13.12.2008

Twilight 2 - Neuer Regisseur jetzt offiziell!

Update: Trailer, Fotos etc. sind schon da, hier zur Übersicht: Twilight 1 - 4 Home

Eben wurde endlich - hochoffiziell, von Summit Entertainment - bestätigt, dass Chris Weitz das Angebot angenommen hat und bei Twilight 2: New Moon, also Twilight - Biss zur Mittagsstunde Regie führen wird. Bisher war das ja nur ein Gerücht gewesen (Bericht). Wer ist Chris Weitz? Ausführliche Antwort hier.

Bei Twilight - Biss zur Morgenstunde führte eine Frau Regie (Catherine Hardwicke), Twilight 2 liegt jetzt also in Männerhänden. Damit wir uns keine Sorgen machen, hat Chris Weitz einen offen Brief an die Fans geschrieben.

In diesem offenen Brief schreibt Chris Weitz unter anderem, dass er sehr dankbar ist, von Stephenie Meyer die "Genehmigung" für die Adaption von Twilight 2: New Moon bzw. Twilight - Biss zur Mittagsstunde erhalten zu haben. [Stephenie Meyer hat übrigens ausdrücklich gesagt, dass ihr die bisherige Arbeit von Weitz sehr gut gefällt, vor allem seine Adaption des Romans About a Boy von (einem meiner Lieblingsautoren) Nick Hornby.] Weitz wurde also abgesegnet.

Der Autor und Regisseur betont ausdrücklich, dass er von der Twilight-Serie fasziniert ist und ihm das als Voraussetzung für seine Adaptionen auch immer wichtig ist. Er respektiert die Vorlage und die Twilight Fans.

Weitz spricht auch an, dass vermutlich einige Fans Vorbehalte gegenüber einem männlichen Regisseur haben, vielleicht bezweifeln, dass ein Mann Bellas Erlebnisse und Gefühle wirklich 'rüberbringen kann . Er ist der Meinung, dass Emotionen aber nichts mit dem Geschlecht zu tun haben. Den Zweiflern schlägt er vor, einfach abzuwarten. Er habe allerdings ein offenes Ohr.

Summit, Stephenie Meyer und Catherine Hardwicke hatten ja während der Produktion von Twilight - Biss zum Morgengrauen die Fans wunderbar auf dem Laufenden gehalten und tun das auch jetzt noch. Twilight Fans sind sehr aktiv und halten mit ihrer Meinung nicht hinter'm Berg.

Sobald die Produktion angefangen hat und die ersten Szenen-Clips online sind, wissen wir mehr;) Man darf also gespannt sein....

Verwandte Artikel: Twilight 1 - 4 Home (Übersicht mit den neuesten Updates!)
Update: Summit bestätigt offiziell neues Cast-Mitglied von Twilight 2!
Update: Twilight 3 Kinostart! Cast, DVD Update etc.
Twilight DVD - Twilight 2 Kinostart -- New Moon
Videos: Robert Pattinson bei der Oscar-Verleihung
US-Kinocharts 4. KW 2009 (mit News zu Twilight in DE)
US-Kinocharts 03. KW 2009
US-Kinocharts 2. KW 2009
Twilight - Kritik für Meyer-Fans (mit Trailer) --Twilight - Kritik und Trailer
Twilight 2 - Biss zur Mittagsstunde -- Regisseur gefunden?
Twilight 2 - Biss zur Mittagsstunde ohne Regisseurin Hardwicke
US-Kinocharts - Twilight kämpfte mit Bolt - Ein Hund für alle Fälle...
Twilight - Nr. 1 am Premieren-Wochenende (USA)
Twilight - 2. Tag im Kino - Sequel angekündigt
Twilight erster Kinotag: Riesenerfolg
Robert Pattinson in San Francisco - Chaos
Twilight Mania - Hit im Vorverkauf
Twilight vorverlegt - wegen Harry Potter

Abonniere den Newsletter! Einfach hier klicken

The Women - Kritik und Trailer - Meg Ryan


Autorin und Regisseurin Diane English legt ein Remake von The Women - Die Frauen (1939) vor, das - unter anderem - die Geschichte einer betrogenen Ehefrau und deren Freundinnen aus der heutigen Perspektive erzählt. Wie schon das Original, so kommt auch The Women - Von großen und kleinen Affären gänzlich ohne Männer aus. Für dieses Projekt konnte sie eine lange Liste bekannter Schauspielerinnen verpflichten und trotzdem sollen die Produktionskosten weniger als $ 20 Millionen betragen haben. Erstaunlich. Eines muss man Diane English zugestehen (außer, dass sie gute Beziehungen hat): Sie schafft es, eine große Schwäche des Originals - die Bösartigkeit der Frauen untereinander und die völlige Verteufelung der Mätresse - zu eliminieren.

