter - Adam Sandler
Bobbi - Laura Ann Kesling
Patrick - Jonathan Morgan Heit
Jill - Keri Russell
Mickey - Russell Brand
Kendall - Guy Pearce
Wendy - Courteney Cox
Violet - Teresa Palmer
Aspen - Lucy Lawless
Nottingham - Richard Griffiths
Marty - Jonathan Pryce
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02.12.2008
Madagascar 2 Kritik und Trailer
Löwenbaby Alex ist knuddelig und verspielt, tänzelt lieber einem Schmetterling hinterher, als zuzuschauen wie sein Vater, der Alpha-Löwe Zuba, seinen aufgestylten Konkurrenten Makunga auf dessen Platz verweist. Das rächt sich, denn Alex wird von Wilderern geschnappt und landet auf Umwegen im Central Park Zoo. Dort amüsiert Alex über die Jahre die Menschen mit seinen Tanzdarbietungen, inklusive Pirouetten. Schade, dass Alex so schnell erwachsen werden muss, denn für das Löwenbaby sind den Zeichnern einige witzig-süße Bilder gelungen, von denen ich gerne mehr gesehen hätte. (Knut-Syndrom, schon klar;)Die anderen Zoo-Tiere schauen neidisch zu und machen böse Kommentare: "Angeber!" Es ist dann Aufgabe von Madagascar 2, die Tiere zu versöhnen und einigen auch Selbstakzeptanz beizubringen. Wer sich selbst akzeptiert und glücklich ist, der kann auch andere akzeptieren. Zusammen flüchten sie per Flugzeug und kommen, nach einem unfreiwilligen Zwischenstopp und aufgrund extremer Fehlnavigation, in der alten Heimat von Alex an, wo dieser später mit seinen Eltern vereint wird - die sich an ihren tanzenden Sohn, der ja den Posten als Leitlöwe erben sollte, erst noch gewöhnen müssen.
Madagascar 2 ist in erster Linie ein Kinderfilm, der für die Erwachsenen weniger amüsant ist als z. B. Ratatouille oder Findet Nemo. Madagascar 2 ist kein Road-Trip, der eine Geschichte erzählt, sondern eine Reihe kleiner Geschichten, in denen wir die Entwicklung der Tiere beobachten können, die natürlich als Vertreter bestimmter Menschen-Typen stehen (übergewichtig, schwächlich und schüchtern, usw.) - kleine Lektionen für die Kleinen sind das also.
Allerdings sind die Dinge, die man den Kindern durch die Figuren vermitteln will, manchmal etwas zu subtil (für Kinder) dargestellt oder man fragt sich, wie man das (z. B. das Date von Gloria mit Draufgänger Moto Moto) den kleineren Kindern erklären soll. Was sind also die Aufgaben der Tiere? Ein paar Beispiele:
Alex muss beweisen, dass nicht nur Macho-Männer 'was drauf haben, sondern auch Entertainer wie er etwas für die Allgemeinheit tun können, rettet seine Gruppe vor dem Verdursten und behauptet sich. Durch Alex wird oft Musik eingebaut, was uns hier aus irgendeinem Grund an das gute alte Dschungelbuch erinnert, vor allem aber auf den Madagascar 2 Soundtrack
Der schüchterne Hypochonder Melman (Giraffe), der heimlich in das voluminöse Flusspferd Gloria verliebt ist, muss endlich Mut fassen und sich Gloria offenbaren. Den Hypochonder-Aspekt von Melman fand ich total witzig, das fängt schon im Zoo an, wo Melman über Jahre hinweg einen Kopfschutz (wie heißen die Dinger nur? Auch egal) trägt.
Gloria muss sich mit dem schmierigen Nilpferd Moto Moto abgeben, bevor sie begreift, dass der nur auf ihren großen Körper steht, sonst nichts. (Da fragte ich mich allerdings, wie alt eigentlich die Zielgruppe ist, die man im Auge hatte? Den ganz Kleinen würde ich das nicht erklären wollen, so von wegen "er will nur ihren massigen Körper, der Fetischist"... Da muss man sich dann mit "ist zu oberflächlich" und "interessiert sich nur für Äußerlichkeiten" herausreden. )
Das Zebra Marty war gewöhnt, im Zoo im Mittelpunkt zu stehen, etwas Besonderes zu sein. Aber in der Wildnis, in einer Gruppe Zebras, bekommt er eine Identitätskrise und fragt sich, ob sein Hintergrund schwarz ist oder die Streifen darauf schwarz sind. Das ist natürlich interessant in einer Zeit, in der ein bi-kultureller Präsident ständig nur als "schwarz" bezeichnet wird. Marty unterstellt Alex, dass für den alle Zebras gleich aussehen, er seinen Freund nicht in der Masse finden würde. Die übliche Rassismus-Unterstellung, nett verpackt - aber auch ein Ansprechen dieses durchaus existenten Phänomens, das mit Rassismus gar nichts zu tun hat. Alex hatte in seinem Leben wenig Gelegenheit, viele Zebras kennenzulernen. Auch wie diese Situation aufgelöst wird, ist gut gemacht.
