06.03.2009

Sunshine Cleaning - Trailer + Info

Szenen, in denen Schauspielerinnen putzen und kochen, gaben schon öfter Anlass zu Gelächter. In Sunshine Cleaning wird es davon wohl etliche Szenen geben, denn - wie der Titel schon sagt - geht's darin um eine Reinigungsfirma. Amy Adams (Glaubensfrage, demnächst: Julie & Julia, Nacht im Museum 2) traut man auch das locker zu, Emily Blunt hat's bis jetzt noch nicht geschafft, mich von sich zu überzeugen. Wir sind also gespannt.

Rose (Amy Adams) hat einen kleinen Sohn und schlägt sich als Putzfrau durch. Als ihr Freund, der Polizist Mac (Steve Zahn, demnächst: Management, Calvin Marshall) erzählt, dass man mit dem Putzen von Tatorten viel Kohle machen kann, wird Rose sofort hellhörig.

Die ganze Familie wird eingespannt für das Projekt Sunshine Cleaning: Schwester Norah (Emily Blunt, Der Krieg des Charlie Wilson, demnächst: The Young Victoria, Wild Target) soll zusammen mit Rose putzen, Vater John (Alan Arkin, Marley & ich, demnächst: The Private Lives of Pippa Lee, City Island) kümmert sich um's Management.

Sunshine Cleaning -- Genre: Drama -- deutscher Kinostart: 21.05.2009 -- FSK: ab 12 Jahren
Drehbuch: Megan Holley (Debut)
Regie: Christine Jeffs (Sylvia)

Sunshine Cleaning Trailer deutsch



Sunshine Cleaning - original Kinotrailer engl. (2:33)


Anderer Neustart der Woche: Nachts im Museum 2
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05.03.2009

Marley & Ich - Kritik - Aniston & Wilson

Eigentlich müsste man zusammen mit dem Kinoticket auch gleich ein Taschentuch erhalten, denn am Ende von Marley & ich wurde geschluckt, geschnieft und in den Taschen gekramt. Der lustige, traurige und auch rührende Film Marley & ich basiert auf den Memoiren des Kolumnisten John Grogan: Marley & ich: Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt. Die einfühlsame Adaption erzählt nicht nur die (Lebens-) Geschichte des Hundes Marley und die Geschichte der Freundschaft zwischen Grogan und seinem Hund, sondern eine ganze Menge mehr. Und genau das ist es, was diesen Film so erfolgreich macht. Marley & ich erzählt die Geschichte einer Ehe, einer Karriere, einer Familie und eines Mannes. Das Ganze kommt unwiderstehlich authentisch und lebensbejahend daher.

Schon am Hochzeitstag von John Grogan (Owen Wilson, Ein Mann für alle Unfälle, demnächst: Nachts im Museum 2) und seiner Jenny läuft alles anders als geplant. Das Auto will nicht, das Wetter spielt nicht mit und so weiter. John und Jenny ist das egal. Und damit erfahren wir schon, was das für Menschen sind. Da wird nicht irgendeinem Traum vom perfekten Hochzeitstag nachgeheult, sondern das Leben so genommen, wie's kommt.

Und das, obwohl die Journalistin Jenny (Jennifer Aniston, Er steht einfach nicht auf Dich, demnächst: Management, Traveling) gerne Pläne macht und eine Liste mit den Dingen führt, die sie unbedingt machen und erreichen will. Johns einziger Plan ist der, ein erfolgreicher Journalist zu werden und den Pulitzer zu gewinnen. Mit Hilfe seines Freundes Sebastian (Eric Dane, Grey's Anatomy) bekommt er einen Job, allerdings als Kolumnist. Das ist ein Anfang, denkt er sich.

Als Jenny zum ersten Mal das Wort "Kinder" ausspricht, bekommt's John mit der Angst. Da sie keine Pflanze am Leben erhalten kann, schenkt ihr John einen Labrador-Welpen zum Üben. Marley. Keiner der beiden verschwendet einen Gedanken daran, den Hund zu erziehen, der sich entsprechend als Herr des Hauses fühlt. Als die beiden sich endlich dazu entschließen, mit dem Hund zur Hundeschule zu gehen, ist es schon zu spät. Die Hundetrainerin (Kathleen Turner) wirft das Handtuch und schickt die drei wieder weg. Damit ist das Thema Hundeerziehung auch schon wieder vom Tisch.

