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26.10.2010

Takers Trailer- + Info - Dillon, Elba, Walker, Christensen, Brown, Saldana

Als Takers mit Matt Dillon (Armored) und Idris Elba am 27.08.10 in den USA anlief, lieferte sich der Film ein spannendes Rennen mit Der letzte Exorzismus - und holte sich letztlich Platz 1  (Bericht). Der Trailer (unten) erinnert uns sehr an den fabulösen Film Heat, darum freuen wir uns natürlich besonders auf Takers.

Jetzt auf DVD - Link: Takers

Story:

Detective Jack Welles (Matt Dillon) und sein Kollege Eddie Hatcher (Jay Hernandez, Quarantäne, Lakeview Terrace) haben alle Hände voll zu tun. Eine Bande gut angezogener Bankräuber (Ocean's 13 lässt grüßen) unter Anführer Gordon Cozier (Idris Elba, The Unborn, Obsessed) ist einfach nicht zu fassen und vor allem Jack hat es sich in den Kopf gesetzt, die Kriminellen dingfest zu machen.

Das ehemalige Bandenmitglied Ghost (Rapper T.I.) wird aus dem Gefängnis entlassen, wo er anscheinend seine Zeit dafür nutzte, einen genialen Plan auszuarbeiten. Ein Geldtransport soll überfallen werden (wie in Armored), der $ 25 Millionen Zahltag soll die Bande in den wohlverdienten Ruhestand schicken


Die Bande der Takers um Gordon, bestehend aus John (Paul Walker, Fast & Furious 4), AJ (Hayden Christensen, Awake, Jumper) und den Brüdern Jake (Michael Ealy, TV: FlashForward) und Jesse (Chris Brown, This Christmas), bekommt es natürlich mit Jake zu tun, der wie bessessen davon ist, sie hinter Gitter zu bringen...

Auch mit dabei: Zoe Saldana (8 Blickwinkel, Star Trek, Avatar) und Johnathon Schaech (Prom Night, Quarantäne)


Takers Trailer deutsch



Takers -- Genre: Action, Thriller -- deutscher Kinostart: 28.10.10-- DVD-VÖ: 07.04.11 - Länge: 107 Minuten -- FSK: ab 12 Jahren
Drehbuch: Peter Allen (Klash), Gabriel Casseus, Avery Duff, John Luessenhop
Regie: John Luessenhop

Verwandte Posts: US-Kinochart - Takers # 1 zum Einstand
Andere Kinostarts vom 28.10.10:
R.E.D. mit Bruce Willis, Mary-Louise Parker, Morgan Freeman und Helen Mirren
Wir sind die Nacht - Vampir Horror made in Berlin mit Nina Hoss
Sammys Abenteuer - Die Suche nach der geheimen Passage süßer Animationsfilm
I am Love mit Tilda Swinton
Jackass 3D mit Johnny Knoxville

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11.06.2009

Obsessed - Beyoncé Knowles, Idris Elba, Ali Larter

Szenenbild_01jpeg_465x700Der Thriller Obsessed verbrachte 5 Wochen in den Top 10 der amerikanischen Kinocharts und hat gezeigt, dass Beyoncé Knowles nicht nur bei ihren Konzerten Sitze füllen kann.

In Deutschland läuft Obsessed am 11.06.09 in relativ wenigen Kinos an und man darf gespannt sein, wie es mit den deutschen Beyoncé Fans aussieht. Vor allem auch schon deshalb, da ihre beiden letzten Filme - Dreamgirls und Cadillac Records - beide mit Musik zu tun hatten, dieser Film aber nicht. Auch Ali Larter (TV: Heroes) probiert sich in verschiedenen Genres aus.

Idris Elba (American Gangster, Prom Night, RocknRolla) bleibt schon eher der generellen Richtung seiner Genres treu, zuletzt hatten wir ihn als Kirchenmann im Horror The Unborn gesehen. Mit Thrillern geht's auch nächstes Jahr weiter, da sehen wir ihn dann in Takers und Legacy.

