In der Sci-Fi Road Movie Buddy Komödie Paul - Ein Alien auf der Flucht warten die beiden Hauptdarsteller (und Drehbuchautoren) Simon Pegg (Run Fatboy Run, New York für Anfänger, Star Trek) und Nick Frost mit vielen Zitaten aus Filmen des Sci-Fi Genres auf. Paul ist ein Genuss für eingefleischte Fans des Genres, die sich darüber freuen, wenn sie jedes Zitat sofort erkennen.
Die beiden Briten Graeme (Simon Pegg) und Clive (Nick Frost, Penelope, Hot Fuzz, Wild Child) sind in die USA gereist, um die ComiCon zu besuchen und hinterher im Wohnmobil die klassischen sagenumwobenen Plätze wie z. B. die Area 51 abzuklappern. Schon bei einem Kneipenbesuch macht sich Graeme bei den gewaltbereiten Hillbillies Jake (Jesse Plemons, Shopping Center King ) und Gus (David Koechner, The Goods, Ausgequetscht) unbeliebt und es muss geflüchtet werden.
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13.04.2011
Paul - Kritik + Trailer - Pegg, Frost, Wiig, Bateman - Alien auf der Flucht
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26.11.2008
New York fuer Anfaenger - Kritik + Trailer

Die Brit-Komödie New York für Anfänger ist kein Film, der von Anfang an gefällt, sondern wird erst sehr spät einigermaßen sympathisch. Ausnahme: eingefleischte Simon Pegg (Run Fatboy Run, Big Nothing, demnächst: Star Trek) Fans, die den Schauspieler von vornherein für sympathisch halten und diesen Sympathie-Bonus auf seine Rolle als Sidney Young übertragen - und Liebhaber von Humor Marke "Schenkelklopfer". Der Rest der Zuschauer (inklusive mir) sieht nur das, was in dem Film gezeigt wir, und da kommt über lange Strecken wenig an. Mir war schon ganz flau, als New York für Anfänger endlich, endlich die Kurve bekam und mich zum Ende hin dann versöhnlich stimmte. Wie bereits berichtet, basiert der Film auf den Memoiren von Toby Young (kein Tippfehler. Der Protagonist im Film wurde umbenannt in Sidney Young), die ursprünglich unter dem (passenden) deutschen Titel High Snobiety oder wie ich sie alle nervte erschienen. Buchlink: New York für Anfänger
Der Brite Sidney Young (Simon Pegg) ist Herausgeber des kurz vor der Pleite stehenden Magazins Postmodern Review. Um das Blatt zu retten, crashed Sidney die After Party der BAFTA-Awards, veranstaltet vom Sharps Magazine, um dort Promi-Klatsch aufzufangen. Er fliegt auf und hochkantig 'raus. Dieses Desaster führt dann aber nicht zu Sidneys Ruin, sondern beschert ihm einen Job - beim Sharps Magazine. In New York.
Man fragt sich unweigerlich während New York für Anfänger immer wieder, wie Sidney zu dem neuen Job kam. Und mehrmals - ja, mehrmals - wird uns gesagt, dass der Herausgeber von Sharps, Clayton Harding (Jeff Bridges, Iron Man, demnächst: The Open Road, Men Who Stare at Goats), aus einer sentimentalen Anwandlung heraus gehandelt hat. Man kann's trotzdem nicht fassen, aber egal.
Sidney soll für die Klatschspalte des Magazins arbeiten, obwohl der ungehobelte Heuchler kaum Ahnung von der Welt der Promis zu haben scheint und überall aneckt. Schon als ihn Alison (Kirsten Dunst, Spider-Man 3, demnächst: All Good Things) beauftragt, Bildunterschriften zu verfassen, ist er völlig aufgeschmissen (Wer sind die Leute nur?) und bekommt es nicht einmal hin, vernünftig zu recherchieren. Und das ist auch schon das erste Problem, das der Zuschauer mit New York für Anfänger hat...
