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09.04.2011

Priest Trailer + Infos - Gigandet, Bettany, Moyer, Urban

In dem Sci-Fi Thriller Priest mit Paul Bettany (Young Victoria, Legion, The Tourist) in der Titelrolle hat "die Kirche" wieder einmal einen Feind gefunden, den es zu vernichten gilt. Dieses Mal werden keine Frauen als vermeintliche Hexen verbrannt, es werden auch keinen psychisch Kranken angebliche Dämonen ausgetrieben und es muss die Menschheit auch nicht vor einer anderen, als Sekte verunglimpften Glaubensgemeinschaft gewarnt werden. Nö, dieses Mal legen sich die Pfaffen mit Vampiren an.Vampir-Bekämpfung! So richtig trendig war der Verein ja noch nie.  (*Foto rechts: Paul Bettany als Priest)

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13.01.2011

Burlesque Kritik + Trailer - Aguilera, Cher, Gigandet, Dane, Tucci

Eingefleischte Fans von Christina Aguilera, die sich an ihr weder satthören noch sattsehen können, sollten sich geschwind aufmachen, um den Musikfilm Burlesque zu sehen. Regisseur Steve Antin, der auch das Drehbuch (mit-) geschrieben hat, ist der Bruder von Pussycat Doll Robin Antin und hat bisher hauptsächlich die Musikvideos der Gruppe produziert. (Die Dolls machen derzeit bekanntlich eine Denkpause...) Auch Burlesque ist in erster Linie ein ausgedehntes Christina Aguilera Musikvideo. Cher darf zwar auch zwei Nummern singen, aber Antin inszeniert Aguilera als den Star und aus. Schade, dass er meint, keine interessante Story erzählen zu müssen. Ein Musikvideo wollte ich mir eigentlich nicht ansehen.

Ali (Christina Aguilera) jobbt in ihrem Heimatstaat Iowa als Bedienung in einem Laden, dessen Chef keine Zahlungsmoral seinen Angestellten gegenüber hat. Da das sowieso nur ein Brotjob für die Möchtegern-Sängerin ist, packt sie ihre Koffer, um in Los Angeles ihr Glück zu machen. Das nimmt keine fünf Minuten Filmzeit in Anspruch (es wird auch noch gesungen, deshalb so lange...) und ich dachte noch, wenigstens kommt Burlesque gleich zur Sache. Leider ging es aber in dem Stil weiter. Schnell irgendeine Storyline oberflächlich anlegen und möglichst postwendend abhaken, dann wird ausgiebig gesungen und "getanzt".

Ali entdeckt in LA rein zufällig die Burlesque Lounge und der freundlich Barkeeper Jack (Cam Gigandet TV: O.C. California. Twilight, The Fighters, The Unborn, PandorumEinfach zu haben) lässt sich von ihr dazu überreden, sie als Bedienung anzuheuern. Kaum ist das geschafft, will sie natürlich auf die Bühne. Auch das geht ziemlich flugs.

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08.10.2010

Burlesque Trailer - Aguilera, Cher, Gigandet, Dane

Jetzt ist auch der deutsche Trailer da! Burlesque mit Christina Aguilera  - die natürlich auch singt, yeah! - sieht aus, als wäre es fun, fun, FUN (wie damals Mamma Mia!), der Trailer macht total gute Laune. In die Musik kann man hier reinhören, denn es gibt selbstverständlich einen Soundtrack: Burlesque Original Motion Picture Soundtrack

Der Cast? Super-sexy an allen Fronten.

Cam Gigandet (TV: O.C. California. Twilight, The Fighters, The Unborn, Pandorum, Einfach zu haben) wird uns auch in Burlesque nicht sein Sixpack vorenthalten, Eric Dane (TV: Grey's Anatomy. Marley & ich, Valentinstag) ist wieder einmal ziemlich McSteamy und Alan Cumming (TV: Good Wife) ist die Rolle der Transe auf den Leib geschrieben. Okay, nun zur..