Was English nicht schafft ist, ihre Figuren aus dem Klischee-Sumpf herauszuziehen, in den sie sie wirft. Das wird besonders an der lesbischen Autorin Alex (Jada Pinkett Smith) deutlich, die eine Doppelfunktion erfüllt: Alibi-Lesbe und Alibi-Afro-Amerikanerin. Zwei Funktionen, aber insgesamt weniger Präsenz, Alex ist eine Randfigur. Dafür bekommt sie den grauenhaftesten Dialog: In einer Ansage zu lesbischem Sex behauptet Alex, dass Frauen Sex im Dunkeln bevorzugen. Das war mir neu. Das alte Märchen "Lisa will's im Dunkeln, weil da ist gut munkeln, während Kevin nur besticht, hat er genug Tageslicht" ist doch total vorgestrig. Und das von Alex, die mit ihrer neuen Geliebten, dem Model Natasha (Natasha Alam, demnächst: Drop Dead Georgeous) am Arm herumläuft und gerne auf Pseudo-Ghetto macht? Das kaufen wir ihr nicht ab, wir leihen uns das auch nicht. Aber wie gesagt, Alex erfüllt lediglich zwei Quoten. Nun zur Geschichte...

Mary Haines (Meg Ryan) ist sehr darauf bedacht, als Vorzeige-Ehefrau immer gut abzuschneiden. Sie arbeitet als Designerin in der Modefirma ihres Vaters (was wir allerdings nur erzählt bekommen, nachdem sie gefeuert wurde), sie kümmert sich eigenhändig um ihren Garten, und sie unterhält einen gute Beziehung zu ihrer Haushälterin und ihrem Au-Pair Mädchen Uta (Tilly Scott Pedersen). Sie hält sich selbst für perfekt.

Würde man allerdings Marys Tochter Molly (India Ennenga) fragen, bekäme man einen anderen Eindruck von Mrs. Perfekt. Molly hat nämlich keinen besonderen Draht zu ihrer Mutter, heult sich später sogar lieber bei Marys Freundin Sylvia (Annette Bening) aus. Eine nette Szene, denn Sylvia ist die Karriere-Frau, die - wie könnte es anders sein - keine Kinder hat und Molly deshalb einfach als Mensch behandelt. Ein Gespräch von Frau zu Frau, sozusagen.

Während Mary denkt, dass ihr Leben wunderbar funktioniert, geht ihr Mann fremd. Als erste erfährt das Sylvia, und zwar von der geschwätzigen Kosmetikerin Tanya (Debi Mazar, TV: Entourage). Die erzählt ganz locker von der Parfümverkäuferin Crystal Allen (Eva Mendes, Helden der Nacht, demnächst: The Spirit), mit der Herr Haines eine Beziehung hat.

Das ruft Marys Freundinnen auf den Plan, zu denen (leider) auch die Gebärmaschine Edie (Debra Messing, demnächst: Nothing Like the Holidays) gehört, die solange Kinder in die Welt setzen will, bis endlich der erwünschte Sohn da ist. Oh Mann, in welchem Jahrhundert lebt die nur? Die Figur ist unheimlich nervig. Dass man auch noch die Schluß-Szene in den Kreißsaal gelegt hat (trotzdem im Trailer...) tut dem Film weiter Abbruch. Das haben wir so oder anders eh schon gesehen - und schon das erste Mal war einmal zu viel.

Marys Mutter Catherine (Candice Bergen, TV: Boston Legal, demnächst: Bride Wars - Beste Feindinnen) rät ihr - genau, wie das auch im Original war - den Mund zu halten und die Affäre einfach zu ignorieren. Erst viel später, als Mary auf die mehrfach geschiedene Leah (Bette Midler) trifft, fängt sie an, ihr Leben so richtig zu überdenken...