Alles in allem bietet Madagascar 2 eine Menge "Material", mit dem Eltern eine Weile arbeiten können. Parallelen können aufgezeigt werden zwischen den verschiedenen Formen der Diskriminierung, die sich ja auch in Komplimenten (wie im Falle von Moto Moto) ausdrücken kann. Vergleiche mit anderen bekannten Filmen können herangezogen werden - die Ratte Remy, die als Koch nicht anerkannt wird, da sie eine Ratte ist (Ratatouille), der dicke Panda Po, dem keiner (er selbst inbegriffen) besondere sportliche Leistungen zutraut (Kung Fu Panda) und Alex, der nicht als Leitlöwe anerkannt wird, weil er tanzend und singend durch die Welt läuft - keiner dieser Figuren traut man eine Machtposition zu, doch alle haben ihre Fähigkeiten bzw. sind lernfähig, so sie denn richtig motiviert sind bzw. werden. Hinzu kommen noch Themen wie Loyalität, Konfliktlösung, Gruppenzusammenhalt. Madagascar 2 bekam von der Filmbewertungsstelle das "Prädikat wertvoll" verliehen.
Madagascar 2 als Spiel gibt's in verschiedenen Ausgaben mit FSK 0 und FSK ab 6 Jahren. >Madagascar 2
Madagascar auf DVD (Sonderausgabe) mit Musik-Video und Bonus-Film "Die Madagascar-Pinguine auf vorweihnachtlicher Mission": >Madagascar (Special Edition, 2 DVDs)
Madagascar 2 - deutscher Trailer
Madagascar 2 - Genre: Animationsfilm - deutscher Kinostart: 04.12.08 - FSK: keine Altersbeschränkung.
Drehbuch: Etan Cohen (Tropic Thunder)
Regie: Regie-Team Eric Darnell (Madagascar, Antz) und Tom McGrath (Madagascar)
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Ratatouille Kritik
Kung Fu Panda - Kritik
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09.07.2008
Jasper der Pinguin Trailer
Derzeit in Berlin in der Entstehung: Jasper, der Pinguin aka Jasper: Journey to the End of the World. Jasper und sein kleiner Bruder Junior, der ihn vergöttert, wollen die Welt erkunden in der Hoffnung, dass es noch etwas anderes als Eis und Schnee zu entdecken gibt.
Per Kreuzfahrtschiff machen sie sich auf den Weg, lernen das kleine Mädchen Emma kennen und wollen einen Kriminalfall lösen: Wer hat die Eier des seltenen Kakapo-Papageien gestohlen?
Jasper der Pinguin Teaser (0:30)
Jasper will noch rechtzeitig vor Weihnachten auf die Reise gehen, voraussichtlicher deutscher Kinostart ist der 18. Dezember 2008.
Jasper der Pinguin
Drehbuch: Michael Mädel (Kleiner Dodo, Lauras Stern), Eckart Fingberg, John Chambers
Regie: Eckart Fingberg, Kay Delventhal
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Per Kreuzfahrtschiff machen sie sich auf den Weg, lernen das kleine Mädchen Emma kennen und wollen einen Kriminalfall lösen: Wer hat die Eier des seltenen Kakapo-Papageien gestohlen?
Jasper der Pinguin Teaser (0:30)
Jasper will noch rechtzeitig vor Weihnachten auf die Reise gehen, voraussichtlicher deutscher Kinostart ist der 18. Dezember 2008.
Jasper der Pinguin
Drehbuch: Michael Mädel (Kleiner Dodo, Lauras Stern), Eckart Fingberg, John Chambers
Regie: Eckart Fingberg, Kay Delventhal
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06.07.2008
Kung Fu Panda - Kritik
In den vergangenen Jahren gab es einige Animationsfilme, die sowohl Kinder als auch Erwachsene begeisterten, wie z. B. der vor fast genau einem Jahr erschienene Ratatouille, der einige Gemeinsamkeiten mit Kung Fu Panda aufweist. Bestimmte Szenen sollen uns anscheinend an das erfolgreiche Ratatouille erinnern. Allerdings ist Panda leider für ältere Kinder und Erwachsene lange nicht so unterhaltsam und weniger witzig als Ratatouille. Auch hatte Ratatouille eine kurze, klare Aussage, man konnte der Ratte Remy von Anfang bis Ende die Daumen drücken. Bei dem Panda namens Po ist das etwas komplizierter...