Story:

Die Sängerin und "Unschuld vom Lande" Ali (Christina Aguilera) will in LA Karriere machen und landet im Revuetheater Burlesque. Sie bringt die Besitzerin Tess (Cher) dazu, sie als Kellnerin zu engagieren - aber bald träumt sie davon, auf der Bühne zu stehen. Da Ali eine klasse Stimme hat und eine Performance hinlegen kann, kann sie Bühnenmanager Sean (Stanley Tucci, Julie & JuliaEinfach zu haben) überzeugen. Transe Alexis (Alan Cumming) unterstützt sie auch. (Foto links: Christina Aguilera. Foto rechts: Stanley Tucci und Cher. Mit freundlicher Genehmigung und (c) Sony Pictures Releasing GmbH.)


Ihr Talent beeindruckt auch Barkeeper/Musiker Jack (Cam Gigandet), der sich in sie verliebt. Das passt Sängerin Nikki (Kristen Bell, When in RomeMännertrip, Du schon wieder) nicht, die wird eifersüchtig. Dann taucht der charismatische Geschäftsmann Marcus Gerber (Eric Dane) auf und macht Ali ein verlockendes Angebot. Auch mit von der Partie: Peter Gallagher (TV: O.C. California, Californication).

Das Drehbuch stammt von Steve Antin, Keith Merryman und der famosen Susannah Grant (28 Tage, Erin Brockovich, In den Schuhen meiner Schwester, Lieben und lassen, Der Solist).

Bleibt nur zu hoffen, dass die Jungs von Sony ein Einsehen haben und den deutschen Kinostart noch vorverlegen. Schließlich läuft Burlesque in den USA am 24.11.10 und im UK am 17.12. an. Wir hier könnten in der obertristen (Vor-)weihnachtszeit auch eine Aufheiterung/Ablenkung brauchen und sollen bis 06.01.11 warten?!? Mann! Update: Not happening. 06. Januar 2011.

Update: Hier ist ein weiterer Video-Clip - natürlich mit Musik! 

Burlesque -- Genre: Musical -- deutscher Kinostart: 06.01.11 -- Länge: 118 Minuten -- FSK: ab 6 Jahren.

Burlesque Trailer deutsch



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Neues Burlesque Video

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18.09.2010

Einfach zu haben Trailer + Infos - Stone, Badgley, Gigandet, Byrd, Clarkson, Tucci

In der Komödie Einfach zu haben spielt Emma Stone (The Rocker, Zombieland) die Schülerin Olive, die ein relativ langweiliges Leben führt. So langweilig, dass sie sich dafür schämt und eines Montags aus lauter Verzweiflung ihrer besten Freundin Rhiannon (Aly Michalka, Bandslam, TV: Hellcats) vorlügt, sie hätte am WE ihre Jungfräulichkeit verloren.

Die Lüge verbreitet sich völlig unerwartet wie ein Lauffeuer an der kleinen High School und wird natürlich bis zur Unkenntlichkeit ausgeschmückt. Olive wird bald als "leicht zu haben" abgestempelt. Wer denkt, dass sie sich darüber aufregt und dagegen vorgeht, der wird überrascht. Olive genießt nämlich die völlig ungewohnte Aufmerksamkeit und schlägt den guten Rat ihres Englischlehrers Mr. Griffith (Thomas Haden Church, Verrückt nach Steve) und der Beraterin Mrs. Griffith (Lisa Kudrow, Das Hundehotel) in den Wind. Ihre Eltern Rosemary (Patricia Clarkson, Lars & die Frauen, Shutter Island) und Dill (Stanley Tucci, Julie & Julia, demnächst: Burlesque) vertrauen ihr völlig.

Olive setzt alles daran, ihren schlechten Ruf weiter auszubauen - allerdings ohne  tatsächlich ihre Jungfräulichkeit abzugeben und wahllos mit -zig Jungs in die Kiste zu hüpfen. Sie sucht sich statt dessen Jungs aus, die auch unter dem Druck der Mitschüler leiden, wie zum Beispiel der schwule Brandon (Dan Byrd, TV: Cougar Town). Anscheinend identifiziert sich Olive mit der Figur der Hester Prynne aus Nathaniel Hawthornes Der scharlachrote Buchstabe, das sie gerade in Englisch durchnimmt, denn sie heftet sich demonstrativ ein rotes A an. Bald muss sie lernen, dass sie leider absolut keine Kontrolle über die Gerüchteküche hat.. (Im Foto rechts:  Penn Badgley. Mit freundlicher Genehmigung und © 2010 Sony Pictures Releasing GmbH) .