Sidney Young ist ungehobelt, höchst unsympathisch und scheint obendrein keine Ahnung von den Dingen zu haben, für die er angestellt und nach New York gebracht wurde. Statt uns zu zeigen, wesh
alb wir uns für die Geschichte überhaupt interessieren sollen, setzen die Filmemacher auf den "Sympathieträger" Simon Pegg und dessen (vielleicht ja überschätzte) Fanbase. Simon Pegg hetzt als Sidney mit aufgerissenen Augen und offen stehendem Mund von einer müden Slapstick-Einlage zur nächsten (ähnlich wie Uma Thurman in Zufällig verheiratet) und gibt auch eine Vorstellung als Tanzbär, in der er nicht überzeugen kann. Überhaupt hat man öfters den Eindruck, dass Simon Pegg Richtung Kamera schielt und völlig unentspannt ist. Ich habe mich unweigerlich gefragt, ob man den Film in Reihenfolge gedreht hat. Erst nach etwa einer Stunde lässt sich New York für Anfänger dazu herab, uns nach und nach die andere Seite von Sidney zu zeigen. Ab da wird's langsam interessanter und der Humor funktioniert besser.Clayton macht Sidney klar, dass er erst die erste von sieben Karrierestufen geschafft hat. Doch das stachelt Sidney nicht an. Sex mit dem Filmsternchen Sophie Maes (Megan Fox, Transformers, demnächst: Jennifer's Body) wäre schon eher etwas, das seinen Ehrgeiz hervorkitzelt. Als jedoch deren Pressesprecherin Eleanor (Gillian Anderson, Akte X - Jenseits der Wahrheit, demnächst: Boogie Woogie) ihm klarmacht, wie Presse und Promis zusammenarbeiten, kehrt er wieder den Heuchler hervor und tut empört. Sidneys Vorgesetzter Maddox (Danny Huston, 30 Days of Night, demnächst: Boogie Woogie, The Laundry Warrior) kann sich über ihn nur amüsieren. Wir fragen uns da, weshalb Sidney den Job überhaupt angenommen hat.
Für gewöhnlich nerven mich Filme, die übermäßig darauf bedacht sind, dass ihr Protagonist auch ja sympathisch herüberkommt und deshalb gleich am Anfang etliche Sympathie-Szenen oder Backstory einschieben, die erklären sollen, weshalb der Protagonist so ein Unsympath ist. Totaler Overkill eben. New York für Anfänger zeigt uns zwar Sidney Young als kleinen Jungen, doch ist das nicht sonderlich effektiv gemacht. Der Kontext zu diesem Flashback kommt erst sehr viel später. Bis dahin setzt der Film auf billige Gags und seinen Hauptdarsteller. Als Sidneys Vater Richard Young (Bill Paterson) auftaucht und auch Alison kennenlernt, bekommen wir endlich die Szenen, die ich schon früher gebraucht hätte (inkl. Kontext für Klein-Sidney). Überhaupt die ganze Sequenz, die in Sidneys Apartment spielt, hat ihn mir dann langsam etwas näher gebracht.
Verpasst wurde die Chance, richtig bissig und mit mehr Detail den Printmedienbetrieb und seine Zusammenarbeit mit den Publizisten der Promis zu schildern. Also das, was New York für Anfänger für die Zuschauer interessant macht, denen die Manipulation der Medien und daraus resultierende "Berichterstattung" noch nicht klar ist. Statt dessen hat man sich weitgehend damit begnügt, uns wieder eine Welt zu zeigen, die wir spätestens seit Der Teufel trägt Prada kennen. Plus der obligatorischen Liebesgeschichte.
Kirsten Dunst als Alison, die sich nur sehr, sehr langsam für Sidney begeistern kann, hat das meiste aus der undankbaren Rolle herausgeholt. Die "Liebesgeschichte" folgt unweigerlich dem uralt-Schema F für romantische Komödien, wonach sie zwischen zwei Männern zu stehen hat, von denen einer ein Schuft sein muss, was sie erst spät merkt. Dass das die betreffende Frau unweigerlich nicht gut aussehen lässt, ist dann auch schon egal. Sidney Young hingegen tobt sich mit oberflächlichen Tussen aus, weil "das Männer eben so machen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben" oder sowas in der Art.