Gerade, als ich anfing, mich für Marys Geschichte zu erwärmen, ging The Women - Von großen und kleinen Affären dann aber völlig den Bach hinunter. Das Problem, wenn man solche Geschichten in der Oberschicht ansiedelt ist, dass sich mit Geld und den richtigen Beziehungen (fast) alles regeln lässt. Als Zuschauer fühle ich mich aber verarscht, wenn sich herausstellt, dass alles supi ist, sobald Sonntagskind Mary einmal entschieden hat, was sie eigentlich will. Für wen ist der Film gemacht, für reiche Erbinnen mit jeder Menge guter Beziehungen? Wer soll sich denn sonst in dieser Figur wiederfinden?

Wer mich viel mehr interessiert hat ist Sylvia. Annette Bening ist super, Sylvia hat die besten Sprüche drauf, ich habe oft gewartet, dass sie wieder in Erscheinung tritt. Sylvia ist als Mensch interessant und auch ihre beruflichen Probleme interessieren uns. Wer hat sich nicht schon über Frauenzeitschriften geärgert, die ihre Mode an 13-jährigen Models zeigen und deren schlecht recherchierte oberflächliche "Artikel" wenig mehr als Seifenblasen sind? Im Gegensatz zu Mary, die im Falle einer Scheidung eh' finanziell versorgt ist, trifft Sylvia eine Kündigung extrem hart. Nicht nur, dass sie ihr Einkommen braucht, sondern auch dass sie eine Frau im fortgeschrittenen Alter ist, kommt da zum tragen. Das Thema ist zeitgemäß und spannend.

Eva Mendes hat eine witzige kleine Rolle als Mätresse Crystal Allen, sie verkörpert den manipulativen Vamp, der den (reichen) Mann am Nasenring zum Traualtar führt, ohne dass der 'was merkt. English schafft es, uns diese Frau näher zu bringen. Zum einen wissen wir, wie ihre Geschichte weitergehen wird (siehe Mary, aber - je nachdem, wie lang die Ehe hält - mit weniger Geld), zum anderen ist ihr Verhalten zumindest nachvollziehbar. Das ist genial gemacht und so viel besser als im Original. Eva Mendes ist aber auch eine Idealbesetzung. Mendes kennt den Unterschied zwischen "sexy" und "billig", was für diesen Film auch enorm wichtig ist.

The Women - Von großen und kleinen Affären stellt verschiedene Frauentypen vor und verzettelt sich dann völlig mit -zig sogenannten "Frauenthemen" gerade so, als hätte Diane English Angst, sie würde nie mehr einen Film machen und müsste deshalb jetzt alles hier hineinpacken. Auf die Art kratzt sie aber kaum an der Oberfläche dieser Themen. Da kann man sich auch den Club der Teufelinnen angucken. Das Original The Women - Die Frauen schneidet allerdings auch nicht besser ab.

Das andere Remake, das diese Woche an den Start ging, Der Tag, an dem die Erde stillstand mit Keanu Reeves, ist deutlich besser gelungen. Drehbuchautor David Scarpa wusste, dass weniger mehr ist...

Soundtrack zum Film: > The Women Soundtrack

The Women - von großen und kleinen Affären - Genre: Dramedy - FSK: ohne Altersbeschränkung - deutscher Kinostart: 11.12.08
Drehbuch: Diane Englisch (TV: Murphy Brown), basierend auf dem Drehbuch The Women (1939) von Anita Loos und Jane Murfin, basierend auf dem Theaterstück von Clare Boothe Luce.
Regie: Diane English

The Women - Von großen und kleinen Affären Cast:
Mary Haines - Meg Ryan
Sylvia Fowler - Annette Bening
Crystal Allen - Eva Mendes
Molly Haines - India Ennenga
Natasha - Natasha Alam
Catherine - Candice Bergen
Tanya - Debi Mazar
Uta - Tilly Scott Pedersen

The Women - von großen und kleinen Affären -- deutscher Trailer (2:19)



Verwandte Artikel:
The Women - Die Frauen (1939)

Der Tag, an dem die Erde stillstand
Bride Wars - Beste Feindinnen
The Spirit
Helden der Nacht