Auch mit dabei: Penn Badgley (Stepfather. TV: Gossip Girl), Cam Gigandet (TV: O.C. California. Twilight, The Fighters, The Unborn, Pandorum, demnächst: The Experiment, Burlesque).

Einfach zu haben ist der erste produzierte Spielfilm von Drehbuchautor Bert V. Royal, der sich dafür von drei verschiedenen Klassikern inspirieren ließ. Regie führte Will Gluck (Fired Up!).

Einfach zu haben Trailer deutsch



Einfach zu haben Video - Olivia und der Ohrwurm "Pocketful of Sunshine" von Natasha Bedingfield



Einfach zu haben -- Genre: Komödie -- deutscher Kinostart: 11.11.2010 -- Länge: 93 Minuten -- FSK: ab 12 Jahren

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01.06.2009

MTV Movie Awards Gewinner 2009

Am 31.05.2009 wurden in Los Angeles wieder die MTV Movie Awards verliehen. Bei den MTV Movie Awards geht's bekanntlich nicht um die "Lieblingskinder" der Kritiker, sondern darum, was uns am besten gefallen hat. Einfach so. Deshalb passt auch das Popcorn so gut als Preis;) Und - natürlich ist die MTV Movie Awards Verleihung die unterhaltsamste und coolste Awards-Show schlechthin mit tollen Gästen, coolen Presentern, fun Kategorien... und dem coolsten Publikum, das versteht sich eh' von selbst.

Wie berichtet, war Twilight der große Absahner der MTV Movie Awards 2009 mit insgesamt 5 Preisen, Slumdog bekam kein Popcorn. Hier die Liste aller Gewinner und Nominierten:

Best Villain
Heath Ledger, The Dark Knight
Luke Goss, Hellboy II
Dwayne Johnson, Get Smart
Derek Mears, Freitag der 13.
Johnathon Schaech, Prom Night

Breakthrough Performance, Female
Ashely Tisdale, High School Musical 3
Miley Cyrus, Hannah Montana: Der Film
Kat Dennings, Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht
Vanessa Hudgens, High School Musical 3
Freida Pinto, Slumdog Millionär
Amanda Seyfried, Mamma Mia!

Bester Fight
Robert Pattinson vs. Cam Gigandet, Twilight
Anne Hathaway vs. Kate Hudson, Bride Wars - Beste Feindinnen
Christian Bale vs. Heath Ledger, The Dark Knight
Ron Perlman vs. Luke Goss, Hellboy II
Seth Rogen vs. James Franco vs. Danny McBride, Ananas Express

Breakthrough Performance, Male
Robert Pattinson, Twilight
Ben Barnes, Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian
Taylor Lautner, Twilight
Dev Patel, Slumdog Millionär
Bobb'e J. Thompson, Vorbilder?!

Bester Schauspieler
Zac Efron, High School Musical 3
Christian Bale, Dark Knight
Vin Diesel, Fast & Furious
Robert Downey jr., Iron Man
Shia LaBeouf, Eagle Eye

Bester Kuss
Kristen Stewart und Robert Pattinson, Twilight
Zac Efron und Vanessa Hudgens, High School Musical 3
Paul Rudd und Thomas Lennon, Trauzeuge gesucht
Sean Penn und James Franco, Milk
Dev Patel und Freida Pinto, Slumdog Millionär
James McAvoy und Angelina Jolie, Wanted

Bester "WTF?!" Moment
"In's Waschbecken pinkeln Szene", Amy Poehler, Baby Mama
"Nackte Trennung Szene", Jason Segel und Kristen Bel, Nie wieder Sex mit der Ex
"In die Latrine springen", Ayush Mahesh Khedekar, Slumdog Millionär
"Den abgeschlagenen Kopf kosten", Ben Stiller, Tropic Thunder
"Mord durch kurvigen Schuss", Angelina Jolie, Wanted

Bester Filmsong
The Climb, Miley Cyrus, Hannah Montana: Der Film
Jai Ho, A. R. Rahman, Slumdog Millionär
Decode, Paramore, Twilight - Biss zum Morgengrauen
The Wrestler, Bruce Springsteen, The Wrestler