In Obsessed sehen wir Beyoncé Knowles als die glücklich verheiratete Sharon, die seit kurzem Mutter ist. Alles scheint rund zu laufen, sie und ihr Mann Derek (Idris Elba) ziehen in ein neues Haus ein, er wurde befördert, usw. Doch so schön all diese positiven Veränderungen auch sind, sie führen auch zur Verunsicherung. Schließlich hat man jetzt auch mehr zu verlieren. Deshalb wacht Sharon eifersüchtig über ihren Ehemann Derek.

So kommt es dann zu Komplikationen, als Dereks Assistent Patrick (Matthew Obsessed-Elba-LarterHumphreys) durch die hübsche Lisa (Ali Larter, Resident Evil: Extinction) vertreten wird. Eigentlich hatten Derek und Sharon vereinbart, dass er nur mit männlichen Assistenten arbeitet. Sharon ist geschockt, als sie in's Büro kommt, um sich Lisa anzusehen. Diese ist überhaupt nicht so, wie Derek sie beschrieben hat. Sie ist nicht langweilig, sondern sexy.

Bald sehen wir, dass Lisa nicht nur sexy, sondern auch kirre ist. Ähnlichkeiten mit Glenn Close in Eine verhängnisvolle Affäre sind nicht zu übersehen, denn auch Lisa entwickelt sich zur Stalkerin und droht, die Ehe von Derek und Sharon zu zerstören. Um jeden Preis.

Obsessed -- Genre: Thriller -- deutscher Kinostart: 11.06.2009 -- FSK: ab 12 Jahren
Drehbuch: David Loughery (Lakeview Terrace)
Regie: Steve Shill (TV: Dexter, Criminal Intent)

Obsessed deutscher Trailer



Verwandter Post: Obsessed - engl. Trailer + behind the scenes Video
Anderer Neustart der Woche: Drag Me to Hell
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14.03.2009

The Unborn Kritik +Trailer - Gigandet + Yustman


Im Schnitt wird in den USA fast jede Woche ein Horror-Film produziert. Ist es da wirklich überraschend, wenn The Unborn einem das Gefühl gibt, dass hier viele allzu bekannte Story-Elemente einfach aufgewärmt, bunt gemischt und mit einer Prise äußerst geschmackloser Kreativität neu aufgelegt wurden? Autor (Jumper, Batman Begins, Blade: Trinity) und Regisseur David S. Goyer (Unsichtbar - Zwischen den Welten, Blade: Trinity, demnächst: The Flash) hat mit The Unborn einen Geister-Horror abgeliefert, der sich wie ein Remake anfühlt - nur ist er eben nicht das Remake eines bestimmten Horrors, sondern sowas wie ein Querschnitt durch eine ganze Reihe von Horror-Flicks, alt und neueren Datums.

Eine Weile dachte ich, hier wird eine Dr. House Episode (die mit dem toten Zwilling im Hirn) neu aufgelegt, doch es gibt einen Touch Mirrors, The Eye, Der Exorzist, Shutter und Unsichtbar - Zwischen zwei Welten (das Remake des schwedischen Thrillers, bei dem David S. Goyer Regie führte), um nur ein paar zu nennen. Es empfiehlt sich, gut gelaunte Freunde mitzunehmen, damit man zusammen ablachen oder "Wo haben wir das schon gesehen?" spielen kann, anstatt sich tödlich zu langweilen oder sich gar über die ätzenden misogynistischen Elemente aufzuregen.

Die Studentin Casey Beldon (Odette Yustman, Cloverfield, demnächst: Rogue's Gallery) träumt und hat auch im wachen Zustand Visionen von einem kleinen Jungen (Atticus Shaffer), der "geboren werden" will. Ihr zur Seite steht ihr Freund Mark (Cam Gigandet, The Fighters, Twilight, demnächst: Pandorum), der sich liebevoll um seine neuerdings anscheinend etwas kirre Freundin kümmert. Allerdings verschwindet er plötzlich für lange Zeit aus der Story, um Casey eine Weile ohne männlichen Beschützer recherchieren und kämpfen zu lassen, nur um dann wieder aufzutauchen, wenn es zur tatkräftigen Auseinandersetzung mit dem gewalttätigen Geist kommt. In der Zwischenzeit leistet Romy (Meagan Good, Der Love Guru, Tödlicher Anruf) ihrer Freundin Casey Gesellschaft... als zweites weibliches Opfer, das man erschrecken und durch die Gegend jagen kann...