Öfters würde man zu Sidney Young/Simon Pegg gerne sagen "Jetzt komm' 'mal 'runter, Mann!". Ganz am Ende - viel zu spät - ist es dann soweit.
Simon Pegg soll nicht umsonst getanzbärt haben, es gibt einen Soundtrack (mit Reinhörfunktion)> New York für Anfänger Soundtrack
New York für Anfänger -- Genre: Komödie -- FSK: keine Altersbeschränkung -- deutscher Kinostart: 27.11.2008
Drehbuch: Peter Straughan (Sixty Six - Eine fast wahre Geschichte, demnächst: Men Who Stare at Goats), basierend auf den Memoiren von Toby Young.
Regie: Robert B. Weide (TV: Curb Your Enthusiasm, demnächst: Kurt Vonnegut, American Made)
New York für Anfänger Cast:
Sidney Young - Simon Pegg
Sophie Maes - Megan Fox
Alison Olsen - Kirsten Dunst
Maddox - Danny Huston
Eleanor Johnson - Gillian Anderson
Clayton Harding - Jeff Bridges
Richard Young - Bill Paterson
Cameo: Thandie Newton
New York für Anfänger - deutscher Trailer (0:54)
Action-Neustart der Woche: Death Race
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14.08.2008
New York fuer Anfaenger: Toby Young am Set- Videos
Autor Toby Young crashte die Dreharbeiten zu New York für Anfänger, der Verfilmung seines autobiographischen Romans How to Lose Friends & Alienate People, und wurde dann weggeschickt, weil er sich wohl nicht zu benehmen wusste. Anscheinend hat sich nichts geändert, der Mann eckt an, wo er geht und steht. Buchlink: How to Lose Friends and Alienate People
Simon Pegg Fans mögen mir verzeihen, aber ich musste lachen, als Regisseur Robert B. Weide (demnächst: Kurt Vonnegut: American Made) am Anfang des Videos erzählt: Wir überlegten uns, wie wir die unsympathische Figur des Toby Young sympathisch machen könnten, damit ihm die Zuschauer zwei Stunden lang zuschauen wollen, und dann fielen uns zwei Worte ein -- Simon Pegg. Jau, knapp daneben. Ich persönlich würde ja fragen, wie man Simon Pegg sympathisch macht, aber nun ja. (Antwort: indem man ihn nicht als Hauptdarsteller in den Mittelpunkt stellt und die Show samt hübscher Frau überlässt, sondern in einem Team unterbringt. Also nicht wie das in Run, Fatboy, Run der Fall war, sondern eher wie das in Big Nothing lief.)
1. Teil: Toby Young über die Dreharbeiten und seine Erlebnisse in New York, die dem Buch zugrunde liegen. Regisseur Paul B. Weide und Produzent Stephen Woolley über Toby Young, Kirsten Dunst. (7:55)
2. Teil: Toby Young und Simon Pegg unterhalten sind über den Protagonisten des Films, der trägt dort den Namen Sidney Young. (5:53)
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Simon Pegg Fans mögen mir verzeihen, aber ich musste lachen, als Regisseur Robert B. Weide (demnächst: Kurt Vonnegut: American Made) am Anfang des Videos erzählt: Wir überlegten uns, wie wir die unsympathische Figur des Toby Young sympathisch machen könnten, damit ihm die Zuschauer zwei Stunden lang zuschauen wollen, und dann fielen uns zwei Worte ein -- Simon Pegg. Jau, knapp daneben. Ich persönlich würde ja fragen, wie man Simon Pegg sympathisch macht, aber nun ja. (Antwort: indem man ihn nicht als Hauptdarsteller in den Mittelpunkt stellt und die Show samt hübscher Frau überlässt, sondern in einem Team unterbringt. Also nicht wie das in Run, Fatboy, Run der Fall war, sondern eher wie das in Big Nothing lief.)