Beste Schauspielerin
Kristen Stewart, Twilight
Anne Hathaway, Bride Wars - Beste Feindinnen
Taraji P. Henson, Der seltsame Fall des Benjamin Button
Angelina Jolie, Wanted
Kate Winslet, Der Vorleser

Beste Performance, Komödie
Jim Carrey, Der Ja-Sager
Steve Carell, Get Smart
Anna Faris, The House Bunny
James Franco, Ananas Express
Amy Poehler, Baby Mama

Bester Film
Twilight
The Dark Knight
High School Musical 3
Iron Man
Slumdog Millionär

Generation Award
Ben Stiller

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MTV Movie Awards 09: Twilight! Pattinson, Stewart, Gigandet Gewinner!

Bei der Verleihung der MTV Movie Awards 2009 am 31.05.2009 im Gibson Amphitheater in Los Angeles sahnte ein Film so richtig ab: Twilight - Biss zum Morgengrauen! Wie passend, dass man da auch gleich die Weltpremiere des Twilight 2: New Moon Trailers (Biss zur Mittagsstunde) feiern konnte!

Twilight
gewann in fünf Kategorien:

  1. Bester Film - Twilight
  2. Beste Darstellerin - Kristen Stewart, Twilight
  3. Breakthrough Performance, Male - Robert Pattinson, Twilight
  4. Bester Kuss - Robert Pattinson und Kristen Stewart, Twilight
  5. Bester Fight (also Beste Kampfszene) - Robert Pattinson und Cam Gigandet, Twilight
Anwesend waren natürlich Kristen Stewart und Robert Pattinson, aber auch die Regisseurin von Twilight, Catherine Hardwicke, Cam Gigandet, Taylor Lautner, Lutz Kellan, usw. Als der Film den MTV Movie Award als Bester Film erhielt, da stand die Bühne voller Leute, wie man im Video von der Verleihung sieht. Besonders cool: Kristen quälte sich nicht etwa in High Heels herum, sondern trug Sneakers zum Kleid. Power to you!

Als Cam Gigandet und Robert Pattinson sich ihren Preis für Besten Fight abholten, dankte Pattinson seinem Stunt-Double Paul McDonald. Pattinson sagte, McDonald hätte so ziemlich alles gemacht, er selbst hätte gegen Gigandet null Chance.

Und: Bester Kuss - Kristen und Robert führten das Publikum gewaltig an der Nase herum... sie taten so, als würden sie sich küssen wollen, doch dann ließ Kristen Robert einfach stehen;)

Backstage bei den MTV Movie Awards 2009: Ashley Greene, Elizabeth Reaser, Mike Welsh, Peter Facinelli, Taylor Lautner zum Gewinn von Twilight....




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14.03.2009

The Unborn Kritik +Trailer - Gigandet + Yustman


Im Schnitt wird in den USA fast jede Woche ein Horror-Film produziert. Ist es da wirklich überraschend, wenn The Unborn einem das Gefühl gibt, dass hier viele allzu bekannte Story-Elemente einfach aufgewärmt, bunt gemischt und mit einer Prise äußerst geschmackloser Kreativität neu aufgelegt wurden? Autor (Jumper, Batman Begins, Blade: Trinity) und Regisseur David S. Goyer (Unsichtbar - Zwischen den Welten, Blade: Trinity, demnächst: The Flash) hat mit The Unborn einen Geister-Horror abgeliefert, der sich wie ein Remake anfühlt - nur ist er eben nicht das Remake eines bestimmten Horrors, sondern sowas wie ein Querschnitt durch eine ganze Reihe von Horror-Flicks, alt und neueren Datums.

Eine Weile dachte ich, hier wird eine Dr. House Episode (die mit dem toten Zwilling im Hirn) neu aufgelegt, doch es gibt einen Touch Mirrors, The Eye, Der Exorzist, Shutter und Unsichtbar - Zwischen zwei Welten (das Remake des schwedischen Thrillers, bei dem David S. Goyer Regie führte), um nur ein paar zu nennen. Es empfiehlt sich, gut gelaunte Freunde mitzunehmen, damit man zusammen ablachen oder "Wo haben wir das schon gesehen?" spielen kann, anstatt sich tödlich zu langweilen oder sich gar über die ätzenden misogynistischen Elemente aufzuregen.