Bei Kung Fu Panda lautet die Aussage: Wenn deine Eltern deine Talente nicht erkennen und du es nicht schaffst, dich selbst zu motivieren, um deinen Traum zu verwirklichen, dann suche dir jemanden, der dein Potential erkennt und dich motiviert und trainiert. Po könnte also durchaus für Potential stehen.
Was haben die Ratte Remy aus Ratatouille und der Panda Po aus Kung Fu Panda gemeinsam? Sie wollen beide nicht das Leben führen, das für sie vorgezeichnet scheint, sie haben einen Traum und ihnen steht - das versteht sich von selbst - ein Hindernis im Weg. Bei Remy war das Hindernis, dass er als Ratte natürlich bei den Menschen nicht gerne gesehen war, schon gar nicht in seinem Traumjob. Er konnte nichts dafür, konnte nichts daran ändern.
Bei Kung Fu Panda liegt der Fall völlig anders. Panda Po träumt zwar Tag und Nacht davon, ein Kung Fu Meister zu sein, doch er tut eigentlich nichts dafür. Im Gegenteil. Po ist ein verfressener und behäbiger Faulpelz, der eher als Sumo-Ringer Karriere machen könnte denn als Kung Fu Meister. [Man kann Ähnlickeiten entdecken zwischen Po und den Leuten, die man in den DSDS-Casting-Chaoten Outtakes sieht, oder die bei Made (MTV) versagen.] Noch eine Gemeinsamkeit: die Küche. Remy wollte unbedingt in der Küche stehen und tolle Gerichte kreieren - Panda steht in der Küche des väterlichen Suppenladens und wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich die Küchenschürze ablegen zu können. Sein Vater sieht ihn allerdings als Nachfolger. (Falls jemals erklärt wird, wie es kommt, dass ein Panda der Sohn eines Ganters sein kann, dann ist mir das entgangen.)
Po verdankt es einem Unfall bedingt durch sein Gewicht, dass er bei der Zeremonie zur feierlichen Ernennung des neuen Drachenkriegers dem weisen Meister Oogway, einer Schildkröte, vor die Füße fällt. Als dieser Po zum Drachenkrieger ernennt, sind die anwesenden Drachenkrieger-Anwärter Tigerin, Schlange, Affe, Kranich und Gottesanbeterin wie vor den Kopf geschlagen. Jahrelang haben sie hart trainiert und nun wird diesem dicken - nein, fetten - Nichtskönner die Ehre zu teil?
Verständlich, dass sie nicht gerade begeistert sind und Po erst einmal ablehnen. Po selbst ist ja nicht von sich überzeugt (wie auch?) und verliert an Mut, als seine ich-lerne-das-mal-eben Versuche scheitern. Doch die Zeit drängt, denn es droht Gefahr in Form des Kung Fu Meisters Tai Lung, der das Dorf bedroht. Da Oogway Po ernannt hat, bleibt den anderen auch keine andere Wahl, als Po früher oder später zu unterstützen. Selbst Altmeister Shifu ist mit der Wahl Oogways nicht glücklich und hat anfangs keine Ahnung, wie er den fresssüchtigen Po motivieren und trainieren kann. Es dauert eine ganze Weile, bis er erkennt, dass Po tatsächlich Potential hat.
Richtig lebendig und witzig wird die Geschichte, als Meister Shifu eine Methode gefunden hat, um Po zu trainieren. Da bekommen wir dann die temporeichste und lustigste Sequenz des ganzen Films zu sehen. Schade, dass es nicht mehr Sequenzen wie diese gibt.
Es passiert fast ein bisschen zu spät, dass Po erkennt, dass er ein Frust-Fresser ist. Das Grundthema der Fettleibigkeit (Entstehung und Folgen) wird in Kung Fu Panda gut ausgeleuchtet, was allerdings wiederum für die ganz kleinen ein bisschen kompliziert sein könnte. Außerdem ist es - von einem pädagogischen Standpunkt aus betrachtet - nicht so einfach, einem Faulpelz die Daumen zu drücken oder für längere Zeit andere Figuren abzulehnen, die aufgrund ihrer Leistung und ihres unermüdlichen Trainings Unterstützung verdient hätten. Das alles soll ja passieren, bevor wir wissen, weshalb Po sich so fett gefressen hat.
Ganz zu schweigen davon, dass Pos Vater Ping ihm die Unterstützung verweigert bzw. von den Träumen seines Sohnes erst einmal keine Ahnung hat. Die Figur des Vaters ist auf jeden Fall nicht sonderlich sympathisch. Für uns Erwachsene ist Ping bemitleidenswert und gleichzeitig natürlich auch eine Ermahnung. In Kung Fu Panda wird das Kind - wieder einmal - von der Familie getrennt und ist erst dann erfolgreich. In Findet Nemo hatte Nemos Vater ihn durch seine Fürsorge nur behindert, Remy kam durch eine Katastrophe ganz alleine nach Paris und überzeugte dort durch sein Können. Remy hatte sich das durch das Studium diverser Quellen selbst angeeignet.