Bald stellt sich heraus, dass die täglichen Erlebnisse mit dem ungezogenen Marley eine tolle Quelle für Johns Kolumne sind, was Johns Boss Arnie (Alan Arkin, Get Smart, demnächst: The Private Lives of Pippa Lee, Sunshine Cleaning) gleich erkannt hat.

Auch im Privatleben wird Marley unersetzlich. Als die Grogans vom ersten Schicksalsschlag getroffen werden, ist Marley als Tröster da.

John mag keinen Plan haben, aber er navigiert mit Hilfe des weisen Arnie um so manchen Gefahrenpunkt herum. Wo der Single Sebastian das Handtuch werfen und davonlaufen würde, da macht John unbeirrt weiter, selbst wenn er dafür die Zähne zusammenbeißen muss. Auch Jenny erreicht einen Punkt, an dem sie nicht mehr kann, doch John ist klar, dass das vorübergehen wird. Als John von der Midlife Crisis geschüttelt wird, da hält ihm Jenny einfach den Spiegel vor. Pläne und Träume sind eine Sache. Was das Leben tatsächlich bringt, kann aber auch toll sein, wir müssen nur genau hinsehen.

Die Figur des Sebastian ist ein kleiner Schwachpunkt. John ist neidisch auf Sebastian, der einfach die Koffer packen und Erfolg und Ruhm entgegenreisen kann. Wieder einmal wird es so dargestellt, als hätten Singles keine Sorgen, als würde ihnen alles einfach in den Schoß fallen. Sebastian sieht gut aus, verdient toll, gewinnt Preise und lacht sich in jeder Stadt junge Frauen an. In einem kurzen Moment guckt Sebastian neidisch auf Johns Familienfoto, doch schon hat er wieder zwei Frauen am Arm. Das kommt nicht so authentisch 'rüber wie Johns Geschichte. Wäre schön gewesen, hätte man auch Sebastian weniger oberflächlich geschaffen. Schließlich bringt nicht nur John ständig Opfer für seine Familie, sondern auch Sebastian bringt Opfer, nur eben für seinen Job.

Es wird die Frage gestellt, was Glück eigentlich ist. Marley & ich steht auf dem Standpunkt, dass man nicht in jedem Moment seines Lebens glücklich sein muß oder sich fragen soll, ob man glücklich ist. Es gibt Streit. Es sieht so aus, als würde man aus einem Tief nicht mehr herauskommen. Da gibt es Momente, die sind zum davonlaufen. Für John ist das einfach keine Option. Er hat sein Ja-Wort für gute und für schlechte Zeiten gegeben und dabei bleibt's. Das spiegelt sich auch in der Beziehung der Familie zu Marley wunderbar wieder - dem hat man auch ein Ja-Wort gegeben, man ist eine Verpflichtung eingegangen.

Was Marley & ich sehr schön zeigt ist, dass sich alles irgendwie fügt, so man denn will und zusammenhält. Ungeplanter Nachwuchs mag für einen Moment ein Problem darstellen und alle Pläne über den Haufen werfen, aber dem Problem folgt immer auch eine Lösung, mit der man gar nicht gerechnet hat. Als John irgendwann fragt, was eigentlich auf Jennys Liste als nächster Punkt steht, da sagt sie ihm, dass es keine Liste mehr gibt. Wozu Pläne machen, wenn ständig nach einem Plan B gesucht werden muss? Das kann man sich sparen, dann muss man sich auch nicht ärgern. Aber das klappt eben nur, wenn John dableibt und mitmacht.

Marley & ich ist ein Plädoyer für die Familie, keine Frage. Ein sehr geschicktes Plädoyer. Wie würde der Film wohl funktionieren, wenn er aus der Sicht von Jenny gemacht wäre? Jenny, die ihre Karriere opfert und darauf baut, dass John dableiben wird?