Mit einer toten Mutter (Carla Gugino, Righteous Kill, Watchmen, demnächst: Die Jagd zum magischen Berg), die sich in der Klapse erhängt hat (wer hat Angst vor Klischees?) und einem Zwillingsbruder, der noch in utero durch die Nabelschnur stranguliert wurde, hat Casey die besten Voraussetzungen, selbst bald ein Zimmer mit Vollpension inkl. Beruhigungsmitteln zu belegen.

Als allerdings ein Hinweis auf der Suche nach einer Erklärung für die Visionen Sofi Kozma (Jane Alexander, The Ring, demnächst: Gigantic, Terminator 4: Die Erlösung) führt, bin ich bald völlig bedient.

Sofi Kozma hat das KZ überlebt, ihr Zwillingsbruder hatte dieses Glück nicht. David S. Goyer benutzt den Holocaust, Dr. Mengele und seine Zwillingsstudien auf eine höchst abscheuliche Art und Weise. Hier wird nicht nur Sofis KZ-Tätowierung gezeigt und kurz die Hintergrund-Story erzählt, nein, Goyer zeigt uns Bilder in schwarz/weiß, wie wir sie aus Holocaust-Dramen und Dokus kennen. Ließen mich vorhergende Bilder von Käfern, maskierten Hunden und The-Omen-Jungs relativ kalt, fiel beim Anblick des KZs für mich die Klappe. Auch egal, denn was folgt ist nicht unbedingt originell.

Sofi rät Casey zu einem Exorzismus als einzigen Ausweg aus ihrer Situation. The Unborn bemüht dafür nicht wie üblich einen Katholiken, sondern den Rabbi Sendak (Gary Oldman, The Dark Knight, demnächst: Rain Fall, The Book of Eli), der noch einen Kollegen aus der Episkopalkirche (Idris Elba, Prom Night, demnächst: RocknRolla, Obsessed) hinzuzieht, mit dem der übliche ritualistische Schmus präsentiert wird - allerdings hat Goyer die Exorzismus-Szene in eine Folter-Szene verwandelt, inklusive Profi-Knebel.

Es versteht sich von selbst, dass diesmal der Davidstern die Funktion des Kreuzes übernimmt. Fehlt nur noch Knoblauch auf Challa oder so in diesem Horror-Mus.

Vielleicht hätte The Unborn mit einer männlichen Opfer-Figur eine Chance gehabt, aber so... ist es nur eine weitere geschmacklose Männer-Phantasie, die ein Mädelchen gerne in der Unterwäsche oder eben gefesselt, geknebelt und sich vor Angst windend präsentiert. Schlecht kaschierte Misogynie eben.

Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, die unserem grünen Gummi-Hulkchen FSK 16 aufdrückte, war mit The Unborn vergleichsweise großzügig (auch ab 16), wie auch die amerikanische Schwestergesellschaft, die den Film schon ab 13 Jahren freigab.... Wie man das auslegen will?

The Unborn -- Genre: Horror -- deutscher Kinostart: 12.03.2009 -- FSK: ab 16 Jahren
Drehbuch: David S. Goyer
Regie: David S. Goyer

The Unborn Cast:
Casey Beldon - Odette Yustman
Vater Beldon - James Remar (TV: Dexter. Kino: Ananas Express, demnächst: TransBeMan)
Mutter Beldon - Carla Gugino
Romy - Meagan Good
Mark - Cam Gigandet
Sofi Kozma - Jane Alexander
Rabbi Sendak - Gary Oldman
Arthur Wyndham - Idris Elba

The Unborn - deutscher Trailer (2:21)