Kung Fu Panda geht alles in allem einen recht gefährlichen Weg, schafft es aber ganz zum Schluss, dass sich das Bild irgendwie zusammenfügt. Letztlich wird gezeigt, dass Po erfolgreich sein kann - aber nicht ohne fremde Hilfe. Pos Überwindung seines inneren Schweinehunds ist ein Resultat der Motivation und des Trainings durch Shifu. Wäre er nicht von Oogway auserwählt worden, würde er heute noch in der Küche seines Vaters stehen und fressen.
Kung Fu Panda ist ganz nett anzusehen, das Setting (China) ist 'mal was anderes -- was auch dazu führt, dass man (anders als z. B. bei Ab durch die Hecke...) auf Product Placement verzichtet. Es wird also im Film nicht so nebenbei Werbung für Junk Food oder die fast schon allgegenwärtigen Cerealien gemacht. Was nicht bedeutet, dass man darauf verzichtet, für Kung Fu Panda selbst unzählige Produkte wie z. B. Bücher
Ich habe mir die Originalfassung des Films angesehen und kann nur sagen - Jack Black ist super und auch Dustin Hoffman hat in seiner schönen Sprech-Rolle überzeugt. Von Angelina Jolie gibt's recht wenig zu hören....
In der Originalfassung sprechen Jack Black (Po), Angelina Jolie (Tigerin), Dustin Hoffman (Shifu), Schlange (Lucy Liu), Kranich (David Cross), Affe (Jackie Chan), Gottesanbeterin (Seth Rogen), Oogway (Randall Duk Kim), Tai Lung (Ian McShane).
Kung Fu Panda -- Genre: Animation/Kinderfilm -- deutscher Kinostart: 03.07.08 -- FSK: ab 6 Jahren
Drehbuch: Autorenteam Jonathan Aibel und Glenn Berger nach einer Story-Idee des Autorenteams Ethan Reiff und Cyrus Voris (beide: Bulletproof Monk, Men of War).
Regie: Mark Osborne, John Stevenson.
Animation made in Germany: Jasper, der Pinguin , demnächst
Hier geht't zum Kung Fu Panda Trailer deutsch, Ratatouille
Empfehlenswerter Kinderfilm mit Jodie Foster: Die Insel der Abenteuer (FSK ab 6)
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06.02.2008
Horton hoert ein Hu! - Filminfos + Trailer
Horton hört ein Hu! -- Kinostart: 13.03.08, einen Tag vor dem US-Start.
FSK: liegt noch nicht vor, sollte aber ohne Altersbeschränkung sein.
Genre: Kinderfilm/Animation
Ice Age war gestern --- jetzt kommt Horton, der chaotische Elefant, der den Hilferuf eines Staubkorns zu vernehmen meint. Daraus schließt er messerscharf, dass es auf dem Staubkorn Bewohner gibt, die seiner Hilfe bedürfen: Die Hus aus Huheim eben. Horton lässt sich von dieser Vorstellung nicht abbringen, obwohl er sich damit bei den anderen Tieren lächerlich macht.
Horton hört ein Hu! basiert auf dem Kinderbuch von Dr. Seuss>> Horton Hears a Who
<<, das 1954 zum ersten Mal veröffentlich wurde. Offizieller deutscher Trailer - Horton hört ein Hu! (2:50 Min.)
Drehbuch: Cinco Paul und Ken Daurio (beide: Wo ist Fred?, Santa Clause 2)
Regie: Steve Martino, Jimmy Hayward
Andere Artikel zu Kino und Film:
Mein Freund, der Wasserdrache - ab 07.02. im Kino
Oscar-Nominierungen
Ratatouille
FSK: liegt noch nicht vor, sollte aber ohne Altersbeschränkung sein.
Genre: Kinderfilm/Animation
Ice Age war gestern --- jetzt kommt Horton, der chaotische Elefant, der den Hilferuf eines Staubkorns zu vernehmen meint. Daraus schließt er messerscharf, dass es auf dem Staubkorn Bewohner gibt, die seiner Hilfe bedürfen: Die Hus aus Huheim eben. Horton lässt sich von dieser Vorstellung nicht abbringen, obwohl er sich damit bei den anderen Tieren lächerlich macht.
Horton hört ein Hu! basiert auf dem Kinderbuch von Dr. Seuss>> Horton Hears a Who
Drehbuch: Cinco Paul und Ken Daurio (beide: Wo ist Fred?, Santa Clause 2)
Regie: Steve Martino, Jimmy Hayward
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