Jennifer Aniston überzeugt als die Journalistin, die sich freiwillig für ein Hausfrauen-Dasein entscheidet. Wenn das keine reife Leistung ist. Owen Wilson liefert einen John Grogan ab, der stellenweise fast deprimiert erscheint, was im Kontext der Geschichte nachvollziehbar ist. John ist der ruhige Typ, der selbst in Glücksmomenten die Bodenhaftung nicht verliert. Auch das kaufen wir.

Ob man wirklich mit John tauschen würde ist nicht die Frage. Die "Sebastians" dieser Welt sehen Marley & ich und sehen ihre Eltern und Großeltern, nur diesmal ohne Gejammer und mit Blick auf das Positive. Oder sie denken sich: so lebt also die andere Hälfte. Interessant.

Marley & ich -- Genre: Komödie/Familienfilm -- deutscher Kinostart: 05.03.2009 -- FSK: keine Altersbeschränkung

Drehbuch: Scott Frank (Die Regeln der Gewalt) und Don Roos (Bounce), basierend auf den Memoiren von John Grogan.
Regie: David Frankel (Der Teufel trägt Prada)

Marley & ich Cast:
John Grogan - Owen Wilson
Jenny Grogan - Jennifer Aniston
Arnie - Alan Arkin
Sebastian - Eric Dane


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Kritik: Reise zum Mittelpunkt der Erde - Brendan Fraser


Brendan Fraser (Tintenherz, Die Mumie) scheint Fantasy/Abenteuer zu lieben - und Bücher. In dem Familien-Film Die Reise zum Mittelpunkt der Erde spielt er den Geologie-Professor Trevor Anderson, der die Zuschauer an einem fantastischen und spannenden Abenteuer teilhaben lässt, das von einem Abenteuerbuch inspiriert wurde. Der Film basiert auf dem - von mir ungelesenen - Roman von Jules Verne: >Reise zum Mittelpunkt der Erde, der hier einige Updates erfahren hat.

Professor Anderson langweilt seine wenigen Studenten, kommt mit seiner wissenschaftlichen Arbeit nicht voran und vergisst auch noch den angekündigten Besuch seines 13-jährigen Neffen Sean (Josh Hutcherson, Rexx, der Feuerwehrhund; Die Brücke nach Terabithia, demnächst: Cirque du Freak), den er schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sean ist der Sohn von Trevors Bruder Max, der vor 10 Jahren zu einer Expedition aufbrach, von der er nie zurückkehrte.

Verzweifelt versucht Trevor, Zugang zu dem ihm fremden Sean zu finden - doch der beschäftigt sich lieber mit seiner schicken PSP-Konsole. Zum Glück hat Sean eine Box mit Dingen von Max mitgebracht, denn darin befindet sich auch eine Ausgabe von Jule Vernes Buch, in das Max Bemerkungen geschrieben hat. Sean geht mit Trevor in dessen Labor, macht dort eine Entdeckung, und schon sitzen die beiden im Flieger nach Reykjavik. Sie wandeln bald auf den Spuren von Max, haben wohl beide Hoffnung, ihn zu finden.

In Island heuern die beiden die Bergführerin Hannah (Anita Briem, Die Tudors, demnächst: Everything Will Happen Before You Die) an, deren verstorbener Vater mit Max befreundet und auch ein "Vernianer", also ein Anhänger von Jules Verne war. Zu aller Überraschung landet das Trio tatsächlich tief im Erdinnern und entdeckt dort allerhand....

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde ist ein toller Film für Familien. Wer die Geschichte vorher nicht kannte, für den wird's besonders interessant. Ich bin für gewöhnlich kein großer Fan von Fantasy, wenn's um Dinosaurier u. ä. geht, weil's einfach nicht realistisch genug aussieht. Aber hier haben mich derartige Fantasy-Elemente nicht gestört, weil mich der Fortgang der Story interessierte.

Gegen Ende wird's ein bisschen arg bequem für unser tapferes Trio, einiges geht ein bisschen zu glatt. Aber damit kann man leben, besonders wenn man Kinder dabei hat.

Schön gemacht ist, dass jede der 3 Hauptfiguren genug zu tun bekommt, keiner nur mitgeschleppt wird. Auch Sean muss eine Weile für sich alleine kämpfen, was besonders spannend ist.