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07.06.2008

Prom Night - Kritik und Trailer


Prom Night - Genre: Horror/Slasher - deutscher Kinostart: 05.06.08

Prom Night fängt vielversprechend an: Wir sehen, wie ein mit einem Messer bewaffneter Eindringling Vater und Sohn ermordet hat, dann bedroht er die Mutter und will wissen wo "sie" ist. Währenddessen versteckt sich Tochter Donna (Brittany Snow, Hairspray, demnächst: Finding Amanda) und muss zusehen, wie ihre Mutter ihretwegen ermordet wird. Doch dann: Es war nur ein Albtraum, den Donna ihrer Therapeutin Dr. Crowe (Ming-Na, TV: Two and a Half Men, ER - Emergency Room) erzählt hat. Gerade will ich sauer werden, da stellt sich heraus, dass die obige Sache tatsächlich vor drei Jahren passierte. Donna lebt jetzt bei ihrer Tante Karen (Jessalyn Gilsig, TV: Prison Break, Nip/Tuck) und Onkel Jack (Linden Ashby, Resident Evil - Extinction, demnächst: Hunger) und geht bald auf's College. Doch zuerst kommt natürlich der Prom.

Dieses Set-Up funktioniert sehr gut, denn wir wollen auf keinen Fall, dass Donna nochmals so etwas durchmachen muss. Doch sie leidet plötzlich unter Visionen, sieht überall den Mörder, ihren ehemaligen Lehrer Fenton (Johnathon Schaech, demnächst: Quarantine). Und tatsächlich, als sie mit ihrem Freund Bobby (Scott Porter (Mitten in's Herz, Speed Racer, demnächst: Rock On) und einer Gruppe Freunden schon beim Prom ist, erfährt Detective Winn (Idris Elba, American Gangster, demnächst: RocknRolla), dass Fenton aus dem Gefängnis geflohen ist.

Trotz einer Armee Polizisten gelingt es Fenton, sich in das Hotel, wo der Prom stattfindet, einzuschleichen und auf seiner Suche nach Donna jede Menge Leute umzubringen.

Das ist die Stelle, wo Prom Night stetig den Bach 'runtergeht. Fenton arbeitet im Akkord (keine Ahnung, wie viele Leichen am Ende abtransportiert werden müssen) und alles läuft sehr mechanisch ab. Keiner hat ihm 'was entgegenzusetzen, die Frauen laufen mit Vorliebe rückwärts direkt in seine Arme. Jeder Mord läuft nach dem gleichen Muster ab. Da der Film in den US für ein Publikum ab 13 Jahren gemacht wurde, ist das eine ziemlich Blut-freie Sache. Es gibt keinen Thrill, gelegentlich schreckt man zusammen, aber das war's auch schon. Die unterschwellige Sorge um Donna, die anfängliche Spannung, verblasst zusehens und kehrt sich um: Warum soll eigentlich ausgerechnet Donna überleben? fragt man sich irgendwann, nachdem einige ihrer Schulfreunde in die ewigen Jagdgründe geschickt wurden.

Am Ende des Films fühlte ich mich betrogen. Was für einen Sinn macht das Überleben von Donna denn überhaupt? Die müsste jetzt entweder suizidgefährdet oder reif für die Klapse sein. Ihr Weiterleben ist genauso sinnlos wie die ganzen Morde waren.

Zwar teilt Prom Night den Titel mit einem Film der 80er mit Jamie Lee Curtis, ist aber kein Remake, sondern das Thema wurde überarbeitet. Diese Prom Night haben wir übrigens Drehbuchautor J. S. Cardone (Der Pakt, Alien Jäger, True Blue) zu verdanken.

Prom Night
Drehbuch: J.S. Cardone
Regie: Nelson McCormick

Prom Night Cast:
Donna - Brittany Snow
Richard Fenton - Johnathon Schaech
Bobby - Scott Porter
Lisa - Dana Davis (TV: Heroes)
Claire - Jessica Stroup (demnächst: Homecoming, TV: 90210)
Ronnie - Collins Pennie (Half Nelson, demnächst: Fired Up)
Michael - Kelly Blatz
Detective Winn -Idris Elba
Tante Karen - Jessalyn Gilsig
Onkel Jack - Linden Ashby
Crissy Lynn - Brianne Davis
Dr. Crowe - Ming-Na

Prom Night - deutscher Trailer (2:02)




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