Abonniere den Newsletter! Einfach hier klicken

Zeiten des Aufruhrs Trailer - Winslet + DiCaprio

Elf Jahre nach dem Riesenerfolg von Titanic stehen Kate Winslet (demnächst: Der Vorleser) und Leonardo DiCaprio (Der Mann, der niemals lebte, demnächst: Shutter Island) wieder als Paar vor der Kamera - dieses Mal als ein Ehepaar, die Geschichte spielt in den 50er Jahren. Die Verfilmung des Romans Zeiten des Aufruhrs (Originaltitel: Revolutionary Road) von Richard Yates hat schon einiges Aufsehen erregt (4 Golden Globe Nominierungen, Winslet hat gewonnen, siehe Golden Globes Gewinnerliste Film).

Update: Jetzt online - Zeiten des Aufruhrs Kritik mit Trailer

April Wheeler (Kate Winslet) wollte eigentlich Schauspielerin werden. Auch Frank Wheeler (Leonardo DiCaprio) sah irgendwann einmal hoffnungsvoll in die Zukunft. Doch jetzt... 2 Kinder, Vorstadt, ein verhasster Job. Das Leben ist nur noch Routine.

Es ist April, die das eines Tages nicht mehr aushält und Frank einen außergewöhnlichen Vorschlag macht... Wird daraus ein neuer Anfang oder kommt damit die totale Ernüchterung, vielleicht sogar das Ende der Ehe?

Zeiten des Aufruhrs Cast:
Milly Campbell - Kathryn Hahn (Stiefbrüder)
Shep Campbell - David Harbour (Ein Quantum Trost, demnächst: State of Play)
Helen Givings - Kathy Bates (Der Tag, an dem die Erde stillstand)
John Givings - Michael Shannon (Tödliche Entscheidung, demnächst: Missing Person)

Zeiten des Aufruhrs - OT: Revolutionary Road - Genre: Drama - deutscher Kinostart: 15.01.09
Drehbuch: Justin Haythe (Anatomie einer Entführung), basierend auf dem Roman von Richard Yates
Regie: Sam Mendes (Jarhead, Road to Perdition)

Zeiten des Aufruhrs - deutscher Kinotrailer (1:55)



Hier geht's zum Soundtrack: Zeiten des Aufruhrs (Revolutionary Road) Soundtrack

Zeiten des Aufruhrs - Original-Trailer engl. (2:08)



Verwandte Artikel:
Golden Globes Gewinner (Film) -- Zeiten des Aufruhrs Kritik

Abonniere den Newsletter! Einfach hier klicken

12.12.2008

Twilight 2 New Moon - Regisseur bestaetigt

Wow, das ging aber schnell! Okay, es musste ja auch schnell gehen, aber trotzdem - vor zwei Tagen erst haben wir hier berichtet, wer eventuell Regisseurin Catherine Hardwicke (Twilight - Biss zum Morgengrauen) bei der Sequel ersetzen wird, heute kann man solche Überschriften lesen:

Regisseur für Twilight 2: New Moon (bzw. Twilight - Biss zur Mittagsstunde) ist Chris Weitz (siehe screenshot links)

Wenn man dann aber weiterliest erfährt man, dass Summit Entertainment darauf besteht, noch niemanden für die Express-Produktion von Twilight 2 angeheuert zu haben.

Fundstück des Tages: Die Aussage von Summit Entertainment, dass der neue Regisseur "mit Sicherheit ein Mann" sein wird. Bei den wenigen Frauen, die in Regiestühlen zu finden sind, standen die Chancen, wieder eine Frau zu finden, die die geforderte Erfahrung mit Special Effects hat, eh nur 1 : 100000, sach ich mal so. Selbst wenn man das ausdrücklich gewollt hätte, wäre es schwierig geworden.

Wir warten ab, vielleicht gibt's noch eine völlige Überraschung, so aus'm toten Winkel. Währenddessen höre ich Gemurmel --- Chris wer? Wer is'n det?

Chris Weitz führte zuletzt bei Der goldene Kompass Regie, für das er auch das Drehbuch schrieb; auch das war eine Literaturadaption. Allerdings hatte Der goldene Kompass ein fettes Budget ($ 180 Mio). Es wird nicht erwartet, dass das Produktionsbudget für Twilight 2 New Moon bzw. Twilight - Biss zur Mittagsstunde auch nur annähernd so hoch sein wird. Nicht die selbe Nachbarschaft, nicht die selbe Stadt, nicht einmal im selben Bundesland, sozusagen.