1. Teil: Toby Young über die Dreharbeiten und seine Erlebnisse in New York, die dem Buch zugrunde liegen. Regisseur Paul B. Weide und Produzent Stephen Woolley über Toby Young, Kirsten Dunst. (7:55)
2. Teil: Toby Young und Simon Pegg unterhalten sind über den Protagonisten des Films, der trägt dort den Namen Sidney Young. (5:53)
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31.03.2008
Run Fatboy Run - Simon Pegg, Thandie Newton, Hank Azaria
Schade eigentlich. Kaum standen Simon Pegg und David Schwimmer zusammen vor der Kamera für die sehenswerte Komödie Big Nothing, da kommen die beiden mit dieser romantischen Komödie an. Das Drehbuch zu Run, Fatboy, Run stammt ursprünglich von Michael Ian Black, der es Simon Pegg verkaufte. Pegg hat dann den Schauplatz nach England verlegt und auch sonst noch so einige Änderungen durchgeführt, inkl. dem Ding ein neues Ende verpasst. David Schwimmer hat übrigens Regie geführt.
Gesponsert wurde Run, Fatboy, Run wohl - wie nicht zu übersehen ist - von einem Sportartikel-Hersteller, den man vor einigen Jahren noch mit Sweat-Shops in Zusammenhang brachte. Fortan können wir diese Firma nun mit diesem Film assoziieren.
In Run, Fatboy, Run spielt Simon Pegg (Hot Fuzz, Big Nothing, demnächst: New York für Anfänger/ How to Lose Friends & Alienate People) den ungepflegten Loser Dennis, der am Anfang des Films seine schwangere Braut Libby (Thandie Newton, Streben nach Glück, Norbit. demnächst: RocknRolla) am Tag der Hochzeit wortlos sitzen lässt. Er rennt davon, die Hochzeitsgäste samt Braut brüllen ihm hinterher. Nicht nur haben wir diese Szene schon hundertmal gesehen, man hat auch Schwierigkeiten, sich Simon Pegg und Thandie Newton überhaupt als Paar vorzustellen. Das ist am schwierigsten zu verkaufen, was in keiner Weise an Thandie Newtons schauspielerischer Leistung liegt. Die Unglaubwürdigkeit dieser Beziehung und das oberschäbige Verhalten von Dennis stellt eine große Hürde für den Film dar, denn will man Dennis wirklich die Daumen drücken?
5 Jahre später....
Dennis arbeitet als Wachmann (neudeutsch: Security Guard) in einer Boutique für Damenunterwäsche und hat sich offenbar kein Stück weiterentwickelt - er ist nur etwas aus dem Leim gegangen. Als eine Drag Queen (Gabriel Fleary, demnächst in Die Girls von St. Trinian) sich mit unbezahlter Ware davonmacht, hat Dennis Mühe, sie einzuholen, trotzdem sie im egen Rock davontrippelt. Eben diese Drag Queen ruft ihm zu: Run, Fatboy, Run. Worauf Dennis natürlich klarstellt, dass er nicht fett ist - nur eben total nicht fit. (Im Englischen ist das auch ein Wortspiel, denn dort gibt's ja feststehende Begriffe wie "unfit parent", also ein unfähiges Elternteil, oder auch "not fit to live", also jemand, der sein Leben nicht geregelt kriegt.)
Dennis hat nicht nur seinen Körper gehen lassen, er hat alles schleifen lassen. Das wird ihm bewusst, als er seinen Sohn Jake (der schnucklige Matthew Fenton) abholt, und dabei Libbys neuen Lover Whit (Hank Azaria, demnächst: Year One, Nacht im Museum 2) kennenlernt.