Das zentrale Thema des Films ist der Zusammenhalt dieser 3 Menschen, die sich ja nun eigentlich gar nicht richtig kennen. Man kann sich immer aufeinander verlassen, auch wenn's äußerst brenzlig wird. Und brenzlig wird's wahrlich oft genug...

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde -- Genre: Abenteuer/Fantasy -- deutscher Kinostart: 05.03.2009 -- FSK: ab 12 Jahren
Drehbuch: Das Autorenteam Jennifer Flackett und Mark Levin (beide: Wimbledon, Die Insel der Abenteuer) & Michael Weiss (Butterfly Effect 2), basierend auf dem Roman von Jules Verne.
Regie: Eric Brevig (Spielfilmdebut)


Die Reise zum Mittelpunkt der Erde - deutscher Trailer (2:05)



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Kritik: Underworld3 Aufstand der Lykaner mit Nighy, Sheen & Mitra


Underworld 3 - Aufstand der Lykaner wartet mit einer ganzen Reihe von Änderungen auf: Regisseur Len Wiseman, der bei Underworld 1 + 2 Regie führte, ist dieses mal nicht dabei, dafür sitzt der Creature Designer Patrick Tatopoulos auf dem Regiestuhl. Autor Danny McBride (U 1+2) teilt sich dieses Mal die Credits für's Drehbuch mit dem Neulings-Duo Dirk Blackman & Howard McCain (beide: Outlander, demnächst: Conan).

Keine Kate Beckinsale, kein Scott Speedman und dann spielt Underworld 3 - Aufstand der Lykaner auch noch im Mittelalter? So richtig begeistert war ich von der Idee nicht gerade. Doch hat mich die Prequel, die die Geschichte von Lucian und Viktors Tochter Sonja und somit auch der Fehde zwischen Lykanern und Vampiren/Death Dealers erzählt, dann doch in ihren Bann gezogen und mir viel Spaß gemacht. Das lag allerdings zu einem großen Teil an der Figur des superbösen Vampir-Bosses Viktor (Bill Nighy, Operation Walküre), der schillerndsten Figur in Underworld 3 überhaupt. Bill Nighy hat sich so richtig 'reingehängt (und hat auch jede Menge zu tun) und das hat sich ausgezahlt. [Schon allein aus den hier angeführten Gründen würde ich die OV empfehlen, zur Synchro des Films kann ich nichts sagen. Vielleicht hat ja jemand die synchronisierte Fassung gesehen und kann etwas darüber sagen, ob Bill Nighy tatsächlich von dem Sprecher, den wir im Underworld 3 Trailer hörten synchronisiert wurde.]

Underworld 3 - Aufstand der Lykaner erzählt die Geschichte, die Lucian in Underworld 1 schon kurz umrissen hat, das Ende ist also bekannt. Wir gehen dafür einige Jahrhunderte zurück in's Mittelalter. Entsprechend sehen die Kostüme aus und die Waffen sind jetzt Schwert, Messer und Armbrust. Das hört sich nicht sonderlich aufregend an, doch gibt's jede Menge Action. Das Blut fließt in Strömen, es rollen die Köpfe, Lykaner werden aufgespießt und derartiges mehr. Und mittendrin steht meist der Vampir-Anführer Viktor, der mit eiserner Hand absolut gnadenlos regiert, und bellt seine Befehle. Wer den Mund aufmacht wird umgebracht. Noch Beschwerden?

Als Lucian geboren wird, ein Lykaner der zweiten Generation, der mehr Fähigkeiten besitzt als die anderen, zückt Viktor gleich die Armbrust und zielt auf das Baby. Doch dann überlegt er es sich anders. Ein Fehler, wie sich später zeigt. Lucian (Michael Sheen, Blood Diamond, derzeit Frost/Nixon) wird zum Anführer der Lykaner und will der Versklavung durch die Vampire ein Ende bereiten, auch wenn die Freiheit mit vielen Leben bezahlt werden muss. Es kommt tatsächlich zum Aufstand der Lykaner.