Vor seiner Arbeit an Der goldene Kompass hat Chris Weitz zusammen mit seinem Bruder Paul Weitz Nick Hornbys Roman About a Boy verfilmt. Die Weitz-Brüder schrieben (zusammen mit Peter Hedges) das Drehbuch und beide führten Regie.

Verwandte Artikel:
Twilight 2 ohne Regisseurin Catherine Hardwicke
Twilight - Sequels sicher
Vampir Zentrale

Abonniere den Newsletter! Einfach hier klicken

11.12.2008

66. Golden Globes - Nominierungen (Film)

Die Golden Globes sind zwar nicht wirklich wichtig, aber was soll's, solche Sachen machen Laune. Golden Globe Nominierungen für die Kategorie TV sind >hier<. [Update: Gewinnerliste Golden Globes Film und Gewinnerliste Golden Globes TV sind online.]

Wetten für die Kategorie "Bester Animationsfilm" werden keine angenommen - wenn der fabulöse Wall-E den Preis nicht holt, dann schreiben wir die Golden Globes gänzlich ab.

Deutschland ist dabei! In der Kategorie Bester fremdsprachiger Film muss Der Baader Meinhof Komplex u. a. gegen Waltz With Bashir antreten. Viel Glück. Von Glück kann man schon reden, denn einer der besten Filme des Jahres - So finster die Nacht/Let the Right One In wurde nicht nominiert. Eine höchst bedauerliche Unterlassungssünde. Statt dem Film die Anerkennung zukommen zu lassen, die er verdient, ist ein US-Remake in Arbeit... *hüstel

Damit hier niemand einen Schock bekommt, der auf dieser Liste vergeblich nach Dame Judi Dench sucht - keine Angst, sie lebt noch, hat auch keine Auszeit genommen und, wie könnte es anders sein, Dame Dench wurde auch nominiert. Allerdings nicht in einer der Kategorien, die mit Kinofilmen zu tun haben, sondern in der Abteilung TV.

Abräumer: Glaubensfrage (mit Meryl Streep), Der seltsame Fall des Benjamin Button (mit Brad Pitt) und das Watergate-Drama Frost/Nixon (mit Michael Sheen) sahnten jeweils 5 Nominierungen ab.

Brauchen sich auch nicht zu verstecken: Je 4 Nominierungen gingen an die Literaturadaption Der Vorleser, den hochgehypten Slumdog Millionär, Woody Allens Drei- oder Vierecks-Geschichte Vicky Cristina Barcelona (mit guess who? Yupp, Scarlett Johansson), und noch eine Literaturadaption, Zeiten des Aufruhrs (mit Titanic-Duo Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen).

Alle guten Dinge sind drei: Die witzige Krimi-Komödie Brügge sehen... und sterben? (mit Colin Farrell, ganz toll) und der sehnlichst erwartete The Wrestler (mit dem ewigen Bad Boy Mickey Rourke in der Titelrolle) konnten sich über jeweils 3 Nominierungen freuen.

Erstaunlich: Milk bekam nur eine einzige Nominierung. Noch erstaunlicher: Gran Torino, allgemeinhin als Oscar-Anwärter gehandelt, bekam keine Nom für Regie (Clint Eastwood) oder Bester Hauptdarsteller (Clint Eastwood), sonder "nur" für Bester Song (Clint Eastwood et al). Mamma Mia! bekam nur zwei (okay, eine davon ist für beste Comedy/Musical), und eine davon ging an Meryl Streep. Erstaunlich, dass Mamma Mia! keine einzige Nominierung für beste/r Nebendarsteller/in bekam.