Whit ist das genaue Gegenteil von Dennis: erfolgreich, gepflegt, gut bestückt (dazu gibt's ne Szene) und fit. Whit ist in solch guter Form, er nimmt sogar an einem Marathon teil. Das lässt sich Dennis nicht zweimal sagen. Er setzt sich in den Kopf, auch an dem Marathon teilzunehmen -- und natürlich Libby zurückzugewinnen. Schade nur, dass wir so wenig erfahren über die vergangenen 5 Jahre - das ist der Story auch ein wenig abträglich, denn die wenigen Stückchen im Dialog lassen kaum erahnen, was abging.
Vermutlich hätte Dennis auch den Marathon-Plan wieder zu den Akten gelegt, wenn nicht sein Kumpel Gordon (der Komiker Dylan Moran, Shaun of the Dead, dessen blanker Hintern auch zwei reizende Cameo-Auftritte hat), der leidenschaftliche Zocker, auf ihn gewettet hätte. Das ist ein nettes und originelles Plot-Tool, das mir gut gefällt. Anstatt wieder einmal die "wahre Freundschaft"-Nummer zu fahren, ist auch Gordon in erster Linie daran interessiert, Profit zu machen. Die Quoten sind natürlich super, denn wer glaubt schon daran, dass Dennis 'mal etwas durchziehen könnte?
Leider ist nicht alles so originell und auch nicht original. Eine Szene in Libby's Bäckerei Nice Buns, zum Beispiel, erinnert an den Suppen-Nazi aus Seinfeld und es gibt noch andere Szenen, die einem verdammt bekannt vorkommen.... 3 Männer und ein Baby lieferte - midestens - einen (mittlerweile) Klischee-Plotpoint, der schon öfters benutzt wurde. Wenn ich so drüber nachdenke, fallen mir noch mehr Gemeinsamkeiten mit diesem Film ein.... Was dann wiederum wirklich witzig ist ist eine kurzer Waltons-Augenblick zwischen Gordon und Dennis.
Run, Fatboy, Run kommt leider nicht ohne Furz-Szenen aus. Ja, mehrere. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit ist allerdings eine Szene, in der sich Dennis eine Wasserblase am Fuß zugezogen hat, um die Gordon sich kümmert. Ekelerregende Szene. Warum mich die wohl an die Farrelly Brüder und Verrückt nach Mary erinnert?
Was ganz gut funktioniert sind die Szenen, in denen Dennis mit Jake zusammen ist. Die kommen recht glaubhaft rüber. Auch Dylan Moran als Gordon stellt ein gutes Gegengewicht zur manchmal doch ein bisschen nervigen Simon-Pegg-Show dar.
Letztlich ist allerdings die Idee, dass eine schöne, erfolgreiche und warmherzige Frau nur die Wahl zwischen einem Lügner und dem Mann haben könnte, der sie vor der Hochzeitstorte hat stehen lassen, das Klischee bzw. die Schwachsinns-Idee, die Run, Fatboy, Run zum Loser macht. Als alternatives Ende könnte ich mir eine Hochzeit vorstellen, bei der Libby ihrem Dennis davonläuft, um sich erst einmal selbst zu finden. Zwar wird hier kein Klischee-Ende präsentiert, aber es ist nur um Haaresbreite davon entfernt.
Offensichtlich hat man vergessen, dass romantische Komödien traditionell Frauen ansprechen. Die zerren dann - Gerüchten zufolge - ihre Männer mit in's Kino. Es ist auch ziemlich gleichgültig, ob man Run, Fatboy, Run nun als romantische Komödie sieht - was es von der Struktur her ist - oder einfach als Komödie. Es ist in keinem Genre so wirklich hundert pro der Bringer, auch wenn es durchaus etliche gute Momente hat und auch Lacher erzeugen kann.
Nicht zu vergessen.... Thandie Newton, Hank Azaria und Dylan Moran, die super harmonieren, und auch Harish Patel (Chicken Tikka Masala) als der indische Vermieter von Dennis.
Run, Fatboy, Run ist Wunscherfüllung für alle ungepflegten, nicht sonderlich gut aussehenden Loser auf der Welt, die meinen, mit wenig Einsatz eine wunderschöne und erfolgreiche Frau für sich begeistern zu können, die natürlich Jahre darauf wartet, dass er endlich zu Potte kommt und erwachsen wird. Ich will mehr von Dylan Moran sehen - und dabei spiele ich jetzt nicht auf seinen nackten Hintern an...