Nebenbei hat er eine geheime Liebesaffäre mit Sonja (Rhona Mitra, Doomsday, demnächst: The Boy in the Box, The Truth About Men), Viktors Tochter. Weshalb die beiden glauben, ihre Beziehung geheimhalten zu können? Keine Ahnung. Es ist 'mal wieder Tannis (Steven Mackintosh, The Escapist - Raus aus der Hölle), der alles mitkriegt. Schade eigentlich, dass Tannis wieder nur dazu dient, das Plot voranzutreiben. Vielleicht bekommt Steven Mackintosh ja im nächsten Underworld Film mehr zu tun.

Der rassistische Viktor flippt gehörig aus und geht bis zum Äußersten, um die Wahrheit aus Sonja herauszuholen, die daraufhin eingesperrt wird, was Lucian natürlich nicht zulassen kann. Viktor hat auch mit seiner Tochter null Erbarmen. Mich hat immer wieder überrascht, wie weit er geht, wie brutal seine Methoden sind. Das funktioniert ganz toll, macht Spaß und liefert einige gutaussehende Szenen.

Als sich die Lykaner unter Lucians Leitung aufmachen, um die Burg stürmen, bekommen wir eine Verwandlung-im-Laufen-Szene, wie wir sie in Blood & Chocolate - Die Nacht der Werwölfe gesehen haben, nur ist diese hier weniger gut gemacht. Schade. Da hätte man vom Special-Effects Fachmann Patrick Tatopoulos, der hier zum ersten Mal bei einem Spielfilm Regie führt, etwas mehr erwartet. Lag's am Budget?

Vampirin Sonja und Werwolf Lucian - das ist doch bestimmt hot? Würde man denken, doch es wird Weichzeichner-soft. Von wegen "es ist LIEBE!" und entsprechend weichgespült, keine Leidenschaft.

Man(n) dachte sich wohl, dass man den Mädels im Publikum etwas Gutes tut, wenn man Michael Sheen splitterfasernackt zeigt. Michael Sheen? Echt jetzt? Die denken wohl, wir freuen uns über jeden nackten Männerhintern, egal, zu welchem Mann mit strähniger Langhaar-Perücke und unansehnlichem Klebe-Bart er gehört. Für dieses Mädel hätte sich Sheen nicht ausziehen müssen, vielen Dank auch.

Ab und zu habe ich mich ja gefragt: warum macht Lucian nicht einfach... er könnte doch jetzt... doch habe ich meine Zweifel dann darauf geschoben, dass ich wohl nicht mitgekriegt bzw. vergessen habe, wie Lucians Kräfte funktionieren. Allerdings fällt es mir schwer zu glauben, dass ein normales Pferd einem Werwolf entkommen können soll. Das nur so nebenbei, ich bin kein Werwolf-Spezialist und die Bedingungen sind in den verschiedenen Story-Welten ja auch unterschiedlich... Sachdienliche Hinweise sind immer willkommen. Dass es Tannis gelingt, Sonja und Lucian zu bespitzeln, ohne dass die das mitkriegen, schob ich darauf, dass sie eben mit sich selbst beschäftigt waren.

Rhona Mitra bekommt als Sonja für meinen Geschmack viel zu wenig zu tun. Sie hat ein paar tolle Szenen, in denen die Figur zeigen kann, was in ihr steckt, aber das war's dann auch. Underworld 3 - Aufstand der Lykaner besteht darauf, Michael Sheen als Lucian in's Rampenlicht neben Bill Nighy zu stellen.

Zu Kate Beckinsales (Underworld 1 + 2, demnächst: Whiteout) Cameo (Ausschnitt aus einem früheren Underworld Film) am Ende von Underworld 3 - Aufstand der Lykaner, nachdem Viktor in der Kiste landet: Selene meint, das seien Lügen, alles Lügen. Natürlich sieht man jetzt ihre Entscheidung aus Underworld 2 Evolution, wo sie Viktor vorzeitig aus der Kiste geholt hat, in einem ganz anderen Licht. Jetzt würde man sie fragen, ob sie noch alle Tassen auf dem Tablett hat. Mir gab diese letzte Szene Hoffnung, dass wir Kate Beckinsale in Underworld 4 wiedersehen werden. Beckinsale und Speedman mit vereinten Kräften gegen Bill Nighy, das wär's doch...