Die Studentin Casey Beldon (Odette Yustman, Cloverfield, demnächst: Rogue's Gallery) träumt und hat auch im wachen Zustand Visionen von einem kleinen Jungen (Atticus Shaffer), der "geboren werden" will. Ihr zur Seite steht ihr Freund Mark (Cam Gigandet, The Fighters, Twilight, demnächst: Pandorum), der sich liebevoll um seine neuerdings anscheinend etwas kirre Freundin kümmert. Allerdings verschwindet er plötzlich für lange Zeit aus der Story, um Casey eine Weile ohne männlichen Beschützer recherchieren und kämpfen zu lassen, nur um dann wieder aufzutauchen, wenn es zur tatkräftigen Auseinandersetzung mit dem gewalttätigen Geist kommt. In der Zwischenzeit leistet Romy (Meagan Good, Der Love Guru, Tödlicher Anruf) ihrer Freundin Casey Gesellschaft... als zweites weibliches Opfer, das man erschrecken und durch die Gegend jagen kann...

Mit einer toten Mutter (Carla Gugino, Righteous Kill, Watchmen, demnächst: Die Jagd zum magischen Berg), die sich in der Klapse erhängt hat (wer hat Angst vor Klischees?) und einem Zwillingsbruder, der noch in utero durch die Nabelschnur stranguliert wurde, hat Casey die besten Voraussetzungen, selbst bald ein Zimmer mit Vollpension inkl. Beruhigungsmitteln zu belegen.

Als allerdings ein Hinweis auf der Suche nach einer Erklärung für die Visionen Sofi Kozma (Jane Alexander, The Ring, demnächst: Gigantic, Terminator 4: Die Erlösung) führt, bin ich bald völlig bedient.

Sofi Kozma hat das KZ überlebt, ihr Zwillingsbruder hatte dieses Glück nicht. David S. Goyer benutzt den Holocaust, Dr. Mengele und seine Zwillingsstudien auf eine höchst abscheuliche Art und Weise. Hier wird nicht nur Sofis KZ-Tätowierung gezeigt und kurz die Hintergrund-Story erzählt, nein, Goyer zeigt uns Bilder in schwarz/weiß, wie wir sie aus Holocaust-Dramen und Dokus kennen. Ließen mich vorhergende Bilder von Käfern, maskierten Hunden und The-Omen-Jungs relativ kalt, fiel beim Anblick des KZs für mich die Klappe. Auch egal, denn was folgt ist nicht unbedingt originell.

Sofi rät Casey zu einem Exorzismus als einzigen Ausweg aus ihrer Situation. The Unborn bemüht dafür nicht wie üblich einen Katholiken, sondern den Rabbi Sendak (Gary Oldman, The Dark Knight, demnächst: Rain Fall, The Book of Eli), der noch einen Kollegen aus der Episkopalkirche (Idris Elba, Prom Night, demnächst: RocknRolla, Obsessed) hinzuzieht, mit dem der übliche ritualistische Schmus präsentiert wird - allerdings hat Goyer die Exorzismus-Szene in eine Folter-Szene verwandelt, inklusive Profi-Knebel.

Es versteht sich von selbst, dass diesmal der Davidstern die Funktion des Kreuzes übernimmt. Fehlt nur noch Knoblauch auf Challa oder so in diesem Horror-Mus.

Vielleicht hätte The Unborn mit einer männlichen Opfer-Figur eine Chance gehabt, aber so... ist es nur eine weitere geschmacklose Männer-Phantasie, die ein Mädelchen gerne in der Unterwäsche oder eben gefesselt, geknebelt und sich vor Angst windend präsentiert. Schlecht kaschierte Misogynie eben.

Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, die unserem grünen Gummi-Hulkchen FSK 16 aufdrückte, war mit The Unborn vergleichsweise großzügig (auch ab 16), wie auch die amerikanische Schwestergesellschaft, die den Film schon ab 13 Jahren freigab.... Wie man das auslegen will?