Wer ein O-Kino in der Nähe hat, sollte sich unbedingt dahin bemühen, denn die Synchro-Arbeit sieht nicht so toll aus.
Run Fatboy Run
Drehbuch: Michael Ian Black (demnächst: Blind Wedding - Hilfe, sie hat ja gesagt) und Simon Pegg (Hot Fuzz, Shaun of the Dead)
Regie: David Schwimmer
Run Fatboy Run Cast:
Dennis - Simon Pegg
Libby - Thandie Newton
Whit - Hank Azaria
Gordon - Dylan Moran
Mr. Goshdashtidar - Harish Patel
Maya Goshdashtidar - India de Beaufort
Jake - Matthew Fenton
Drag Queen - Gabriel Fleary
Auch im Kino:
Untraceable
Scorsese: Shine a Light
JUNO
Lars und die Frauen
Daddy ohne Plan
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16.03.2008
DVD: Big Nothing - David Schwimmer + Simon Pegg
Big Nothing - DVD-Erscheinungstermin: 19.03.08 -- Genre: Krimi-Komödie/Parodie
Spieldauer: 82 Minuten
Krimi-Komödien und Parodien sind Genres, bei denen Vorsicht angesagt ist. Zu oft wird darin aufgewärmtes serviert gekoppelt mit verzweifelten Bemühungen, jede Szene auch ja nur lustig zu gestalten, was oft in die Hose geht. Entwarnung: Big Nothing ist eine der Ausnahmen. In den Hauptrollen David Schwimmer und Simon Pegg, die sich super ergänzen. Ja, sogar Simon Pegg hat mir in Big Nothing ausnahmsweise 'mal gefallen.
Den deutschen Trailer kann man sich hier auf der DVD-Seite ansehen:>> Big Nothing
Der Akademiker Charlie (David Schwimmer, bekannt aus der TV-Serie Friends, demnächst mit Run Fatboy Run im Kino) soll an seinem ersten Arbeitstag im Callcenter von dem Profi Gus (Simon Pegg, Hot Fuzz, demnächst: Run Fatboy Run) eingearbeitet werden. Doch der merkt gleich, dass der naive Charlie im Callcenter völlig fehl am Platz ist und überredet ihn dazu, bei einer Erpressung mitzumachen.
Der Plan ist einfach und das Opfer - ein Porno-guckender Geistlicher - scheint es auch nicht anders verdient zu haben. Schon bei der ersten Besprechung geht etwas schief und Gus und Charlie haben nun eine Komplizin: Josie (Alice Eve, Starter for 10, Stage Beauty, demnächst: Crossing Over). Diese wird den Anruf wegen der Lösegeldforderung tätigen.
Natürlich läuft auch die Lösegeldübergabe nicht wie geplant (was schiefläuft, das wird nicht verraten. Die Kettenreaktionen sind zu witzig). Mit vereinten Kräften schaffen es Charlie, Gus und Josie einen recht beachtlichen Berg an Leichen zu produzieren.
Das smarte Drehbuch von Jean-Baptiste Andrea und Billy Asher (das erste Drehbuch für den Schauspieler Asher, der auch in der Rolle des Deputys Garman auftritt) funktioniert schon deshalb so gut, weil die Aktionen und Reaktionen der Figuren total nachvollziehbar sind. Auch machen die überraschenden Wendungen sehr viel Spass. Ich hab' mich gut unterhalten.
Es tut Simon Pegg offensichtlich gut, das Rampenlich teilen zu müssen - er überzeugt in der Rolle des Callcenter-Agenten/Ganoven Gus. David Schwimmer findet sich in einer Rolle wieder, die der des Dr. Ross Geller (Friends) nicht unähnlich ist - auch in Big Nothing schreibt man ihm einen Doktor-Titel zu, er zitiert ständig Fakten (hier Statistiken) und bewegt sich in einem Umfeld, das ihm fremd ist und vice versa.