Soundtrack zum Film: > Underworld: Rise of the Lycans. Darauf sind u. a. Titel von The Cure, Puscifer und Drop Dead, Gorgeous zu finden. In alle 16 Titel des Soundtracks reinhören kann man > hier.

Auch ein Buch zum Film gibt's und das liegt auch schon in der deutschen Übersetzung vor: > Underworld 3: Aufstand der Lykaner: Der offizielle Roman zum Film

Underworld 3: Aufstand der Lykaner -- Genre: Horror/Fantasy/Action -- deutscher Kinostart: 26.02.2009 -- FSK: ab 16 Jahren
Drehbuch: Danny McBride (Underworld 1+2) und das Autoren-Team Dirk Blackman & Howard McCain
Regie: Patrick Tatopoulos

Underworld 3: Aufstand der Lykaner Cast:
Lucian - Michael Sheen
Viktor - Bill Nighy
Sonja - Rhona Mitra
Tannis - Steven Mackintosh

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03.03.2009

US-Kinocharts KW 09/2009 - 27.02. - 01.03.09 - Jonas Brothers auf 2

USA Kinocharts Top Ten für das Wochenende 27.02. - 01.03.2009. Endgültige Zahlen.

Dieses Wochenende gibt's keinen richtig großen Neustart, sondern nur zwei eher schmächtige. Statt dessen kommt der hochgehypte und mit Oscars behangene Slumdog Millionär richtig groß 'raus, und zwar in 2943 Kinos, keine Ahnung wie viele Säle er darin mit Beschlag belegt. Damit sollte es dem Slumdog Millionär eigentlich gelingen, lässig auf Platz 1 zu landen, es reicht aber nur für den 3. Auch Der Vorleser mit Oscar-Gewinnerin Kate Winslet bekommt Kinos dazu, läuft jetzt in eher mageren 1203 Spielstätten (Platz 13). Oscar-Gewinner Sean Penn als Harvey Milk durfte auch die Anzahl der Kinos verdoppeln, läuft jetzt wieder in 828. Auch Milk klettert einen Rang auf Platz 18.

Neustart der Woche # 1 ist Jonas Brothers - das ultimative 3-D Erlebnis. In nur 1271 Kinos wird der Konzertfilm/Doku gezeigt, doch die Jungs legen sich dafür schwer in's Zeug, um den Disney Film zu promoten. Dem Freitag zufolge reichte das für Platz 1, doch die Freude hielt nicht an, Jonas Brothers enden auf der 2. Die Tickets sind für diesen Film teurer als reguläre Filmtickets, kosten mit $ 15 rund das Doppelte, wie das damals auch bei Hannah Montana der Fall war. Von Freitag auf Sonntag wurden die Erwartungen runtergeschraubt. Von $ 40 Mios. auf 21 schien realistischer. Letzlich wurden's nur $ 12,5 Mios., Kinnladen auf dem Boden.

Neustart # 2 ist Street Fighter: The Legend of Chun-Li, der in gerade 'mal 1136 Kinos anläuft - allerdings auch miese Kritiken hinnehmen musste. In der Hauptrolle Kristin Kreuk aus der TV-Serie Smallville. Chun-Li erkämpfte sich Platz 8.

Einen Mini-Start gibt's für den neuen Film mit Harrison Ford, Ashley Judd, Ray Liotta, Jim Sturgess, Alice Braga u. a. - Crossing Over. Die sagenumwobene Produktion wird erst einmal in 9 Kinos ausgetestet, dann sieht man wohl weiter. Die Kritiken sind auch dafür durchwachsen, doch $ 77.370 sind kein schlechter Anfang. Wir sind gespannt, wann es für Crossing Over eine Erweiterung gibt.

Perry Tyler's Madea Goes To Jail erfreut sich - entgegen aller Erwartung - noch an seinem zweiten Wochenende großer Beliebtheit, konnte nochmals die Spitzenposition erzwingen.

Auch Dauerbrenner 96 Hours mit Liam Neeson haut weiterhin tüchtig drauf, erkämpft sich in seiner 5. Woche den 4. Platz überschreitet gleichzeitig die $ 100-Millionen.

Coraline kann machen, was sie will, sie musste wieder Kinos abgeben, diesmal 92, und läuft in ihrer 4. Woche nur noch in 2063 Kinos. Trotzdem reicht das wieder für eine gute Platzierung in den Top 10, diesmal ist die 7 hinter dem Spiegel.