The Unborn -- Genre: Horror -- deutscher Kinostart: 12.03.2009 -- FSK: ab 16 Jahren
Drehbuch: David S. Goyer
Regie: David S. Goyer

The Unborn Cast:
Casey Beldon - Odette Yustman
Vater Beldon - James Remar (TV: Dexter. Kino: Ananas Express, demnächst: TransBeMan)
Mutter Beldon - Carla Gugino
Romy - Meagan Good
Mark - Cam Gigandet
Sofi Kozma - Jane Alexander
Rabbi Sendak - Gary Oldman
Arthur Wyndham - Idris Elba

The Unborn - deutscher Trailer (2:21)



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03.11.2008

The Unborn - Trailer + Infos

Casey Beldon (Odette Yustman, Cloverfield, demnächst: Rogue's Gallery) wird von Visionen geplagt und von Geistern verfolgt. (Erinnert an Ally McBeals tanzendes Baby - für eine halbe Sekunde;), danach an Damien aus dem Omen). Ist das wirklich ihr noch ungeborener Sohn (Atticus Shaffer), den sie da sieht, also The Unborn?

Der einzige, der Casey vielleicht helfen kann, ist Rabbi Sendak (Gary Oldman, The Dark Knight, demnächst: Rain Fall) - oder vielleicht doch eher ihre Mutter (Carla Gugino, American Gangster, Righteous Kill - Kurzer Prozess)? Liegt auf der Familie ein Fluch?

Mit dabei sind: Cam Gigandet (TV: O.C. California; The Fighters,Twilight - Biss zum Morgengrauen); James Remar (Ananas Express, TV: Dexter); Idris Elba (Prom Night, demnächst: RocknRolla); Rhys Coiro (TV: 24), Meagan Good (Tödlicher Anruf, Love Guru, Saw V); C. S. Lee (TV: Dexter).

The Unborn - Horror - US-Kinostart: voraussichtlich 9. Januar 2009, deutscher Kinostart: 12.03.2009

The Unborn - deutscher Trailer (2:21)



Buch und Regie: David S. Goyer

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15.08.2008

The Fighters Kritik + Trailer - mit Cam Gigandet



In Deutschland hat The Fighters ein FSK 18 (keine Jugendfreigabe) aufgebürdet bekommen, im Ursprungsland konnten Teenies ab 13 den Film sehen. Ich stelle das nur 'mal an den Anfang, da ich verschiedene FSK-Angaben zu dem Film gesehen habe (18 und 16)... und seit dem FSK-(Fehl-)Urteil re: Hulk die FSK-Diskussionen eh' kein Ende finden...

DVD-Info: Keine FSK-Angabe (bis jetzt). >The Fighters. Die Blu-Ray Version soll laut Listing 7 Minuten länger sein...> The Fighters [Blu-ray]

The Fighters macht zwar nicht gerade das wirkungsvollste Statement bezüglich Gewaltfreiheit (wie auch, wenn die Kämpfer samt ihren eindrucksvollen Sixpacks so gut aussehen, die Kampfszenen mit Lust inszeniert werden und die Kämpfer-Groupies scharenweise im Bikini ihre Helden anbeten?), aber es zeigt eines ganz unverblümt: Die Jungs, die ständig draufhauen, haben alle Probleme, die sie nicht verarbeitet haben. Alle. Vielleicht schämen sich die Schläger dann ja über das Label "Problemkind" (= Loser, die keine Kontrolle über sich haben) und wenden sich einem anderen Sport zu bzw. begreifen den Sport als Sport, der im Ring ausgetragen wird und nicht auf dem Schulhof.

Alles in allem war ich von The Fighters ziemlich enttäuscht. Wieder einmal hat man(n) am Gesamtpublikum vorbei nur auf die Teilgruppe der jungen Männer gezielt (18 - 25). Für die hat man nicht nur eine Armee von Mädels in Bikinis aufgefahren, sondern liefert auch noch Girl-on-Girl Action im Whirlpool - und im Zweikampf. Und da man (wegen der PG-13 in den USA auf jeden Fall) Amber Heard nicht nackt zeigen konnte, hatte Regisseur Wadlow den genialen Einfall, sie zumindest in billigen sexy Posen zu filmen, möglichst noch mit tiefem Blick in den Ausschnitt. Platter geht's wirklich nimmer. Oberpeinlich. Obwohl sich in der Welt von The Fighters offensichtlich viele Frauen für den Sport/die Kämpfer interessieren, hat man sie nicht als Zuschauerinnen des Films bedacht (reine Sixpack-Verschwendung also, siehe Film-Still Cam Gigandet weiter unten ;) bzw. ernst genommen....