[Vielleicht war es ja die Zusammenarbeit für Big Nothing, die Schwimmer und Pegg veranlasste, an einem weiteren Projekt zusammenzuarbeiten: Simon Pegg schrieb das Drehbuch und spielt die Hauptrolle in Run Fatboy Run, Schwimmer führt Regie. Der Film kommt voraussichtlich am 03. April 2008 in deutsche Kinos.]
Jon Polito (American Gangster) brilliert als der unscheinbare - und unberechenbare - Agent Hymes, der dem Trio in die Quere kommt. Dagegen hat Natasha McElhone (Der Duft von Lavendel, Solaris, demnächst in der TV-Serie Californication zu sehen) als Detective Penelope Wood eine kleinere Rolle.
DVD Bestellmöglichkeit: >> Big Nothing
Big Nothing
Drehbuch: Jean-Baptiste Andrea und Billy Asher
Regie: Jean-Baptiste Andrea
Big Nothing Cast:
Charlie - David Schwimmer
Gus - Simon Pegg
Josie - Alice Eve
Penelope Wood - Natasha McElhone
Agent Hymes - Jon Polito
Mrs. Smalls - Mimi Rogers
Deputy Garman - Billy Asher
Jetzt auf DVD:
Die Fälscher --- ja, der Oscar-Gewinner aus Österreich!
Die Fremde in Dir
American Gangster
Von Löwen und Lämmern
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13.06.2007
Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis
Hot Fuzz - zwei abgewichste Profis ist nicht nur ein wenig origineller Spoof, eine Parodie, es scheint auch sehr von einer anderen Parodie "inspiriert" worden zu sein. Hot Fuzz wäre gerne so witzig, charmant und ansehnlich wie die leider unterbewerteten Hollywood Cops, schafft das aber überhaupt nicht - trotz etlicher Parallelen. Meinen Freunden würde ich empfehlen, sich lieber Harrison Ford und Josh Hartnett in dem witzigeren Spoof Hollywood Cops anzusehen statt des selbstverliebten überheblichen Kopiebreis Hot Fuzz - zwei abgewichste Profis. (Hollywood Cops hatte den Kicker - ein Action Star, der in einer Action-Parodie das Genre auf die Schippe nimmt. Und natürlich Herzensbrecher Hartnett, der auch hier als Cop/Yoga-Lehrer/Schauspieler jede Menge Herzen massiert.)
Leider schrieb Simon Pegg nicht nur wieder am Drehbuch mit, sondern spielt auch hier die Hauptrolle (wie auch schon bei Shaun of the Dead). Mit dieser Besetzung hat man Hot Fuzz - zwei abgewichste Profis keinen Gefallen getan. Einen Schauspieler wie Clive Owen in diesem Film zu sehen hätte sicher mehr Spaß gebracht.
Diese mit abgeschmackten und langweiligen Stereotypen gespickte Brit-Komödie hat einen vielversprechenden Start, vergisst aber danach oft, lustig zu sein. Wer langweiliges Dorfleben parodiert läuft nun mal Gefahr, dass die Parodie auch nicht sonderlich aufregend ausfällt.
Hot Fuzz fängt damit an, dass Sgt. Nicholas Angel (Simon Pegg) deshalb von London auf's Dorf nach Sandford versetzt wird, weil er seinen Job zu gut macht - was die anderen Polizisten schlecht dastehen läßt. Wer sich beim Anblick von Chief Inspector Kenneth (Bill Nighy) freut, dem sei gleich gesagt, dass Bill Nighy, der uns als Rockmusiker in Tatsächlich... Liebe
Eigentlich könnte die Versetzung Sgt. Angel völlig egal sein - denn seine Freundin Jeanine (Cate Blanchett) hat ihm eh' gerade den Laufpass gegeben. Von Cate Blanchett, der einzigen Augenweide in diesem Film, sind nur die Augen zu sehen. Kein Scherz. Bei ihrem Auftritt trägt sie Mundschutz und Haarnetz und man rätselt erst einmal, wieso einem diese blauen Augen so verdammt bekannt vorkommen.... Von Blanchett gibt's also nur ein Cameo. Auch Hollywood Cops wartet mit Cameos auf - Isaiah Washington (derzeit noch Grey's Anatomy), Dr. Dre, Robert Wagner, Eric Idle, etc.