Bester Spielfilm – DRAMA

Der seltsame Fall des Benjamin Button
Frost/Nixon
Der Vorleser
Zeiten des Aufruhrs
Slumdog Millionär

Beste Hauptdarstellerin, Spielfilm – DRAMA

ANNE HATHAWAY – Rachels Hochzeit
ANGELINA JOLIE – Der fremde Sohn
MERYL STREEP – Glaubensfrage
KRISTIN SCOTT THOMAS – So viele Jahre liebe ich dich
KATE WINSLET – Zeiten des Aufruhrs

Bester Hauptdarsteller, Spielfilm – DRAMA

LEONARDO DICAPRIO – Zeiten des Aufruhrs
FRANK LANGELLA – Frost/Nixon
SEAN PENN – Milk
BRAD PITT – Der seltsame Fall des Benjamin Button
MICKEY ROURKE – The Wrestler

Bester Spielfilm – COMEDY ODER MUSICAL

Burn After Reading
Happy-Go-Lucky
Brügge sehen... und sterben?
Mamma Mia!
Vicky Cristina Barcelona

Beste Hauptdarstellerin, Spielfilm – COMEDY ODER MUSICAL

REBECCA HALL – Vicky Cristina Barcelona
SALLY HAWKINS – Happy-Go-Lucky
FRANCES MCDORMAND – Burn After Reading
MERYL STREEP – Mamma Mia!
EMMA THOMPSON – Liebe auf den zweiten Blick

Bester Hauptdarsteller, Spielfilm – COMEDY OR MUSICAL

JAVIER BARDEM – Vicky Cristina Barcelona
COLIN FARRELL – Brügge sehen ... und sterben?
JAMES FRANCO – Ananas Express
BRENDAN GLEESON – Brügge sehen ... und sterben?
DUSTIN HOFFMAN – Liebe auf den zweiten Blick

Bester Animationsfilm

Bolt - Ein Hund für alle Fälle
Kung Fu Panda
Wall-E

Bester Fremdsprachiger Film

Der Baader Meinhof Komplex (Deutschland)
Die ewigen Augenblicke der Maria Larsson (Schweden/Dänemark)
Gomorrah (Italien)
So lange liebe ich dich (Frankreich)
Waltz With Bashir (Israel)

Beste Nebendarstellerin, Spielfilm

AMY ADAMS – Glaubensfrage
PENELOPE CRUZ – Vicky Cristina Barcelona
VIOLA DAVIS – Glaubensfrage
MARISA TOMEI – The Wrestler
KATE WINSLET – Der Vorleser

Bester Nebendarsteller, Spielfilm

TOM CRUISE – Tropic Thunder
ROBERT DOWNEY JR. – Tropic Thunder
RALPH FIENNES – Die Herzogin
PHILIP SEYMOUR HOFFMAN – Glaubensfrage
HEATH LEDGER – The Dark Knight

Beste Regie, Spielfilm

DANNY BOYLE – Slumdog Millionär
STEPHEN DALDRY – Der Vorleser
DAVID FINCHER – Der seltsame Fall des Benjamin Button
RON HOWARD – Frost/Nixon
SAM MENDES – Zeiten des Aufruhrs

Bestes Drehbuch, Spielfilm

SIMON BEAUFOY – Slumdog Millionär
DAVID HARE – Der Vorleser
PETER MORGAN – Frost/Nixon
ERIC ROTH – Der seltsame Fall des Benjamin Button
JOHN PATRICK SHANLEY – Glaubensfrage

Beste Filmmusik, Spielfilm

ALEXANDRE DESPLAT – Der seltsame Fall des Benjamin Button
CLINT EASTWOOD – Der fremde Sohn
JAMES NEWTON HOWARD – Defiance
A. R. RAHMAN – Slumdog Millionär
HANS ZIMMER – Frost/Nixon

Bester Original Song, Spielfilm

“DOWN TO EARTH” — Wall-E
Musik: Peter Gabriel, Thomas Newman
Lyrics: Peter Gabriel
“GRAN TORINO” — Gran Torino
Musik: Clint Eastwood, Jamie Cullum, Kyle Eastwood, Michael Stevens
Lyrics: Kyle Eastwood, Michael Stevens
“I THOUGHT I LOST YOU” — Bolt - Ein Hund für alle Fälle
Musik & Lyrics: Miley Cyrus, Jeffrey Steele
“ONCE IN A LIFETIME” — Cadillac Records
Musik & Lyrics: Beyoncé Knowles, Amanda Ghost, Scott McFarnon, Ian Dench, James Dring, Jody Street
“THE WRESTLER” — The Wrestler
Musik & Lyrics: Bruce Springsteen

Abonniere den Newsletter! Einfach hier klicken