Die Geschichte ist uneben, die weibliche Hauptfigur in dem Dreigestirn ein derart hirnrissiges Klischee, das die Zuschauerinnen verärgern wird, und die romantische Storyline ist eine Beleidigung der Intelligenz aller. Vielleicht nicht sonderlich überraschend, wenn man sieht, dass Regisseur und auch Autor noch ziemliche Neulinge sind. Das Drehbuch stammt von Chris Hauty (Erstling: Ein tierisches Trio), Regie führte Jeff Wadlow (Feature Debüt: Cry_Wolf). Der schwarze Peter für die Ausfälle der Jungs im Film geht diesmal übrigens an die verantwortungslosen Väter. Ein schwacher Trost dafür, dass die Mütter abwesend sind oder nichts zu sagen haben.

Im Hause Tyler herrscht dicke Luft. Witwe Margot Tyler (Leslie Hope, demnächst: Formosa Betrayed) hat Schwierigkeiten, ihre beiden sportlichen Söhne alleine zu erziehen. Ihr ältester Sohn Jake Tyler (Sean Faris, Deine, Meine & Unsere, demnächst: Forever Strong, Brooklyn to Manhattan) steckt noch im "Wut-Stadium" seiner Trauer um den Vater fest und rastet deshalb schnell aus, auch während eines Football Spiels seiner Mannschaft. Sein Ausraster wird gefilmt und taucht auch flugs bei Youtube auf. Der jüngere Sohn Charlie (Wyatt Smith) ist ein Tennis As, aber nimmt sich natürlich Jake als Vorbild. Ein Sport-Stipendium für Charlie führt zum Umzug von Iowa nach Orlando, Florida. Mutter Tyler hofft, dass sich dann auch Jake ändern wird.

Kaum in Orlando angekommen, stellt Jake fest, dass ihm dank Youtube sein zweifelhafter Ruf schon vorausgeeilt ist. [Vielleicht müsste ich 'mal notieren, in welchen in der Gegenwart spielenden Filmen, die die begehrte Zielgruppe 13 - 25 anpeilen, Youtube eigentlich nicht erwähnt und/oder gezeigt wird?] Jake hat auch schon seinen ersten Fan: Max (Evan Peters), der ihm in Orlando beisteht.

Der hiesige regierende (und begüterte) Bad Boy Ryan McCarthy (Cam Gigandet, O.C. California, demnächst: Twilight - Biss zum Morgengrauen, The Unborn, u. v. m.), der Star unter den MMA Fightern, ist von dem Neuzugang, der an seinem Thron sägt, natürlich nicht begeistert. Hinzu kommt noch, dass Jake sich von dem falschen Mädchen anflirten und zu einer Party einladen lässt - ihr Name ist Baja Miller (Amber Heard, All The Boys Love Mandy Lane, demnächst: Ananas Express, The Informers). Jake konnte ja nicht ahnen, dass das blonde Dummchen Baja Ryans Trophy-Freundin ist und ihn lediglich geködert hat. Auf der Party wird Jake von Ryan zum Kampf herausgefordert, provoziert und dann auch noch geschlagen. Später bekommen wir in einer unglaublich platten Holzhammer-Szene gezeigt, wie's kommt, dass Ryan so bescheuert drauf ist.

Jake bekommt von allen Seiten nur Druck und beschliesst, seine Niederlage nicht auf sich sitzen zu lassen. Er sucht den besten Trainer auf, den er mit Unterstützung von Max finden kann: Coach Roqua (Djimon Hounsou, demnächst: Push), der mit seiner Trainings-Philosophie die Kämpfe auf den Ring im Sportstudio beschränken will. Viel Glück damit und Glückwunsch zu so viel Naivität, wie macht man das nur? Auch Ryan wurde früher von ihm trainiert...