Er steht einfach nicht auf dich hält sich überraschend gut, trotzdem 192 Kinos verloren gingen reicht's noch für Platz 5 in der 4. Woche.

Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin bekam seltsamerweise in Woche 3 27 Kinos dazu, geht also jetzt in 2534 Geschäften shoppen und steht an der Kasse hinter dem Neustart Street Fighter an. Ob Shopaholic in ihrer 4. Woche noch einmal in den Top Ten vertreten sein wird?

Der Kaufhaus Cop mit Kevin James wurde 197 Kinos los, nicht dass ihn das noch belasten würde... 7 Wochen lang schon in den Top Ten, fast $ 130 Millionen eingespielt (nur USA), sorgt der Kaufhaus Cop noch in knapp unter 2700 Kinos für Ordnung bzw. Chaos und --- steigt sogar noch vom 7. auf den 6. Platz - und das in Woche 7.

Von solchen Ergebnissen kann Fired Up nur träumen. Letzte Woche auf Platz 9 eingestiegen, hält die Komödie wenigstens an der Zahl der Kinos fest (rund 1800), und konnte wohl gerade noch auf Platz 10 landen. Mit den Einspielergebnissen in den USA wird man die Produktionskosten nicht decken können, aber Fired Up hat ja auch schon einen deutschen Starttermin.... Allerdings lieferte sich FU einen Kampf mit dem Horror-Remake Freitag der 13., das nach nur 2 Wochen 345 Kinos abgegeben hat und jetzt weiter in der Hitliste abrutscht, in seiner 3. Woche auf die 11. Allerdings hat Freitag der 13. auch schon über $ 60 Mios (nur USA) eingespielt, geht weltweit auf die $ 80 Mios zu - und das bei Produktionskosten von unter $ 20 Mios. Kein Wunder also, dass fast jede Woche ein neues Horror-Filmchen in die US-Kinos kommt...

Keine 4 Wochen in den Top Ten gibt's für Tom Tykwers The International mit Clive Owen. Schon in Woche 3 ist der Film nicht mehr unter den Top 10 präsent, sondern rutschte auf die 14. 333 Kinos wurden ihm weggenommen, es wird also nur noch in rund 2000 Locations recherchiert. Verheerend, bei angeblichen $ 50 Millionen Produktionskosten, die bis jetzt etwa zu 1/4 drin sind. Das wird eine rechte Zitterpartie. Allerdings läuft The International noch in -zig Märkten an, die den Film vielleicht besser annehmen werden.

Twilight Watch:
Twilight lief letzte Woche in nur noch rund 400 Kinos, bekam aber jetzt wieder welche dazu, läuft jetzt in 448 Häusern. Das gibt in Woche 15 den Platz 25. Allein in den USA liegt das Einspielergebnis jetzt bei über $ 190 Mios, weltweit geht Twilight stetig auf die $ 370 Millionen zu, lange kann' nun nicht mehr dauern, bis der Film das 10-fache seiner Produktionskosten eingespielt hat. Diesen Monat soll ja auch schon Twilight 2 New Moon gefilmt werden....

US-Kinocharts Top 10 für das WE 27.02.2009 - 01.03.2009

1. Madea Goes To Jail, $ 16.175.926 (gesamt: $ 64.525.548)
2. Jonas Brothers - das ultimative 3-D Erlebnis, $ 12.510.374 NEU
3. Slumdog Millionär, $12.026.343 (gesamt: $ 115.024.121)
4. 96 Hours, $ 9.864197 (gesamt: $ 107.796.273 )
5. Er steht einfach nicht auf dich, $ 6.011.405 (gesamt: $ 78.661.321)
6. Der Kaufhaus Cop, $ 5.602.392 (gesamt: $ 128.107.912)
7. Coraline, $ 5.261.129 (gesamt: $ 61.112.744)
8. Street Fighter: The Legend of Chun-Li, $ 4,65 Mios. NEU
9. Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin, $ 4.634.534 (gesamt: $ 33.806.050)
10. Fired Up., $ 3.701.562 (gesamt: $ 10.038.772)

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