Einmal in Sandford angekommen, trifft unser über-eifriger Sgt. auf das stereotype Esemble aus "exzentrischen britischen Dorf-Unikaten", die wir schon ad nauseam in unzähligen Brit Filmen gesehen haben. (z. B. Vier Hochzeiten und eine Beerdigung, Lang lebe Ned Devine, Der Engländer, der auf einen Berg stieg..., etc. etc.etc.) Hot Fuzz - zwei abgewichste Profis macht hier keine Ausnahme.
Angel eckt mit seiner Geradlinigkeit und dem Übereifer auch in Sandford an und bekommt - wie nicht anders zu erwarten - einen Partner, der das genaue Gegenteil ist. Danny (Nick Frost) ist fett, faul und ein Film-fan mit einer ansehnlichen DVD-Sammlung, der ständig von irgendwelchen Filmen erzählt. (In Hollywood Cops ist Josh Hartnett, halb so alt wie Harrison Ford, ein Cop der an einer Karriere als Schauspieler arbeitet und deshalb öfter über Filme redet oder "Szenen nachstellt" usw.)
Das verschlafene Sandford, das schon oft den Titel "Village of the Year" bekommen hat, will diesen auch in diesem Jahr wieder gewinnen - und alles, was dem Spießertum auch nur irgendwie unpassend erscheint, das wird platt gemacht. Andererseits sind saufende Teenager und völlig besoffen Auto fahrende Cops ein akzeptierter Fakt der geheuchelten Idylle.
Im weiteren Verlauf von Hot Fuzz - zwei abgewichste Profis wird öfter mal die Glaubwürdigkeit aus dem Fenster geworfen, rennt Scream-mäßig eine vermummte Gestalt mit Messer durch die Gegend und werden unpassenderweise Splatter-Tatorte gezeigt (deshalb gab's wohl FSK 16, was mich etwas überrascht hat. Richtige Thrills braucht man keine zu erwarten).
Der Lach-Faktor von Hot Fuzz - zwei abgewichste Profis erreicht keinesfalls Brüller-Niveau (wie z. B. die Hochzeits-Crasher). Auch nicht Kicher-Niveau (wie z. B. Die Eisprinzen oder eben Hollywood Cops). Hot Fuzz ist eher ein mildes Grins-Movie. Vorausgesetzt, dass die Zuschauer nicht den Anspruch haben, eine neue und originelle Rahmen-Story oder zumindest einen gut aussehenden Cast sehen zu wollen. In dem Fall sollten sie sich fernhalten, denn das gibt's bei Hot Fuzz - zwei abgewichste Profis beides nicht. Dabei plätschert der Film so vor sich hin (wohl auch, weil man immer wieder damit beschäftigt ist sich zu überlegen, aus welchem Film man die eben gesehene Szene kennt). Nur gegen Ende des Films war ich drauf und dran, einfach aufzustehen und zu gehen. Wer es allerdings lustig findet, eine ewig lange "Shoot-out im Supermarkt mit viel Geschwätz, weil das ja nun der Gipfel des Humors ist" Szene zu sehen, der wird auch damit kein Problem haben. Die anderen Zuschauer der Preview haben ebenfalls nicht laut gelacht. Es blieb während der gesamten Vorstellung verdächtig ruhig für eine "Hit Comedy"
Die DVD ist bereits seit dem 11. Juni als Hot Fuzz [UK IMPORT]
Selbstverständlich gibt es auch einen Hot Fuzz Soundtrack - ab 15. Juni zu haben.
Drehbuch: Edgar Wright und Simon Pegg; Regie: Edgar Wright - wie auch schon bei Shaun of the Dead.
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