Die Story von The Fighters birgt keinerlei Überraschungen, verläuft so, wie wir das voraussehen. Okay, eins hat mich überrascht: nämlich wie völlig hirnlos die romantische Dreiecksgeschichte zwischen Ryan, Jake und Baja abläuft. Baja ist letztlich nichts anderes als eine Trophäe. Muss ich noch dazusagen, dass Amber Heard hier eine sehr ähnliche Rolle spielt wie in All the Boys Love Mandy Lane? Als Baja auf der Party auftaucht, im tief ausgeschnittenen Kleid natürlich, da erscheint sie in slo-mo. Slow Motion, kein Scherz, inklusive einmal die Blondlöckchen wirbeln lassen. Das ist schon echt peinlich, sowas. Der Film hat FSK 18, hatte ich das schon erwähnt? ;) Ihr Körper soll alles vergessen lassen, vor allem natürlich, dass sie Jake hereingelegt hat. Und ihren schlechten Geschmack in Bezug auf Männer. Und dass sie in der Schule auch nicht gerade eine Leuchte ist, was gleich beim ersten Zusammentreffen mit Jake klar wird. Zwar sollen wir Bajas Entwicklung so sehen, dass sie nur mit Ryan zusammen ist, weil er nun mal populär ist und ihr das später nicht mehr wichtig ist, aber mir hat man das nicht glaubhaft verkaufen können. Es bedarf etwas mehr als ein paar netter Worte und einen tiefen Blick in den Ausschnitt. Schade, dass junge Männer so oft als derartig hohlköpfig und absolut wahllos dargestellt werden. Alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist....? Autsch.

Am meisten hat mich gestört, dass die an sich interessanten Themen der Trauerverarbeitung und des Aggressionsabbaus durch Kampfsport so sub-optimal, holprig und mit einigen Längen im zweiten Akt umgesetzt wurden. Einige werden sich unweigerlich erinnern, dass es auch in O.C. California ein paar Folgen zur Trauerarbeit gab...

Cam Gigandet ist derzeit sehr gefragt, hat eine Menge Projekte in der Pipeline. Allerdings fragen wir uns bei Gigandet (wie auch bei Amber Heard), ob er irgendwann in der Zukunft auch 'mal wieder andere Rollen spielen wird. Etwas anderes als den Bad Boy? In O. C. California war er Bad Boy Kevin Volchock und es ging nicht ohne blaues Auge, in diesem Film auch nicht und da er ja in Twilight - Biss zum Morgengrauen die Rolle des Bad Boys Vampires James spielt, kann's auch dort nicht anders sein (schon klar, habe mich hiermit offiziell als Stephenie Meyer Fan geoutet. Oh well, bite me;) Hoffnung gibt uns der Horror-Thriller The Unborn, in dem er seiner von Geistern verfolgten Freundin zur Seite steht. Und irgendwann soll auch noch das verschobene Projekt Pinkville realisiert werden (Oliver Stone). Derzeit hält sich Cam Gigandet übrigens in Berlin auf, wo er in Babelsberg für den Sci-Fi Flick Pandorum vor der Kamera steht.

Amber Heard sehen wir als nächstes in der Stoner-Komödie Ananas Express, danach steht eine Bret Easton Ellis Adaption auf dem Programm, The Informers. Man darf gespannt sein, ob sie in einem dieser Filme etwas Vernünftiges zu tun bekommt oder wieder nur als Barbie fungiert. Mein Geld würde ich auf Barbie setzen, aber ich würde nur zu gerne verlieren... einfach, um zu sehen, ob sie's drauf hat.

The Fighters deutscher Trailer (1:29)




The Fighters - Genre: Drama/Action -- FSK: ab 18 Jahren
Drehbuch: Chris Hauty
Regie: Jeff Wadlow

The Fighters Cast:
Jake Tyler - Sean Faris
Coach Jean Roqua - Djimon Hounsou
Baja Miller - Amber Heard
Ryan McCarthy - Cam Gigandet
Margot Tyler - Leslie Hope
Max Cooperman - Evan Peters
Charlie Tyler - Wyatt Smith
Aaron - Neil Brown Jr.
Jenny - Lauren Leech

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